Fragen zu Junghund (Ignorieren/Leine ziehen etc.)

  • Zitat

    Aha, das ist ja wunderbar.
    Und:
    Ob du es glaubst oder nicht, jede Menge Menschen haben solche Hunde und mussten den Hund für Fehlverhalten nicht körperlich bestrafen, um das zu erreichen.
    Es geht auch anders, wenn man will.


    :gut: :gut: :gut: :gut: :gut:

  • Mit dem an die Tür pieseln ... falls er das nochmal machen sollte bzw. irgendwas weiter aufällig sein sollte beim Pinkelverhalten. Würde ich einfach mal Pipi aufziehen und beim Tierarzt checken lassen ob es vielleicht eine Blasenentzündung oder Kristalle sind.

    Meine Hündin wurde abgegeben weil sie angeblich aus Protest die Bude voll gepisst hat ... Die arme hatte etwa 3 Monate eine Blasenentzündung und konnte es eben nicht mehr vernünftig halten weil es weh getan hat. Als sie zu mir kam, war der Urin teilw. schon Blutig :ill:

  • Ich kann dir keine neuen Tipps geben, nur mein Mitgefühl ausdrücken. ;)
    Mir hat damals das Wissen sehr geholfen, dass in der Pubertät sowohl bei Menschen als auch bei Hunden das Gehirn sozusagen "neu strukturiert" wird. Das hat mir geholfen, es nicht persönlich zu nehmen, wenn Hundili meinte, mich und meine albernen Anweisungen ignorieren zu können...

  • Hallo an Alle,

    erstmal vielen Dank für die zahlreichen Beiträge.
    Also wir erzielen kleine Fortschritte. Gestern beim Spaziergang und auch heute war er sehr lieb und hat sogar ab und zu mal nach mir geschaut ;)
    Das mit der Schleppleine war sehr gut. Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin? Die hing doch die ganze Zeit an der Garderobe. Aber manchmal verrennt man sich viel zu sehr in Dinge, die inen immer mehr aufregen und dann schaukelt sich das hoch.
    Gestern sind wir, als er wieder der Meinung war ziehen zu müssen umgedreht und zurück gelaufen.. er hat natürlich auf Anzeichen gelauert, wanns wieder richtig rum geht.. Aber nix da :D Bin sehr weit zurück gelaufen ^^ Da ist er dann anschließend sehr sehr ordentlich gelaufen.

    Auch mit dem Bleib,m werde ich nochmals von Grund auf trainieren.
    Ich muss wirklich gestehen, unbewusst dachte ich, Gott der is Erwachsen, der wird ja ma 5 Minuten liegen bleiben können. Aber nein, natürlich nicht, er hat die Geduld einfach nicht. also werde ich einfach mit kleinen Schritten wieder beginnen. Obwohl man selbst in dem Alter war, vergisst man immer so schnell wie das ist
    (Wobei meine Mum meinte, ich hätte nie sonderlich schlimm pubertiert) :D

    shi-ne. Ab wann ist auffällig auffällig? Ich mein ist das Auffällig, wenn er manchma dasteht und pieselt und pieselt und es hört nicht auf? (wahrschienlich konnte er es wirklihc nicht mehr halten, ich habs mir doch nochmal genau durchn kopf gehn lassen) Also meistens beim ersten pullern am Morgen kommen da gefühlte Liter raus... ^^ Ich frag mich immer wie das in den kleinen Hund reinpasst.

    an dieschweier und feline88
    ich versuche meinen Weg grade zu finden. Grundsätzlich halte ich nichts von Bestrafung, schon gar nicht von körperlicher, deswegen auhc meine Frage in der letzten Antwort. Allerdings denke ich dass in bestimmten Situationen es doch vielleicht mehr Eindruck hinterlässt, grade wenn es Situationen sind die potentiell gefährlich sind und wo man nicht lange rumreden kann.
    Bsp. Als ich 6 oder so war, bin ich ohne zu gucken über ne stark befahrene Bundesstraße gerannt. Kaum drüben angekommen hatte mir meine Mutter dafür schon eine verpasst. Ich habs nie wieder gemacht. Und ich habs in Erinnerung behalten.
    Aber ich glaube Menschen neigen mehr dazu ihre Hunde zu bestrafen, obwohl der arme Kerl gar nicht weiß wie ers nun besser machen soll.

    "Wer es nötig hat und sich nicht anders verständigen kann, ist zu bemitleiden.
    Weder mein Kind noch meine Hunde wurden je körperlich bestraft, was nicht mit antiautoritärer Erziehung gleichzusetzen ist.

    Gruß
    Leo"

    Wie verständigt man sich denn nun anders?

