Allergie gegen Milben/Flohspeichel

  • Achso, wegen dem Reismehl, da sind die Viecher bestimmt auch drin oder? Weil das steht ja auch lange rum bevor man es verwendet.. Das wollte ich für Amy auch nehmen um Leckerlies zu backen weil ich erstmal alles was die Allergie auslösen könnte vermeiden möchte, aber ich habe Angst das die Milben auch in diesem Mehl drin sind :verzweifelt:

  • ...Hm...stimmt, hab ich nicht dran gedacht....aber die sind doch dann "totgebacken" ??
    Ja - ich geh heut Abend zum TA...sie hat die ganze Kehle heut nacht aufgekratzt. Nur - ich glaube, die sagte, während der Therapie kann man da nicht Cortison spritzen. Und was anderes fiel ihr bisher nicht ein.
    Aber so gehts ja auch nicht.
    Hab hier in einem anderen Thema gelesen, daß man das Fleisch auch ohne Gemüse füttern kann ohne nennenswerte Schädigungen..da wart ich jetzt mal auf Antworten. Das würde Kessy wohl tun. Aber das Gemüse drauf mag sie nun gar nicht mehr. Hab die Rehbrocken von gestern abgewaschen und heut morgen hat sie davon was gefressen...den Rest bekommen jetzt die Katzen....
    Hab meinen Eltern im Herbst einen Dörrautomaten für Äpfel geschenkt, den sie scheinbar nicht verwenden...den kann ich vielleicht dann mal "abstauben" ?? :-)

  • Du kannst das Gemüse ja getrennt vom Fleisch geben, mache ich auch wenn es sowas gibt =)

    Amy hat sich heute vllt 2 mal gekratzt, mehr nicht :D :D :D

    Die Milben sterben schon, aber der Milbenkot bleibt und darauf reagieren die Hunde so stark ;)
    Deine Maus tut mir richtig leid.. Ich hoffe sehr das es bald besser wird.

  • Zitat

    ...Ja - ich geh heut Abend zum TA...sie hat die ganze Kehle heut nacht aufgekratzt. Nur - ich glaube, die sagte, während der Therapie kann man da nicht Cortison spritzen. Und was anderes fiel ihr bisher nicht ein. Aber so gehts ja auch nicht. ...

    Ich nehme an, du machst auch eine Desensibilisierung da kann es doch auch zu Verschlimmerungen kommen. Bin zwar ein allergischer Zweibeiner und habe so ne Prozedur hinter mir, mein Hautarzt sagte mir damals, dass es auch schlimmer werden kann und dann müsste man abwägen ob man die Therapie abbricht oder die Dosierung verringert. :sad2: Hoffe deine Tierärztin hat ne gute Idee.

  • Zitat

    Futtermilben würden übrigens nicht durchs Einfrieren "unschädlich" weil nicht die Milben, sondern der Milbenkot das Allergen auslöst. Mein TA meinte dazu, daß Milben aber nur in älterem Futter vorkämen und ich daher "frisches" Trockenfutter in kleinen Packungen füttern könnte. Also auf das Herstellungsdatum achten soll. Oder große Packungen direkt nach Einkauf in Portionen einfrieren, damit keine Milben entstehen könnten...ich bin mir da aber nicht sicher, ob ich das so glauben kann.....

    Doch, es funktioniert auch mal :-)
    Ich nehme an, es kommt auch drauf an, ob der Hund lediglich auf den Milbenkontakt an sich minimal reagiert oder / und auf den Kot der Biester.
    Bei meinem Hund hat es wirklich geholfen und ich kenne aus der TA Praxis weitere, bei denen es auch gefruchtet hat. (Die Resonanz war überwiegend positiv, vllt. hast Du auch Glück damit!)

    Es nützt natürlich nicht bei allen Hunden was, es gab auch welche, da half es nix.
    Aber wenn Du gerne Trockenfutter gibst, einen Versuch ist es allemal wert :D

    Am besten unmittelbar vor dem Füttern mit heiß Wasser übergießen und sofort verfüttern.
    Dann können sich keine neuen Viecher bilden.
    Wenn man es auftauen lässt, soll es wohl nicht so sehr helfen...

