Wie lastet man einen nicht abrufbaren Hund aus?
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Hallo ihr erfahreneren Hundehalter,
unsere Mia ist jetzt gut ein Jahr alt, sie hat viel gelernt, und wir lieben sie von ganzem Herzen.
Wir arbeiten an unseren Baustellen, haben eine kompetente Trainerin an unserer Seite (nach den üblichen Hundeschulen Besuchen am Anfang und dem dazugehörigen Gruppenunterricht
)
Wir haben mit ZOS begonnen, sie bekommt ihr Futter teilweise draussen aus`m Futterdummy was sehr gut funktioniert.Mia ist wundervoll, im Haus gibt es nichts worüber wir uns beklagen könnten, naja...., aber eben nichts nennenswertes, sie bellt kaum, auch sie hat es geschafft stubenrein zu werden, selbst wenn die Kids Zumba an der Wii spielen bleibt sie mittlerweile fast immer liegen

Draussen ist Mia immer noch recht unsicher, vor allem bei Sturm, sie interessiert sich für alles sehr, sehr, ohne Ablenkung klappt es auch mit der Leinenführigkeit immer besser.
Kurzum, ich verstehe und sehe meinen Hund und weiß was ich zu tun habe
bis auf:
Mia ist so gar nicht abrufbar, in Situationen wo sie Angst bekommt weiß ich nicht wie sie genau reagieren würde, ich denke sie würde weglaufen und Unterschlupf suchen (so wie letztens im Garten als es stürmte).
Ich habe sie auch hin und wieder abgeleint, in eingezäuntem Gelände wovon sie aber nicht wusste das es eingezäunt war, es war ein Wald mit rund 20000qm. Sie lief durchaus mal weg und bekam ihre dollen 5 Minuten, sie hielt sich unterm Strich in meiner Nähe auf, kam aber nicht direkt zu mir zurück.Ich stelle mir halt die Frage, wie ich sie körperlich ein wenig mehr auslasten könnte- die Spaziergänge mit 5 M Leine (keine Flexi) ist sehr entspannt, sie kann schauen, riechen und kennt den radius mittlerweile ganz gut.
Aber mal so richtig rennen? Einfach mal toben?
Das kann sie eigentlich nie. Unser Garten ist recht klein, sehr klein, es gibt hier in unserer Stadt keinen Auslauf und auch in den Nachbargemeinden nicht- da müsste ich mind. 30 bis 45 Min. fahren, das geht gut und gerne 1 bis 2 Mal die Woche, öfter aber nicht.Vielleicht hat ja jemand einen Tipp (ich wüsste zwar nicht welchen) aber ganz vielleicht hat ja von Euch jemand auch "so einen Fall" gehabt.
Ich warte gespannt
Penny
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich würde auf jeden Fall schonmal von der Flexi auf eine längere Schleppleine wechseln und die aber auch wirklich wie eine "Schlepp"leine benutzen. Sprich das Teil schleift auf dem Boden. Der Hund soll sich garnicht richtig angeleint fühlen. Als Material würde ich was ganz dünnes nehmen, Reepschnur zB. Die ist leicht, verheddert sich nicht und saugt sich nicht mit Dreck voll.
Was ist denn mit dem Waldgrundstück, könntest Du da öfters hin?
Wie wärs mit Hundesport ein bis zwei mal die Woche auf einem eingezäunten Hundeplatz?
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Ich denke geistig Auslasten tust du sie schon ganz gut (ZOS , Futterdummy ) , zum körperlichen Auslasten kann ich dir nur Fahrrad fahren empfehlen und ab einem Jahr sollte deine Hündin dafür auch eigentlich alt genug sein. Fahrrad fahren mit Hund geht auch an der Leine und kann für Hunde auch recht anstrengend sein. Muss man natürlich langsam aufbauen und nicht von Anfang an volle Pulle 10 km pro Tag reinhauen oder so
Vielleicht auch Zughundesport ? Ist natürlich etwas komplexer als Radfahren ^^ Hundesport ist natürlich auch gut , da gibts viele Möglichkeiten. Auf eingezäuntem Gelände longieren anfangen ?
Liebe Grüße :) -
Huhu,
es ist KEINE Flexi, es ist eine sehr leichte Schleppleine, die schleift (und so sehe ich auch meistens aus ).Der Wald ist mittlerweile leider tabu da wieder Wild dort lebt (eine kurze Zeit war das Wildgehege leer und wir kennen den Förster).
Das mit dem Hundesport ist prinzipiell nicht schlecht, nur stell ich mir die Frage was Mia wirklich davon hat, eine Gruppe anderer Hunde lenkt sie vor allem sehr ab und das wäre dann schon fast wieder die "hohe Schule".
LG Penny
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Zitat
Ich stelle mir halt die Frage, wie ich sie körperlich ein wenig mehr auslasten könnte- die Spaziergänge mit 5 M Leine (keine Flexi) ist sehr entspannt, sie kann schauen, riechen und kennt den radius mittlerweile ganz gut.
Sie sagt doch sie benutzt keine Flexi.Und der Auslauf ist weit weg, da geht nicht mehr als 1-2 die Woche, was verständlich ist.
Das mit dem Hundeplatz würde mir auch noch einfallen.
Und naja, ein eingezäuntes Grundstück kaufen, aber das ist wohl eher schwierig.
Vielleicht eine längere Schleppleine (15-20m?) oder fragen, ob man mal zu den Gassi-Kumpeln in Garten zum toben kommen darf.Ich würde mir nicht so den Kopf machen, ihr lastet sie ja geistig usw. aus, und irgendwann bekommt ihr das mit dem Abruf sicher hin!

