an die Schafhalter unter euch
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Ich habe gerade bei animal health online folgende Meldung gelesen: http://www.animal-health-online.de/klein/2011/10/…en-tragen/7729/.
SInd 564 Schafe nicht eine riesige Herde? Ich kann mir garnicht vorstellen, dass man soviele vernünftig halten kann
. Dieser Schafhalter war augenscheinlich überfordert. Und bekommt hoffentlich Auflagen.
Gruß
Katja -
5. Oktober 2011 um 07:06
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Zitat
SInd 564 Schafe nicht eine riesige Herde? Ich kann mir garnicht vorstellen, dass man soviele vernünftig halten kannDas ist eine Normalgroße Herde und definitiv nicht zu viel!
Madenbefall ist eine furchtbare Sache, gerade aber bei den Witterungen nichts ungewöhnliches und es kommt in den Besten Herden vor.
Es muss noch nicht einmal am Kotverschmierten Schwanz anfangen, sondern kann auf dem Rücken beginnen, wenn es geregnet hat oder wenn ein Schaf niest und der Rotz auf einem anderen Schaf ist.Gerade bei Tieren mit etwas längerer Wolle, erkennt man es nicht immer gleich. Zudem braucht man ein geübte Auge um es von weitem zu erkennen.
Dann ist aber sofortiges Handeln gefragt. Die Behandlung ist einfach. Wegschneiden der Wolle an den betroffenen Stellen und dann behandeln mit Medikamenten zum aufgiesen.
Schon nach einem Tag nicht sehen, kann gerade das Lamm bei lebendigem Leib aufgefressen werden.Der Durchfall der Tiere muss nicht von Wurmbefall kommen. Es kann auch sein, das die Tiere zuviel Fallobst oder Auswuchs gefressen haben.
Warum allerdings das VetAMt das in einer Nacht und Nebelaktion macht, ist mir ein Rätsel!
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Danke für die Aufklärung. Anscheinend war der Befall so schlimm, dass das Vetamt gleich handeln musste. Anders kann man sich das nach deiner Erklärung nicht vorstellen.
Katja -
Ich hatte den Bericht auch gelesen und das VetAmt ist deshalb gekommen, weil der Schafhalter
schon einige Fristen hat versäumen lassen ohne gehandelt zu haben.
Das war die einzig richtige Entscheidung, es so zu machen.
Es gibt leider immer wieder Tierhalter (egal welche Rassen), die sich einfach nicht gescheit kümmern.
Diesen kommt man leider nicht anders bei.Und bis das VetAmt eine solche Aktion macht, muss schon einiges passiert sein.
Sanny
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würde das gerne nochmals aufgreifen..
Ist dieses "Madenproblem" der Schmeissfliegenlarven eine "natürliche" Sache? Oder ist das eine Begleiterscheinung der Massentierhaltung? Oder sind nur bestimmte Rassen davon befallen?
Wie sieht es aus z.B. in Ländern, wo die Schafe lange Zeit sich selber überlassen sind bevor sie zum scheren, impfen etc. zusammen getrieben werden - haben die robustere Rassen oder ist ein gewisser Prozentsatz an Ausfall einfach normal?Würde mich als Schafslaie sehr interessieren :)
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Es ist denke ich eine natürliche Sache. Es kann in kleinen Beständen sowie in rießen Beständen auftreten.
Das Problem hängt eher mit dem Wetter und der Wollart zusammen.
Gut gestapelte, dichte Wolle ist nicht so häufig davon betroffen, da da das Wasser besser abfliest. Lange, wuschelige Wolle, die Wasser eher speichert und auch von der Regenfäule eher betroffen ist, begünstgt den Madenbefall.
Grob kann man sagen, wenn es feucht und warm ist, begünstigt es die Madenbildung. Da die Fliegen auf feuchte Stellen ihre Eier ablegen woraus dann die Maden schlüpfen.
Es kann auch davon kommen, das wenn ein Schaf niest und das auf einem anderen Schaf landet, sich darauf die Fleigen niederlassen.
Und natürlich auch durch Durchfall, der Futter und Parasiten abhängig sein kann.Häufig ist es nunmal so, dass sich der Madenbefall meist vom Rücken über der Schwanzwurzel aus ausbreitet.
Schafe mit langen Schwänzen haben ein großeres Risiko, da sich diese öfters mal verunreinigen, durch Kot und Urin.
Die Behandlung ist einfach. Maden entfernen, Wolle entfernen und Sebacil oder Butox drauf machen. Das heilt dann auch gut ab.
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Puh, das wusste ich gar nicht. Wieder was gelernt. Ich dachte, das tritt nur auf, wenn es schon vorher eine Wunder gab.
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