verändertes Verhalten
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Hallo Zusammen!
Ich hoffe ihr habt ein paar Tipps für mich. Ich habe einen Aussie-Rüden,Sammy, der jetzt 9 Monate alt ist. Seit 3 Wochen legt er immer wieder komische Verhaltensweisen an den Tag, wobei ich eines nicht weiss wie ich das in den Griff bekommen soll...
Zum einen ist da das 'Fiepen' wenn ich nein sage und er zu einem anderen Hund will... das ist nicht weiter schlimm... er will zu einem Hund, will selbstbestimmen was er tut und wenn er eben platz machen muss oder neben mir hergehen muss passt ihm das nicht... Wie gesagt nicht wild, da setzte ich mich durch...Das weitschlimmer Problem ist Folgendes: Wir haben seit 3./4. Woche seitdem Sammy bei uns wohnt eine Spielgruppe...alle Hunde nicht älter als 2. Diese Hunde dürfen an ihm aufreiten dürfen richtig frech sein, schnappen, am Fell ziehen, mit denen teilt er sogar sein Lieblingsspielzeug.
Und nun ist seit 3 Wochen das Problem.. wenn ein fremder Hund in das Rudel kommt verteidigt er plötzlich sein Spielzeug (hat er vorher bei fremden auch nie gemacht, im gegenteil er hat es ihnen vor die pfoten geschmissen alles geteilt ) aber nicht nur mit einmal bellen oder einmal schnappen es wird richtig böse... die Hunde steigern sich da so rein...keiner gibt nach und die beissen sich richtig und bellen..also ich muss ihn dann immer wegziehen...
Jetzt kann man sagen, dass man die Spielzeuge weglassen soll, klar... aber wenn ein fremder Hund in die Gruppe kommt und er zu sehr mit einem anderen Hund aus dem Rudel spielt, oder zu Sammy zu frech ist gehts wieder so los wie beim Spielzeug... es wird ganz ganz böse...ich war anfangs echt froh das er sich mal ein bisschen gewehrt hat... er hat sich nämlich alles gefallen lassen hat sich total unterworfen... also wenn dauernd ein hund aufreitet find ich das in ordnung wenn er mal bellt oder so...
Aber es kommt nie zu einmal kurz bellen, oder einmal schnappen...Nein... ich weiss nicht wie das ausgehen würde wenn ich nicht dazwischen gehen würde....Also mir ist bewusst das er mitten in der Pubertät steckt...Grenzen austestet....vielleicht fühlt er sich auch als Rudelführer in dieser Gruppe... und wie gesagt ein gesundes 'hey lass mich in Ruhe es wird mir zuviel' -gebell oder was auch immer ist total ok... Aber wieso artet das so aus?
Was kann ich dagegen machen??Hoffe ihr könnt mir helfen!
Liebe Grüße, Meli
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6. November 2011 um 15:20
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verändertes Verhalten - Vor einem Moment
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Hallo,
dein Hund lässt sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.
Zitatich war anfangs echt froh das er sich mal ein bisschen gewehrt hat... er hat sich nämlich alles gefallen lassen hat sich total unterworfen... also wenn dauernd ein hund aufreitet find ich das in ordnung wenn er mal bellt oder so...
Es liest sich für mich auch so, als habe er gelernt, sich selber regeln zu müssen.
Das ist etwa so, wie in schlecht organisierten Welpengruppen.
Es wird gemobbt, aufgeritten, provoziert, Ressourcen geteilt, dann verteidigt und die Halter werden erst wach, wenn die Hunde sich im Erwachsenenalter richtig kloppen, vorher wird zugeschaut, wie Hunde alles untereinander klären.Und ehrlich gesagt, verstehe ich nicht im geringsten, wie man in einer Hundegruppe Ressourcen, die verteidigt werden, weiterhin zur Verfügung stellt.
Weg damit und zwar für immer und ewig, wenn andere Hunde vorhanden sind.Suche dir am besten eine Trainerin, die sich das ansieht und fangt an, Spielregeln in dieser Hundemeute einzuführen.
Das ist eigentlich kein selbstregelndes Hunderudel, ihr habt es daraus gemacht, jetzt regelt dein Hund es auf seine Weise.Gruß
Leo -
Hallo,
ich kann mich Leo nur wieder anschießen.
Spielsachen haben in einer Hundemeute absolut nichts zu suchen.Mobbende Hunde muss man zur Ordnung rufen und sie keinesfalls alles unter sich ausmachen lassen.
Ich hoffe, dass die anderen das genau so sehen wie Du.
Liebe Grüße
Steffi
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Gerade jetzt sollte er lernen, wo seine Grenzen sind und eure "Spielgruppe" scheint da im Moment eher das Motto "einfach laufen lassen " zu fahren.
Ressourcen verteidigen gehört zu normalem Verhalten und in einem gewissen Rahmen finde ich das völlig in Ordnung. Dass ein Hund mal "seinen " Stock oder "sein " Mauseloch verteidigt, ist okay. Aber in einem gewissen Rahmen.
Viel wichtiger ist , dass so junge Hunde lernen, sich mal zurück zu nehmen. Und genau das scheint bei eurer Truppe schwierig zu sein, sonst würde es ja nicht eskalieren.
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