    übrigens wenn meiner rumhüpft und an Klamotten hochspringt, was er auch nciht darf, drehe ich mich weg und ignoriere ihn so lange bis er lieb ist. und das klappt, dauert keine 4 Sekunden und dann sitzt er (zappelt natürlich vor Aufregung hin und her, aber er hüpft nicht) Dumm nur wenns bei mir und meinem Freund klappt, weil wir das durchziehen, aber jeder Besuch der kommt "oh is der niedlich".. schreit und auf das gehüpfe eingeht. Wenn sie dann noch richtig gmitmachen, landet durchaus auch mal pippi aufm boden. Aber wie macht man das anderen Leuten klar, dass sie einfach ruhig bleiben sollen? Die hören dann genausowenig wie der Hund :D

    liebe Grüße
    Dracoline

  • Zitat


    Allerdings denke ich dass in bestimmten Situationen es doch vielleicht mehr Eindruck hinterlässt, grade wenn es Situationen sind die potentiell gefährlich sind und wo man nicht lange rumreden kann.
    Bsp. Als ich 6 oder so war, bin ich ohne zu gucken über ne stark befahrene Bundesstraße gerannt. Kaum drüben angekommen hatte mir meine Mutter dafür schon eine verpasst. Ich habs nie wieder gemacht. Und ich habs in Erinnerung behalten.

    Kindererziehung ist nun etwas OT, denn ein 6jähriges Kind hat mehr Intelligenz als ein Hund.
    Niemals hätte ich meine damals 6jährige Tochter allein eine stark befahrene Bundesstraße überqueren lassen.
    Und wenn sie sich in Gefahr begeben hätte, weil ich es ihr überlassen hätte, hätte ich mir eine Ohrfeige verpassen müssen für meine Verantwortungslosigkeit und Überschätzung meines Kindes.

    Im Prinzip gilt es auch für den Hund:
    Wo Gefahr lauert (Straße oder Sonstiges), habe ich die Intelligenz, diese zu erkennen und präventiv zu handeln.
    Entweder leine ich ihn vorsichtshalber an oder er muss mit einem Kommando bei mir bleiben (da muss man seinen Hund selber gut einschätzen können, wie zuverlässig er unangeleint bei einem bleibt).

    Zitat

    ]Aber ich glaube Menschen neigen mehr dazu ihre Hunde zu bestrafen, obwohl der arme Kerl gar nicht weiß wie ers nun besser machen soll.

    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Genauso sieht es in der Regel aus.
    Häufig wird dem Hund Respektlosigkeit, Ungehorsam, Alphagehabe oder böse Absichten, um den Halter zu ärgern, unterstellt.
    Meistens handelt sich um ein normales Verhaltensrepertoire, der Hund weiß es nicht besser oder aber z.B. es sind Übersprungshandlungen.

    Zitat

    "Wer es nötig hat und sich nicht anders verständigen kann, ist zu bemitleiden.
    Weder mein Kind noch meine Hunde wurden je körperlich bestraft, was nicht mit antiautoritärer Erziehung gleichzusetzen ist.


    Zitat

    Wie verständigt man sich denn nun anders?

    übrigens wenn meiner rumhüpft und an Klamotten hochspringt, was er auch nciht darf, drehe ich mich weg und ignoriere ihn so lange bis er lieb ist. und das klappt, dauert keine 4 Sekunden und dann sitzt er (zappelt natürlich vor Aufregung hin und her, aber er hüpft nicht)

    Lies mal, anhand dieses Beispieles hast du dir deine Antwort schon geliefert.
    Unerwünschtes Verhalten abbrechen, einen erneuten Versuch abblocken und in Alternativverhalten umleiten, dieses dann loben.
    Durch Strafe kannst du auch das Gegenteil erreichen (abgesehen von evt. Vertrauensverlust oder Angst vor dir):
    Der Hund dreht noch mehr auf oder wenn du Pech hast, antwortet er mit Gegenaggression.
    Im Prinzip weißt du nie, was du mit aversiven Reizen langfristig auslösen wirst...
    Darum sage ich stets:
    Lasst die Finger davon, das ist immer, auch bei Kindern, der bessere und intelligentere Weg.
    Auch wenn der Mensch sich manchmal primitiver benimmt als ein Hund, ist er dennoch ein Wesen, was mehr Intelligenz als ein Tier hat und diese bitte auch nach Möglichkeit einsetzen sollte.

    Und der Vergleich Hunde, Wölfe (die machen das auch untereinander so) und Menschen hinkt dermaßen!

    Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

  • Zitat


    Durch Strafe kannst du auch das Gegenteil erreichen (abgesehen von evt. Vertrauensverlust oder Angst vor dir):

    Keiner meiner Hunde hat "Angst" vor mir, was is denn das für ein Gutmenschen-Geschwafel? :???:
    Keiner meiner Hunde reagiert mit Gegenaggression. (und selbst wenn bin ich in der Lage, mich mit meinem Hund anzulegen. Dann krachts eben mal, danach is die Rangordnung wieder klar.)
    Also manchmal wundere ich mich schon, wie sehr manche Menschen ihre Haustiere vermenschlichen! Es ist ein Hund, demnach darf er auch so behandelt werden. Du tust ja grad so, als würd ich ihn grundlos verprügeln :???:

  • Zitat

    Keiner meiner Hunde hat "Angst" vor mir, was is denn das für ein Gutmenschen-Geschwafel? :???:
    Keiner meiner Hunde reagiert mit Gegenaggression. (und selbst wenn bin ich in der Lage, mich mit meinem Hund anzulegen. Dann krachts eben mal, danach is die Rangordnung wieder klar.)
    Also manchmal wundere ich mich schon, wie sehr manche Menschen ihre Haustiere vermenschlichen! Es ist ein Hund, demnach darf er auch so behandelt werden. Du tust ja grad so, als würd ich ihn grundlos verprügeln :???:

    Für dich noch einmal in groß:

    KANN und EVT.

    Du brauchst deine Vorgehensweise nicht zu verteidigen, mach', was du willst.

    Gruß
    vom Gutmensch :D (-Geschwafel)

  • zu Frage Nr.4:
    was machst du persönlich morgens als erstes nach dem Aufstehen? Ich wette du gehst aufs Klo weil nach der langen Nacht die Blase drückt. Kaum einer geht erst Fühstücken, abwaschen und dann aufs Klo. Ich selbst würde denke ich Glubschaugen bekommen... Hier läuft es so dass ich nur fix ins Bad gehe und dann kurz mit den Hunden pillern gehe. Danach fängt der Tag erst richtig an. Ausserdem sollen Hunde ja bekanntlich mit vollem Magen nicht so toben.

  • Zu der Sache mit dem Anspringen würde ich dir raten, den Hund in einen anderen Raum zu bringen, wenn Besuch anrauscht, der den Hund noch zusätzlich hochpuscht. Das Ganze mit einem Kauknochen oder einem lecker gefüllten Kong oder was er halt sonst toll findet. So hat jeder, was er will. Und dann mit geeigneten Personen in geeigneten Situationen üben.
    Wenn er bei euch "Sitz" als Alternative zum Anspringen verstanden hat ist das schon prima, aber wenn er sich über Besuch so aufregt, dass er sogar Pipi macht ist er meiner Meinung nach noch mit der Situation überfordert. Also würde ich ihn dieser Situation nur ganz gezielt, d.h. zur konkreten Übung aussetzen. Selbstbelohnendes Verhalten ist kontraproduktiv, denn warum sollte der Hund auf`s Anspringen verzichten, wenn Tante Erna doch "dutzi-dutzi-feines-Hundchen" säuselt?

  • Zitat

    Keiner meiner Hunde hat "Angst" vor mir, was is denn das für ein Gutmenschen-Geschwafel? :???:
    Keiner meiner Hunde reagiert mit Gegenaggression. (und selbst wenn bin ich in der Lage, mich mit meinem Hund anzulegen. Dann krachts eben mal, danach is die Rangordnung wieder klar.)
    Also manchmal wundere ich mich schon, wie sehr manche Menschen ihre Haustiere vermenschlichen! Es ist ein Hund, demnach darf er auch so behandelt werden. Du tust ja grad so, als würd ich ihn grundlos verprügeln :???:

    Um dich zu trösten: Nein, mir kommen nicht die Tränen! Und es heißt nicht, dass ich Hunde vertätschel oder vermenschliche, nur weil ich sie nicht bestrafe. Da würde ich keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen... Ich bin nur intelligent genug, um zu entscheiden was nötig ist und was nicht.

    ABER: Hier geht es nicht um einen Schäferhund und auch nicht um einen Schutzhund, sondern einen Jack-Russell, der gerade seine Grenzen testet! Und ich finde es sehr gefährlich in einem Forum Leuten zu raten ihren Hund zu bestrafen ohne das genauer zu beschreiben. Ein Jack-Russell reagiert einfach anders als ein Schäfer... Außerdem wüsste ich bei den geschilderten Problemen nicht,, WANN eine Bestrafung notwendig wäre...

    Sag das doch mal, wann und wie du den Hund bestrafen würdest, anstatt hier auszuteilen! Es geht doch hier nicht um Selbstdarstellung, sondern eine sinnvolle Hilfestellung für die TS

    Und by the way: Was wäre denn ein grund für dich deinen Hund zu verprügeln, wenn du es nicht "grundlos" tust?


    @ alle: Sorry für den Exkurs, musste sein.

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