Edit: Stimmt, Radfahren! Wir haben ja den Kleinmetall-Fahrradhalter, bin total begeistert.
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@ TripleJ : Wir haben leider kein eingezäuntes Gelände zur Verfügung- mein Onkel hat eine Wiesengemeinschaft gegründet- aber das ist auch zu weit weg, sowas wäre mein Traum

Ich dachte das Radfahren mit Hund nur funktioniert wenn der Hund wirklich gut und sicher an der Leine läuft- Mia ist da ja eher recht hektisch
Ist Zughundesport nicht eher was für schwere und große Hunde? Die Miez ist knapp 40cm und wiegt 10 Kilo.LG Penny
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Zughundesport ist ja variabel. Gibts sehr viele verschiedene Varianten , ich mach die Variante mit zwei Hunden und Fahrrad. ^^ Und der eine Hund ist ein Windhund , also auch nix mit schwerem Hund
Ist ja nicht so , dass der Hund wirklich dein komplettes Gewicht ziehen soll , sondern ( beim Fahrrad ) ist es so , dass du ja schon fährst , also in Bewegung bist und der Hund dann anziehen soll , bei so einem "kleinen" Hund kannst du ja noch unterstützend mitstrampeln oder so.
Da kommen von den Experten bestimmt noch qualitativ bessere Tips als von mir
Radfahren an der Leine kann man auch trainieren. Kannst mit Schieben anfangen , dann langsam radeln und so weiter. Ich persönlich halts so , dass ich beim normalen Radfahren die Leine in der Hand halte und nirgends befestige , dass ist mir zu unsicher falls einer der Hund plötzlich auf den Gedanken kommt einen Haufen machen zu müssen oder so
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Mir wäre noch longieren eingefallen, dass kann man auch alleine machen und ist gleichzeitig ein gutes Distanztraining.
Außerdem würde ich wohl auf eine längere Schleppleine zurückgreifen, ich persönlich finde selbst 10m meist noch relativ kurz.
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Zitat
Wie wärs mit Hundesport ein bis zwei mal die Woche auf einem eingezäunten Hundeplatz?
Wir machen mit unseren beiden Hündinnen, die ja auch nur bedingt frei laufen können, in der Hundeschule Agility rein zum Spaß. Powert beide Hundemädels voll aus und sie sind mit Freude dabei. Fordert beide körperlich und geistig
Und es fördert die Bindung, so wie auch das andere Spiel-und-Spaß-Training in der Hundeschule. Gerade bei eher ängstlichen/unsicheren Hunden finde ich das optimal.Fahrrad fahren würde ich nur, wenn der Hund dabei an diesem Seitenhalter läuft, so dass keine Gefahr des Ausbüchsens (auch aufgrund der Unsicherheit) besteht.
Mila läuft bei normalen Spaziergängen an der 15 Meter Schlepp und nutzt die insgesamt 30 Meter auch gerne aus -) Sie ist nach einem Spaziergang an der Schlepp genauso groggy wie Zampa, die während des Spaziergangs frei läuft.
Viele Grüße
Doris
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Zitat
Huhu,
es ist KEINE Flexi, es ist eine sehr leichte Schleppleine, die schleift (und so sehe ich auch meistens aus ).Der Wald ist mittlerweile leider tabu da wieder Wild dort lebt (eine kurze Zeit war das Wildgehege leer und wir kennen den Förster).
Das mit dem Hundesport ist prinzipiell nicht schlecht, nur stell ich mir die Frage was Mia wirklich davon hat, eine Gruppe anderer Hunde lenkt sie vor allem sehr ab und das wäre dann schon fast wieder die "hohe Schule".
LG Penny
Sorry, da hab ich mich verlesen. Dann würde ich auf jeden Fall eine längere Schleppleine benutzen, damit sich der Hund auf einem größeren Radius bewegen kann.
Beim Hundesport hatte ich jetzt schlicht an die körperliche Auslastung gedacht und eben daran, dass Hundeplätze ja in der Regel eingezäunt sind. Da gäbe es also das Problem mit dem eventuellen Abhauen nicht und die Kleine könnte sich körperlich auspowern. Meinst Du nicht, sie würde sich mit der Zeit an die anderen Hunde gewöhnen?
- Vor einem Moment
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