Soll ich meinem Welpen Quietschspielzeug wegnehmen?
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Hier gibt's schlicht kein Quietschespielzeug, weil ich den Lärm hasse - und selbst dann, wenn das nicht so wäre, würde ich's nicht kaufen.
Mir wird das Drama-Wochenende ewig in Erinnerung bleiben, an dem der Welpe einer Freundin einen kurzen unbeaufsichtigen Moment genutzt hat, so ein Teil auseinanderzubeißen und die Quietsche ruckzuck zu verschucken. Das wurden dann drei Tage zwischen Tierklinik und Sauerkraut in den Hund-Stopfen, bis das Ding gottseidank auf natürlichem Wege wieder rauskam. Quietschespielzeug ist seitdem für mich das absolute no-go, weil ich mitbekommen habe, WIE schnell sowas gehen kann.
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Zitat
Auf keinen Fall mit einem anderen Spielzeug ablenken, denn dann belohnst Du Deinen Hund fürs Hosenbeissen.Grüße Bernd
Darauf bin ich nicht gekommen, hast natürlich recht...danke vielmals
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Meine 6 Monate alte Hündin hat ein Quietschepielzeug, aber generel find ich es auch nicht gut, da ohne Quietschespielzeug die Beisshemmung zu nimmt und die Hunde auch häufiger vorsichtiger im Umgang mit anderen Hunden sind.
Was ich besser finde sind diese Gummischweine, die grunzen und sind meist auch wesendlich robuster.
Das mit dem Hosenbein, da ist ja dein Welper schon einbisschen Unverschämt, dass würde ich nicht zulassen. Abbruchkommando währe da auch mein Mittel der wahl.
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Meine Welpen hatten alle Quietschis und haben sich damit vergnügt
Nur bei Plüschtieren mußt du aufpassen, dass sie keine Glasaugen haben und der Welpe die fressen kann. -
Huhu,
mein Mops hatte als Welpi auch starken Kaudrang. Er hat gerne mal in Hosenbeine und Finger gebissen. Wir haben ihm Kaustangen aus RInderhaut gegeben, gerne auch Ochsenziemer und Rinderohren. Und er hatte einen Kong Wubba, da normale Quietschetiere aus Gummi zu schnell kaputtgingen. Aber ansonsten hatten wir das nach 2 Monaten recht gut im Griff mit dem Beißen. Es wurde immer weniger und heute hat er abundzu immernoch mal ein paar Minuten Kaudrang und schnappt sich selber dann was zu abreagieren

Viel Spaß mit dem Möppel

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Zitat
also ich hab gelesen, dass man Welpen keine Quietschspielzeuge geben soll, da wenn er zubeisst und man mit Quietschestimme jammert er es als Spiel sieht und er dann erst recht zu beisst. Mein Mopswelpe, 10 Wochen alt, beisst gerne (weiss dass es normal ist), nur manchmal tut es echt weh :/ und würde ihm gerne beibringen mich nicht zu beißen, ich weiss jetzt aber nicht ob ich ihm sein Spielzeug wegnehmen soll oder macht ein "Aua oder Nein"(statt quietschestimme) ein unterschied damit er das Spielzeug behalten kann.
Hunde sind nicht blöd - diesind durchaus in der Lage den Unterschied "Quietschspielzeug" vs "Mensch" zu lernen - und zwar recht schnell.
Ich habe hier bsp. einen extrem beutegierigen Grosspudel - die hackt ihre Zähne mit einer Schnelligkeit und Vehemenz in Spielzeug - ob quietschend oder nicht - da könnteste meinen, das Spielzeug ist in Sekundenschnelle zerfetzt.
Sobald sie mit menschlicher Haut in Berührung kommt, wird sie sehr sehr sanft - was immer wieder zu Verwunderung führt.ABER! das ist natürlich eine Lernsache, das erfordert durchaus Training, wenn ich will, dass Hund lernen soll, bei Berührung mit menschlicher Haut sofort und eindeutig "zurückzuschalten".
Und durch "Spielbeissen verbieten" kann man das nicht beibringen.
Ich baue die "Beisshemmung" - eigentlich ein völlig falsches Wort, denn wenn Hund wirklich ernsthaft mit Beschädigungsabsicht zubeissen will, nützt jegliches "Beisshemmungstraining" nichts, der beisst zu, ohne Wenn und Aber - bei meinen Welpis auch mit einem "Au" und sofortigem Spielabbruch auf. Allerdings NICHT mit einem quietschenden "Au" - sondern mit einem eindeutig drohenden Knurren - kurz zackig, das war's.
