Freizeit/Arbeitszeit?
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Hallo,
beim Stöbern hier im Forum bin ich jetzt mehrmals auf Beiträge gestoßen, in denen für eine eindeutige Trennung von Freizeit für den Hund (entspanntes Spazierengehen ohne Beschäftigung) und Arbeitseinheiten (z.B Trailen, Dummy etc.) plädiert wurde.
Ich habe es bis jetzt immer so gehandhabt, dass ich immer wieder zwischendurch auf Spaziergängen kleine Einheiten an "Beschäftigung" eingeflochten habe. Z.B Gehorsam, Suchspiele, Dummyarbeit, Ballspiel.
Nehme ich damit meinen Hunden die Möglichkeit richtig zu entspannen? Meine beiden sind etwa 1,5 Jahre alt und haben beide Jagdtrieb. Bei Joda muss ich zusätzlich bei Hundekontakten sehr vorsichtig sein, da sie manchmal aggressives Verhalten zeigt, bei dem es dann auch zu Verletzungen kommt.Wie handhabt ihr das? Habt ihr ein Kommando für "jetzt wird gearbeitet" und "jetzt kannst du tun, was du willst, solange du dich an die Regeln hälst"? Sollte ich lieber ganz gezielt Tage/Spaziergänge einplanen, an/bei denen ich ausschließlich mit den Hunden arbeite? Und bei den restlichen Ausflüge mich mit Anforderungen zurückhalten?
Bin gerade etwas verunsichert. Ich könnte mir vorstellen, dass die beiden anfangen würden, Unsinn zu machen, sich also selber zu beschäftigen, wenn von mir nichts mehr kommt. (Z.B. Jagen gehen)
Finde aber die Vorstellung von Arbeits- und Freizeit auch irgendwie verlockend.Möchte letztendlich zwei entspannte, ausgeglichene, ausgelastete Hunde...
(Im Moment glaube ich, dass sie eher unterfordert sind, bin gerade selber etwas neben der Spur, das hat leider auch Auswirkungen auf die beiden Knalltüten...)
Liebe Grüße
Nele - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
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Hmm also das kommt denke ich auf deine Hunde an, was sie brauchen... ich mache es grundsätlich so, wenn wir rausgehen dann ist das eigentlich zum Spaß und zu ihrer Bewegung, zum Schnüffeln, natürlich trainieren wir den Grundgehorsam aber halt nebenher, ich meine, wenn was ist, hole ich sie zu mir, wenn sie an der Leine sind, üben wir manchmal Fuß oder Rechts, wenn ich den Weg nicht überblicken kann üben wir Platz und bleib und ich schaue nach etc. etc., also wirklich alles nur nebenher.... spielen tun wir draussen so gut wie gar nicht, weil die Jungs mit sich selbst genug beschäftigt sind und draussen nicht spielen wollen, d.h. wir suchen fast jeden Tag 1x draussen kurz Lecvkerlies die ich in die Gegend werfe
und das wars dann. Richtig gearbeitet wird bei uns nur wenn wir halt in die Hundescule zur Unterordnung gehen, aber dann wissen die auch, jetzut werdne keine Faxen gemacht
GEspielt wird bei uns nur daheim drinnen oder im Garten, meist drinnen, meine Hunde sind ausgelastet 
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Achja, wenn ich merke die sind zu aufgedreht verfolgen Spuren etc. oder hören einfach net gscheid hole ich sie mir halt mehr in die Unterordnung als sonst
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Ich praktiziere da bei Maja wohl so eine halbgare Variante. Mal gehen wir nur einfach so Gassi, mal gibts beim geschlenderten Gassi auch ein paar Aufgaben und mal gibts "ernsthaftes Arbeiten" inkl. der dazugehörigen Rituale.
Was ich vermeide: Ernsthaftes Arbeiten einzufordern, ohne das entsprechend angekündigt zu haben.
