Neue Wohnung = wieder nicht alleine bleiben?

  • Huhu,

    wir fangen langsam an mit der aktiven Wohnungssuche, weil meine für Mann, Hund und Katze auf Dauer zu klein ist und wir auch weniger Fahrtzeit zur Arbeit wollen. Umzug ist für Anfang nächsten Jahres geplant, wenn wir was passendes finden.

    Unseren Hund haben wir seit 3 Monaten (er ist jetzt 7 Monate). Alleine bleiben war zu beginn ein großes Problem, da er in der Prägephase leider schlechte Erfahrungen damit gemacht hat. Mit viel Geduld und üben sind wir jetzt bei knapp 3 Stunden, wo er locker flockig alleine bleibt.
    Aber wie wird das werden, wenn wir in der neuen Wohnung sind? Natürlich muss er sich erstmal einleben, aber fangen wir dann automatisch wieder bei 0 an? Das könnte ziemlich schwierig werden, weil wir beide vollzeit arbeiten. Zwar meistens in verschiedenen Schichten, aber dennoch ist er zweitweise immer mal alleine, da wir uns die Klinke nicht in die Hand geben, sondern uns eher auf der Autobahn entgegen winken können ;)

    Bin noch nie mit Hund umgezogen, daher wollte ich mal eure Erfahrungen hören :smile:

  • meine Hündin hat in einer neuen Wohnung immer mindestens eine Woche gebraucht und maximal ein Monat. Grad die erste Woche hat die sich in der neuen Wohnung noch garnicht sicher und wohl gefühlt und das noch garnicht als ihr neues zuhause betrachtet, demnach klappte das allein bleiben eben nicht.

  • Hallo,

    das kommt ganz auf den Hund an.
    Ich habe hier drei von der Sorte und bei meiner Hündin ist es überhaupt kein Problem. Sie bleibt überall alleine, sei es im Hotel, Auto, im Urlaub oder bei Freunden.
    Sie kennt es nicht anders, denn schon als Welpe fuhr sie mit mir durch Deutschland und übernachtete mal hier mal dort.

    Filou, der Spanier, bleibt zuhause gut alleine.
    Er hatte zu Beginn eine richtige Trennungsangst und wir haben lange gebraucht bis er alleine bleiben konnte.

    Im Urlaub bleibt er nur mit Ronja zusammen in der Wohnung, alleine nicht!
    Im Auto bleibt auch er alleine.

    Ich würde an Deiner Stelle einfach ein paar Tage Urlaub nehmen und in der neuen Wohnung üben. Vielleicht könnt ihr ja versetzt Urlaub nehmen und so eine längere Zeit abdecken.

    Liebe Grüße

    Steffi

  • Ich habe das Problem gerade :muede2:

    In der ersten Woche war an alleine bleiben gar nicht zu denken - Namora war mega-anhänglich und immer noch sehr gestresst. Trotzdem habe ich nach 3 Tagen gaaaanz kleine Baby-Steps gewagt (wie beim Welpen kurz die Tür zumachen, im-Korb-bleib-Übungen...).

    Inzwischen (nach 3 Wochen) sind wir bei 3 Minuten :ops:

    Allerdings übe ich auch nur eine Stunde täglich (rein, raus, rein, raus...), denn durch die Semsterferien haben wir nicht soo wahnsinnig viel Druck. Zum anderen bleibt Namora in der Box entspannt alleine, sodass ich ohne Probleme mal kurz Besorgungen machen kann.

    Für längeres alleine bleiben ist das zwar meiner Meinung nach keine Lösung. Für den Übergang für uns eine tolle "Krücke". Vielleicht hilft Euch das bei Eurem Hund auch?

  • Danke für eure Antworten.

    Bench Training haben wir versucht, aber uns dann doch für ein Training ohne entschieden. Nun haben wir eine über 1x1 m große Box im Wohnzimmer stehen, die er als Schlafplatz nutzt :headbash:

    In fremden Umgebungen ist er öfters, da wir ihn oft mitnehmen und auch eine Freundin, sowie Schwiegereltern öfter mal aufpassen. Alleine war er dort jedoch noch nicht wirklich. Vielleicht sollten wir das jetzt schon mal üben.

    Durch seine Vorgeschichte ist er leider sehr geprägt und es war ein ganzes Stück Arbeit, ihn bis hierhin zu kriegen.

    Urlaub würden wir uns eh nehmen, da wir den Umzug in Ruhe durchziehen wollen. Versetzt wäre natürlich eine wenig partner- aber hundefreundliche Alternative, gute Idee. Ich kann meine Schichten ja zum Glück relativ gut planen; wir planen ja jetzt schon so, dass wir wenn's möglich ist, so gut wie nie gemeinsam Schicht haben. Bis zum Umzug wollen wir ihn auch so weit haben, dass er in Notfällen auch mal 6-8 Stunden alleine bleiben kann. Es kann immer mal etwas sein, wo man spontan niemanden zum aufpassen findet und er alleine bleiben muss.

    Ich denke wir fangen wirklich jetzt schon damit an. Dann müssen Schwiegereltern eben auch mithelfen ;)

  • Bench-Training? :???:

    Unsere Box ist auch ziemlich groß. Namora schläft nachts darin (offene Tür). Ist halt total als Ruheplatz verknüpft :rollsmile:

    Was mir noch einfiel:
    Wir sind jetzt zum 1. Mal mit Hund umgezogen und beim nächsten Mal wird sie definitiv für den Tag des Umzugs irgendwo ausquartiert.
    Es hat sie unglaublich gestresst, dass mein Mann ständig rein und raus lief, Möbel rausgetragen wurden... Die war sowas von durch anschließend (und wir auch, weil wir ja zusätzlich noch immer ein Auge auf den Hund haben mussten...).
    Einfachere Version: Hund wird morgens von netten Leuten abgeholt, macht einen netten Tag Urlaub bei denen (während die Menschen schuften) und kommt abends ins "gemachte Nest".

  • Ja wir haben trainiert, dass er es als seinen Platz anerkennt, damit wir sie in Urlauben etc mitnehmen können und er etwas von der Heimat mit dabei hat. Eigentlich sollte er auch im Auto darin transportiert werden, aber inzwischen fährt er nur im Kofferraum mit.

    Gut, dann werden wir ihn wohl auch für die stressigen Sachen woanders einquartieren.
    Gibt es denn irgendwas, wie wir ihm die neue Heimat schneller vertraut machen? Dass seine Box, das Spielzeug etc mitkommen ist logisch, aber gibt es sonst noch irgendetwas um es ihm leichter zu machen (außer dass wir auch da sind)?

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