Warum sollte ich meinen Hund "anquietschen"? Das habe ich noch bei keinem unserer Würfe erlebt, dass Mami Klein Welpi anquietscht, wenn Welpi seine Zähnchen zu exzessiv einsetzt. Da gibt es einen kurzen drohenden Knurrer und Mami geht weg. Wagt Klein Welpi daraufhin, weiterzumachen, wird die Reaktion etwas heftiger - stärkerer Knurrer, evtl. schnelles Rumfahren zu dem Frechling, Lefzen hochziehen, evtl. drohende schnell vorstossende Kopfbewegung in Richtung Welpi. Wenn das immer noch nicht hilft, folgt von Mami ein massiver Rüffel teilweise in Form eines eindeutigen Bodychecks begleitet mit nem drohenden Knurren, hochgezogenen Lefzen, .....
Bei meinen Welpis gehe ich selbst schrittweise vor - sie dürfen meine Arme und Hände mit den Zähnen berühren - zu Anfang akzeptiere ich auch etwas stärkere Berührungen, und reagiere in den darauf folgenden Tagen immer schneller/früher so dass sie sozusagen "langsam" an die Intensität herangeführt werden, die noch akzeptabel ist.
BTW - auch was Zerrspielzeug etc. betrifft, brauchst Du dir keine Gedanken machen. In den letzten Jahren tritt immer häufiger die Meinung auf, dass das Hunde gerade erst zum Beissen und zu Aggressionen animiert. Ist absoluter Quatsch - und zeigt mE u.a. was vom "Wissen" dieses Trainers zu halten ist.
Hunde lernen sehr genau den Unterschied zwischen Spiel und Ernst.Was Hund allerdings beim Spiel mit Zerrspielzeugen lernen sollte, ist das "Aus". OK, das gilt für jede Art Spielzeug sowieso.
Interessant finde ich immer wieder, wenn Leute zu mir ins Training kommen, die vorher woanders trainiert haben. V.a. woanders, wo sie eines nicht von Anfang an lernen - "Richtig mit Hunden zu spielen".
Merkt man meist sofort - die Hunde sind häufig deutlich weniger motiviert beim Training.Einmal sagte jemand zu mir: "Ja, deine Hunde sind ja alle so begeistert und motiviert dabei, wenn meine Hunde nur auch so wären".
Stellt sich mir die Frage - warum sind alle meine Hunde so begeistert bei der Sache? Und warum sind alle ihre Hunde alle eher in Richtung 'Schlaftablette'? Von meinen derzeitigen drei Hunden habe ich genau eine selbst ausgesucht - die anderen beiden haben a) die Züchterin, b) die Familie ausgesucht. Und zwar nicht nach dem Motto "wer ist der temperamentvollste Welpe".
Soll heissen, das Argument "Du hast Dir halt aus jedem Wurf immer den temperamentvollsten Welpen ausgesucht" zieht nicht.Noch eine Anmerkung zu den hier erwähnten Gefahren:
Ich kenne Hunde, die brauchen nicht mal ein Quietschi im Spielzeug um dieses zu zerlegen. Auch die Kunststoff-Spielzeuge ohne Quietschi drin können zerleg und die Teile geschluckt werden. Der Kunststoff in Verbindung mit Magensäure ist alles andere als ideal - denn die Magensäure zerstört den "Weichmacher" im Kunststoff.
Dann gibt es Hunde, die Bälle verschlucken, weil diese zu klein sind - Erstickungsgefahr.
Stöckchen sollten sowieso tabu sein.
Fleece-Spielzeug, Stoffspielzeug, ....... kann ebenfalls zerfetzt und gefressen werden. Solche Spezialisten gibt es.Wenn es danach geht, darf man keinem Hund auch nur noch ein Spielzeug geben.
Gleiches gilt für Kauknochen, Rinderhautknochen, Ochsenziemer, .....
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Hunde sind nicht blöd - diesind durchaus in der Lage den Unterschied "Quietschspielzeug" vs "Mensch" zu lernen - und zwar recht schnell.
Ich habe hier bsp. einen extrem beutegierigen Grosspudel - die hackt ihre Zähne mit einer Schnelligkeit und Vehemenz in Spielzeug - ob quietschend oder nicht - da könnteste meinen, das Spielzeug ist in Sekundenschnelle zerfetzt.
Sobald sie mit menschlicher Haut in Berührung kommt, wird sie sehr sehr sanft - was immer wieder zu Verwunderung führt.ABER! das ist natürlich eine Lernsache, das erfordert durchaus Training, wenn ich will, dass Hund lernen soll, bei Berührung mit menschlicher Haut sofort und eindeutig "zurückzuschalten".
Und durch "Spielbeissen verbieten" kann man das nicht beibringen.