Maja kommt damit sehr gut klar, dass man unterwegs mal was machen kann, aber dass es eben nicht immer so ist. Was sie eben nicht kann: Ohne entsprechende Rituale in den Arbeitsmodus schalten oder eben auch wieder rauskommen (wenn wir Dummytraining machen, machen wir Dummytraining. Und wenn dann da ein Hund kommt, interessiert der kein Stück, da springt sie notfalls drüber, um weiterzuarbeiten. Da ist sie dann nicht direkt im Freizeitmodus, in dem sie andere Hunde kennenlernen mag usw.). Das will ich aber auch eigentlich nicht, darum vermeide ich das eben.
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Ich mache das meist so, dass ich mal einfach nur spazieren gehe, dann muss im Prinzip nur Abruf klappen und mal baue ich unterwegs Übungen ein oder arbeite mit dem Dummy. Es ist aber nicht so, dass ich 5 Meter zum nächsten Feld gehe und dort nur arbeiten lasse und dann gleich nach Hause gehe. Reines spazieren gehen ist eigentlich immer dabei. Mein Hund ist damit eigentlich ganz gut ausgelastet, denke ich.
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Arbeits-/ und Freizeit sind doch rein menschliche Kategorien!
Ich würde nicht sagen, dass ich da bei meinen Hunden einen großen Unterschied mache. Sie sind meine Begleiter in MEINER Freizeit und in MEINER Arbeitszeit. Sie müssen sich benehmen...IMMER. Klar sollen sie auch einfach Hund sein können...ist mir sogar sehr wichtig...aber das geht doch IMMER nur in eng gesteckten Grenzen....und wenn ich einen Ball werfe, dann will ich dem nicht hinterherrennen...den sollen sie genauso zurückbringen wie ein Dummy..."Bei Fuß" soll nicht nur auf dem Hundeplatz funktionieren, sondern immer wenn ich das brauche... -
Also ich mache es meistens schon so, dass ich während des Spaziergangs mal den Dummy werfe, oder ihn verstecke und suchen lasse.
Aber meine Hundetrainerin hat gesagt, dass ich auch Runden machen soll in denen es ruhig zugeht, und keine Übungen gemacht werden, einfach, damit er nicht hoch fährt und immer die Erwartungshaltung hat, dass jetzt immer was tolles passiert. Solche Runden mache ich dann meist mit Schleppleine, da er dann nicht immer so gut bei mir zu behalten ist.... ;-)
Wir machen während der Trainingsrunden auch immer wieder Übungen zum runterfahren, d.h. ich stelle mich auf die Leine und warte bis er sich hinlegt und den Kopf auflegt am Boden. Dann gibts nen Leckerlie und es geht entspannt weiter :-)
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Ich unterteile die Spaziergänge auch nicht strikt nach Freizeit oder Arbeitszeit. An manchen Tagen schlendern wir einfach nur durch die Gegend, Mausi kann rumschnüffeln und gut ist´s
Dann widerum gibt es auch Tage, da spielen wir draußen, machen ein bißchen Unterordnung, probieren neue Sachen aus, ich lass sie Gegenstände suchen etc. Wir haben da kein striktes Programm, ich übe mit ihr je nach Lust und Laune. -
Bei uns gibt es auch keine Unterscheidung zwischen Arbeits- und Freizeit. Wie viele Kommandos das Hundetier während unserer gemeinsamen Runden bekommt, ist eher von der Situation abhängig. Bei einsamen Touren ohne Menschen- und Hundekontakt hat der Hund automatisch mehr Freizeit als bei Runden mit viel Gegenverkehr. Wir haben auch kein besonderes Trainingsprogramm, machen mal mehr und mal weniger. Was schlecht läuft, wird halt mehr geübt, bis es wieder passt

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hier gibts auch nicht zwingend Unterschiede
Zughundesport: am Rad laufen bis zum Wald - umspannen, Kommando, Arbeit für den Hund - ausspannen, weiter Freizeit
Mantrailing (Anfänge): nur einen Hund aus dem Auto, Ankündigung durch Einklinkung ins Geschirr, Arbeiten - danach Freizeit
Dummytraining: Freitmäßiges Gassigehen, Ankündigung zum Dummytraining, Hund ansetzen, Arbeiten, danach weiter Freizeit
also eine Ankündigung gibts immer irgendwie, aber wir verbinden beides auf einer Runde
- Vor einem Moment
- Neu
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