Übungsaufbau mit verschiedenen Methoden?!
-
-
Moin alle zusammen,
ich würd mal wieder gern Eure Meinung wissen.
Da ich nicht genau weiß wie ich es am Besten formulieren hole ich ein wenig aus:
Wir waren heut zum Obedience-Training und sollten uns der Box widmen. Nun mussten wir heute mal wieder einen neue Methode probieren. Insgesamt haben wir nun für eine Übung mindestens 7 verschiedene Methoden.
Mich bringt das total durcheinander und ich hab das Gefühl, mein Hund ist auch verwirrt wenn es jedes Mal anders gemacht wird.
Mir geht es hier jetzt allgemein um die Ausbildung.
Variiert ihr die Methoden, wenn ja warum?
Bleibt ihr bei einer Methode, wenn ja warum?Habt ihr Erfahrungswerte warum das eine oder das andere besser oder schlechter ist?
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Übungsaufbau mit verschiedenen Methoden?!*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich überlege mir vorher, wie ich eine Übung aufbauen möchte. Bei der Box zB. mit Target, das ich erstmal frei shape und welches später immer in die Mitte der vier Pylonen steht. Meinen "Plan" ändere ich eigentlich nur dann, wenn der eine Weg nicht zu funktionieren scheint. Dann variiere ich und schaue ob es anders besser klappt.
-
Was heißt denn verschiedene Methode?
Bedeutet das, man hat verschiedene Übungen für eine Sache, die sich irgendwie ergänzen?
Oder wirklich Methoden, die irgendwie nicht zueinanderpassen?Normalerweise bleibe ich auch bei einem Plan, bis ich merke, da klappt irgendwas nicht..
-
Mit verschiedenen Methoden meine ich z.B. das wir einmal ein Target nutzen sollen, dann ne Leine, dann mit Futterdummy, dann mit einem Spieli, dann mit einem zweiten Spieli, dann steh ich selbst in der Box usw.
Beim Fuß gehen z.B. einmal mit Leckerlie in der linken Hand und zeigen, dann Leckerlie in die rechte Hand, kurz zeigen, dann verstecken und dafür die Leine links nehmen, dann mit nem Halti (ist das neueste, ich weiger mich) dann mit Spielzeug, dann mit ner zweiten Leine um die Hinterhand (da hab ich mich ebenfalls geweigert) usw.
Also von Stunde zu Stunde wird etwas anderes probiert, aber immer mit dem gleichen Ziel!
Oder noch ein Beispiel, in einer Stunde wird longiert, in der nächsten ZOS angefangen, dann mal ne Stunde so etwas wie LaKoKo, dann Treibball usw.
-
Kurz und knapp: das halte ich für alles andere als sinnvoll. Meiner Meinung nach verwirrt es den Hund, es gibt keine klare Linie.
Und Fußlaufen indem man Leckerlie vor die Nase hält ist auch eine der schlechtesten Methoden um dem Hund tatsächlich zu vermitteln, was genau seine Aufgabe ist. Von der Idee mit dem Halti mal abgesehen *augenverdreh*...
-
-
Vor allen Dingen verwirrt mich das total. Ich kann immer nichts wirklich umsetzen, weil ständig was anderes dran kommt.
Ich dachte erst, das sei vielleicht ok, damit Abwechslung rein kommt und der Hund keine Langeweile bekommt.
Aber so recht kann ich mir das nicht vorstellen, vor allen Dingen da bei uns der Frust immer größer ist, dadurch das wir total durcheinander kommen mit den gefühlten 100 Methoden.Wie handhaben das denn die anderen hier so? Gibt es noch weitere Meinungen?
-
Also ich würde es sinnvoll finden, wenn Euch aufgezeigt werden soll, dass man ein Lernziel mit verschiedenen Methoden erreichen kann und man dabei die für den jeweiligen Hund die beste Methode findet.
Aber so wie Du es schilderst bzw. durchziehen sollst, finde ich es für Mensch und Hund verwirrend.
LG Gobby
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!