Ich baue die "Beisshemmung" - eigentlich ein völlig falsches Wort, denn wenn Hund wirklich ernsthaft mit Beschädigungsabsicht zubeissen will, nützt jegliches "Beisshemmungstraining" nichts, der beisst zu, ohne Wenn und Aber - bei meinen Welpis auch mit einem "Au" und sofortigem Spielabbruch auf. Allerdings NICHT mit einem quietschenden "Au" - sondern mit einem eindeutig drohenden Knurren - kurz zackig, das war's.
Warum sollte ich meinen Hund "anquietschen"? Das habe ich noch bei keinem unserer Würfe erlebt, dass Mami Klein Welpi anquietscht, wenn Welpi seine Zähnchen zu exzessiv einsetzt. Da gibt es einen kurzen drohenden Knurrer und Mami geht weg. Wagt Klein Welpi daraufhin, weiterzumachen, wird die Reaktion etwas heftiger - stärkerer Knurrer, evtl. schnelles Rumfahren zu dem Frechling, Lefzen hochziehen, evtl. drohende schnell vorstossende Kopfbewegung in Richtung Welpi. Wenn das immer noch nicht hilft, folgt von Mami ein massiver Rüffel teilweise in Form eines eindeutigen Bodychecks begleitet mit nem drohenden Knurren, hochgezogenen Lefzen, .....
Bei meinen Welpis gehe ich selbst schrittweise vor - sie dürfen meine Arme und Hände mit den Zähnen berühren - zu Anfang akzeptiere ich auch etwas stärkere Berührungen, und reagiere in den darauf folgenden Tagen immer schneller/früher so dass sie sozusagen "langsam" an die Intensität herangeführt werden, die noch akzeptabel ist.
BTW - auch was Zerrspielzeug etc. betrifft, brauchst Du dir keine Gedanken machen. In den letzten Jahren tritt immer häufiger die Meinung auf, dass das Hunde gerade erst zum Beissen und zu Aggressionen animiert. Ist absoluter Quatsch - und zeigt mE u.a. was vom "Wissen" dieses Trainers zu halten ist.
Hunde lernen sehr genau den Unterschied zwischen Spiel und Ernst.Was Hund allerdings beim Spiel mit Zerrspielzeugen lernen sollte, ist das "Aus". OK, das gilt für jede Art Spielzeug sowieso.
Interessant finde ich immer wieder, wenn Leute zu mir ins Training kommen, die vorher woanders trainiert haben. V.a. woanders, wo sie eines nicht von Anfang an lernen - "Richtig mit Hunden zu spielen".
Merkt man meist sofort - die Hunde sind häufig deutlich weniger motiviert beim Training.Einmal sagte jemand zu mir: "Ja, deine Hunde sind ja alle so begeistert und motiviert dabei, wenn meine Hunde nur auch so wären".
Stellt sich mir die Frage - warum sind alle meine Hunde so begeistert bei der Sache? Und warum sind alle ihre Hunde alle eher in Richtung 'Schlaftablette'? Von meinen derzeitigen drei Hunden habe ich genau eine selbst ausgesucht - die anderen beiden haben a) die Züchterin, b) die Familie ausgesucht. Und zwar nicht nach dem Motto "wer ist der temperamentvollste Welpe".
Soll heissen, das Argument "Du hast Dir halt aus jedem Wurf immer den temperamentvollsten Welpen ausgesucht" zieht nicht.Noch eine Anmerkung zu den hier erwähnten Gefahren:
Ich kenne Hunde, die brauchen nicht mal ein Quietschi im Spielzeug um dieses zu zerlegen. Auch die Kunststoff-Spielzeuge ohne Quietschi drin können zerleg und die Teile geschluckt werden. Der Kunststoff in Verbindung mit Magensäure ist alles andere als ideal - denn die Magensäure zerstört den "Weichmacher" im Kunststoff.
Dann gibt es Hunde, die Bälle verschlucken, weil diese zu klein sind - Erstickungsgefahr.
Stöckchen sollten sowieso tabu sein.
Fleece-Spielzeug, Stoffspielzeug, ....... kann ebenfalls zerfetzt und gefressen werden. Solche Spezialisten gibt es.Wenn es danach geht, darf man keinem Hund auch nur noch ein Spielzeug geben.
Gleiches gilt für Kauknochen, Rinderhautknochen, Ochsenziemer, .....
erstmal danke für deine explizite antwort
...also ich hab jetzt mittlerweile mitbekommen wieso er ein mir "gebissen" oder an meiner hose gezogen hat, schuld daran ist ein pyjama der teddys hat und pink ist, ich glaub er verbindet es als spielzeug...ich hab jetzt 2 tage lang ihn nicht angezogen und er zehrt nicht mehr an meinen hosen...und übe grad an dem "nein" klappt so langsam...glaube er wird sein spielzeug behalten und ihn immer im auge halten, sobald ich ein riss im spielzeug sehe schmeiße ich ihn weg...
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