wie kann man dem armen Hund helfen

  • Hallo liebe Forumgemeinde,

    seit wenigen Wochen habe ich eine neue Gassi-geh-Strecke und mir ist dabei ein Hund aufgefallen, der völlig isoliert in einem Pferdestall ( abseits einer Autobahn und ca. 2 km zum Dorf ) gehalten wird. Im Stall sind auch Pferde, die er wohl beschützen soll. Nur ist der Hund kaum draussen. Und wenn, dann ist er angeleinnt und kann sich kaum bewegen. Aber das habe ich erst zwei mal gesehen, dass er draussen war. Er ist total aggressiv ( bellt und zerrt ) wenn man vorbei geht. Ist er dann ( wie die meiste Zeit ) im Stall hört man ihn nur laut jaulen und bellen. Ich habe gesehen, dass vor ca. 4 Wochen auch schon mal die Polizei vor Ort war. Aber der arme Kerl ist nach wie vor in der Situation. Das kann doch so nicht weiter gehen. Was soll ich machen? Darf man einen Hund so halten? Mir tut das Tier regelrecht leid.

    Danke für eure Meinung...

    Carsten

  • Ich bin da auch nicht so der Auskenner ,ist am Stall vieleicht jemand den du ansprechen kannst auf die Haltung des Hundes? Manchmal klärt sich dabei schon so einiges auf.Über die rechtliche Seite kann ich dir leider nichts sagen aber du solltest den Tierschutz oder das Vet.Amt darauf aufmerksam machen aber versprich dir nicht zu viel davon.

    LG

  • Hier müsstest du Beweise sammeln.

    Du musst beweisen können das der Hund wirklich nicht raus kommt.
    Das er im Stall "wohnt" ist vom TschG leider akzeptabel.
    Da die Größe des Stalles den Anforderungen genügen wird.

    Wichtig ist,ist der Hund draußen an der Kette?
    Also irgendwo angebunden?

    Das wäre z.B. ein Punkt der Tierschutzrelevant ist.
    Denn er muss einen gewissen Radius an Auslauf haben.
    Da kommt es aber auch noch auf die Dauer an.

    Wie sieht der Hund sonst aus?
    Ist er gut genährt?
    Gepflegt?

    In erster Linier würde ich aber erstmal mit den Besitzern des
    Hundes sprechen.

    Lg

  • Wir haben mal einen Hund aus ähnlichen Verhältnissen (angebunden im dunklen Kuhstall und das über 7 Jahre) übernommen. Er wurde immer schnell, wenn jemand vom Vet-Amt kam losgebunden :/ - die konnten da nie etwas beweisen.
    Ich bin dann immer öfter dorthin, habe den Hund ausführen dürfen und ihn dann letztendlich freigekauft - alle rechtlichen Schritte wären nicht erfolgreich gewesen.
    Der Kleine hat dann noch 9 Jahre bei uns gelebt :smile:

  • Zitat

    Wir haben mal einen Hund aus ähnlichen Verhältnissen (angebunden im dunklen Kuhstall und das über 7 Jahre) übernommen. Er wurde immer schnell, wenn jemand vom Vet-Amt kam losgebunden :/ - die konnten da nie etwas beweisen.

    Ja das ist leider oft das Problem bei solchen Geschichten.

    Die Leute wissen meist ganz genau was sie dürfen und was nicht.

    Da helfen oft nur Foto und Videobeweise :sad2:

    Wenn die Leute so gar nicht mit sich reden lassen wollen.

  • Hallo,
    wende dich doch mal an eine Tierschutzorganisation oder einen ortsansässigen Verein. Die haben manchmal Leute, die sie inkognito dort vorbeischicken um nach dem Rechten zu sehen. Die wissen dann auch was man da tun kann.

    Viel Glück.

    LG Andrea

  • Hallo,
    ich würde zuerst einmal mit den dazu gehörenden Leuten reden - die müssen ja mindestens 2 x am Tag dort sein, um die Pferde zu versorgen...

    Ich weiss nun nicht, wie oft Du dort Gassi gehst - aber das sind ja erst mal nur "Momentaufnahmen". Ob ein Hund nun im Stall ist und wartet oder in einer Wohnung und wartet, bis seine Leute von der Arbeit kommen, ist per se ja erst einmal kein großer Unterschied.

    Ich suche immer zuerst das direkte Gespräch - und wenn dann etwas völlig im Dunklen bleibt, kann man immer noch weitere Schritte einleiten.

    LG, Chris

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