    Gute Besserung für Deine geplagte Maus! Juckreiz ist aber auch echt was fieses... :sad2:

  • Hallo....
    hab ganz schlechte Nachricht....war ja die Woche beim TA weil es ganz ganz schlimm wurde mit der Kratzerei und Kessy wirklich übel ausgesehen hat....leider mußten wir die Therapie abbrechen.
    Ich bin derzeit ziemlich fertig weil das so ungefähr die letzte Hoffnung war.
    Kessy ist erst ein Jahr alt (!!!) und schon so krank. TA hat zum ersten Mal offen darübergesprochen ob es gut für den Hund ist das alles fortzusetzen. Sie meinte, daß Kessy extrem belastet sei und wirklich richtig leiden würde. - was man ihr ja auch deutlich anmerkt. Sicher, sie hat auch viele gute Stunden, in denen sie rumtollt, aber oft setzt sie sich mitten im Spiel plötzlich hin und kratzt....
    Jedenfalls soll sie - nach jetzigem Stand - wohl lebenslang (!!) Kortison nehmen. Wir werden im Frühjahr noch mal eine Desensibilisierung versuchen und mit noch geringerer Dosierung anfangen, aber TA hat mir wenig Hoffnung gemacht. Wir wissen, es kann während der Thearapie vorübergehend schlechter werden, aber hier wars echt krass. Und das schon am Anfang der Prozedur....
    Es ist so schrecklich für die Kleine - und für uns, denn man möchte doch nicht DIE Entscheidung bei einem so jungen Hund treffen müssen.....andererseits...hat man nicht die Verantwortung, wenn man merkt, daß ein Hund sich nur krank fühlt, den ganzen Tag unter schrecklichem Juckreiz leidet? Nachts nicht zur ruhe kommt, Tagsüber dann schlapp ist...
    Kortison hilft jetzt schon, sie kratzt momentan nicht, die Pusteln gehn zurück, die Haut ist nichtmehr so rot, aber wie lange? Dafür schläft sie den ganzen Tag und wirkt eher ein wenig apathisch. Und gibt es doch irgendwelche Alternativen? Wenn ja welche?
    Bioresonanz hab ich schon gehört. Aber ich konnte praktisch nichts finden über Erfahrungswerte. Ärzte lehnen es eher ab...nach dem Motto...wer dran glaubt...dem hilfts vielleicht....was ja eigentlich aussagt...alles Einbildung...
    Und selbst wenn nicht, ich würde ca 2 Stunden ein Weg fahren müssen bis ich zu jemandem kommen würde, der das macht. Mindestens einmal pro Woche. Wir haben aber einen Reitbetrieb, für den ich quasi allein zuständig und damit unabkömmlich bin..und wenn danndie ERfolge nicht mal wirklich nachweisbar sind?? .Heilpraktiker weiß auch nicht wirklich weiter...
    Alles Schiet.....Über Kosten reden wir schon gar nicht mehr...die sind jetzt schon weit im 4 stelligen Bereich...
    Weiß - das gehört jetzt hier eigentlich gar nicht hin aber evtl weiß jemand von Euch was?????
    Man greift ja nach jedem Strohhalm....

  • Hallo, falls sich jemand bis hierher durchgelesen hat mal einen Bericht wies mit uns weiterging!
    Also ich habe tatsächlich Bioresonanz machen lassen. Mit "Fernbehandlung" ....Heißt - ich sitze im Emsland, die Therapeutin im Münsterland. Sie ruft mich am Morgen an : "Und, hast du gestern abend was gemerkt??" Ich: "Nein, sollte ich??" Ja, ich hab sie gestern abend behandelt!

    .....kurz und gut ....ich habe definitiv nichts gemerkt. Ausser, daß mein Portmonee um ca 300 Euronen leichter war ....

    Wir leben also jetzt mit Kessys Allergien. Sie bekommt Cortison dauerhaft. Eine vierteil - also 1,25 gramm täglich. darauf konnten wir runterfahren, nachdem sie nur noch rohes Pferdefleisch mit Kartoffel, Amaranth und gEmüse bekommt. Sobald ich diese winzige Portion Cortison weg lasse, kratzt sie wieder.
    Wir haben uns daran gewöhnt.
    Inzwischen haben wir auch den Hof verkauft und leben privat. Kessy ist ansonsten ein toller ausgeglichener Hund geworden. Allerdings viel ruhiger als ein "normaler" Border. Wer es nicht weiß, sieht ihr nicht an, daß sie eig. ein schwerkranker Hund ist.
    Ich habe es inzwischen aufgegeben eine "Heilungsmethode" zu finden. Evtl wird sie nicht so alt wie andere Hunde, aber die Jahre, die wir zusammen verbringen, die soll sie es so gut wie möglich haben!
    GLG

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