Hund bellt, wenn ich weg bin
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Hi Leute.
Ich bin ein wenig deprimiert und weiß echt nicht mehr weiter.
Ich bin vor kurzem umgezogen und meine Hündin ein Tibet-Terrier-Mischling namens Susi ist seitdem wie ausgewechselt. Sie konnte schon immer allein bleiben und war auch echt immer brav doch nun hatte ich von nem Nachbarn erfahren, dass sie dauernd bellt wenn ich nicht da bin und das echt ohne Pause.
Ich hatte es heute mal gefilmt, wo ich ne stunde nicht da war und habe gesehen, dass sie extrem unruhig ist und in dem ganzen Wohnzimmer umhertingelt. Sie springt sogar auf meinen Tisch, was ich garnicht von ihr kenne und stellt sich vor unsere Balkontür und bellt halt, ohne dass dort jemand vorbeiläuft oder irgendwas zu sehen ist, dabei klemmt sie die Rute ein. Ich will es mir echt nicht mit meinen Nachbarn verscherzen und meine Maus ist mir echt wichtig. Ich will sie ja nunmal nicht wegen sowas weggeben müssen, denn die Wohnung will ich ja auch behalten, wobei ich eh denke, dass ein Umzug nichts bringen würde, da ja dann die anderen Nachbarn leiden würden und Susi natürlich auch.
Ich habe auch das Problem, dass ich nicht megaviel mit ihr üben kann, da ich noch ein kleine 7monatige Tochter habe und sie ja nunmal auch meine Aufmerksamkeit braucht.
Ich brauche echt dringend hilfe, da ich ab Februar wieder regelmäßig weg bin, da ich ja dann wieder arbeiten gehe.
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Hallo
Hui. Der Hund scheint mir überfragt mit den neuen Situationen zu sein. Umzug, Kind, anderer Rythmus.
Da kann es schonmal zu gewissen Verhalten führen, irgendwie muss sich ein Hund mitteilen. Deiner scheint's mit "nachweinen" zu kompensieren.Das einzige was mir einfiele wäre, das Alleinbleiben nochmal neu aufzubauen, indem du sie erst ganz kurz, vllt 20sekunden, allein lässt und gleich wieder zur Haustüre reinkommst. Zu diesem Thema gibt's hier im Forum viele gute Thread's mit Alleinbleib-Übungen.
Leider kann man das auch nicht beschleunigen, aber ich denke, da sie's schon konnte, sollte sie's wieder lernen. An deiner Stelle würde ich enorm behutram an die Sache ran, und, du solltest viel Sicherheit ausstrahlen dem Hund gegenüber. Nach dem Motto "so Mädchen, jetzt üben wir das mal paar Wochen neu, bist du wieder weisst wie's funktioniert".
Wie sieht die Bindung aus? Was machst du mit ihr Tagsüber? Du schreibst dein Kind ist 7 Monate. Ist der Hund evtl ein wenig untergegangen?
Grüsse, Nina
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Da hilft nix, außer üben
Auch wenn's zeitlicher Aufwand ist. Geh doch so lange mit Deiner Tochter etwas an die frische Luft und lass Deine Hündin dann allein. Ich würde Dir ja gern etwas anderes raten, aber ich befürchte, es gibt da kein Zaubermittel, was sofort hilft.
Ich denke, Du musst das Alleinbleiben wieder neu aufbauen wie bei einem Welpen. Tingelt sie Dir sonst schon in der Wohnung hinterher? Wechsle tagsüber öfter die Räume und schließe die Tür vor ihrer Nase. Mache das so, als sei es völlig belanglos. Wird sie schon nervös, wenn Du die Schuhe zubindest oder den Wohnungsschlüssel in die Hand nimmst? Wiederhole solche Dinge mehrmals täglich, aber OHNE dass Du gehst.
Wie verabschiedest Du Dich von ihr? (Wie) begrüßt Du sie? Lasse möglichst beides weg.
Ich würde sie auch bei kurzem Alleinbleiben filmen und schauen, wann der Punkt kommt, an dem sie Stress bekommt.
Du hast ja schon ein Video. Ist sie da von Anfang an gestresst? Oder erst ab einem bestimmten Zeitpunkt?Viel Erfolg! Ich kenne den Stress mit einem Hund, der Probleme mit dem Alleinsein hat!

Ach so: Wie lange ist der Umzug denn überhaupt her?
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Also bellen tut sie, sobald ich draußen bin. Ich vverabschiede mich nur mit einem kurzen "ich komme gleich wieder" und begrüßen tue ich sie nur mit nem kurzen hallo und ein kopftäscheln.
Sie ist schon nervöß, sobald ich meine Schuhe anziehe und sie sieht, dass ich ohne sie weggeh.
Ich habe Susi seitdem ich ein Kind habe eigentlich nicht weiter vernachlässigt. sobald mein Kind schlief hatte ich mit ihr gespielt und wenn ich mit meiner Tochter spiele binde ich meinen Hund auch mit ein. Sie ist auch echt umgänglich mit meiner Tochter. Ich Ich beschäftige mich viel mit Susi, da sie ein echt schlauer Hund ist und ich mache viele Trix mit ihr oder Tobe sie unterwegs richtig aus.Ich hatte ganz vergessen zu sagen, dass ich einen Zweithund habe und es somit eindeutig nicht an langerweile liegen kann. Sonst haben sich die beiden viel miteinander beschäftigt, wenn ich nicht da war.
Hinterherlaufen tut sie mir natürlich nur, wenn ich in die Küche gehe oder ins Bett, ansonsten bleibt sie dort, wo sie gerade liegt. Ich wohne ja erst seit 1.09. in der neuen wohnung, also nichtmal ein monat.
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Wenn du erst so kurz da wohnst, hat sie vielleicht noch nicht so richtig geschnallt, dass ihr da jetzt wohnt, sondern für sie ist es, als würdest du sie allein an einem fremden Ort lassen. Gib ihr noch ein wenig Zeit. Wenn es dann nicht besser geworden ist, hilft es wohl nix: alles neu aufbauen! Am besten fängst du beim Schuhe anziehen an.
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Hilfe!!!

Jetzt fängt sie auchnoch an, wie wild an der Leine zu ziehen und fremde Hunde anzubellen als würde sie mich beschützen wollen. Sie zeigt richtig die Zähne.
Ich bin total fertig mit den Nerven.

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Auch wenn´s schwer ist: versuche ruhig zu bleiben. Der Gemütszustand überträgt sich sonst auf den Hund! Das ist sicher nur eine Phase der Verunsicherung wegen dem Umzug und bei dir scheint ja einiges zu passieren im Leben, das merkt der Hund auch.
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Ach Mensch, das klingt ja, als wäre gerade einiges im Argen.
Was das Alleinbleiben angeht, wiederhole ich nochmal das von vorhin, da Du ja gesagt hast, dass sie schon beim Schuhe anziehen nervös wird. Mache sowas mehrmals am Tag, aber dann geh nicht raus. Also z.B. Schuhe an und dann Fernsehen. Oder: Jacke an, Schlüssel nehmen, wieder hinlegen, Jacke aus usw. Und wechsele (wenn Du mehrere Zimmer hast) immer wieder die Räume. Kommentarlos und die Tür vor der Nase zu. So lange, bis sie merkt, dass trotz Schuhe anziehen usw. nix passiert.
Aber sie scheint ja doch stark verunsichert ob der neuen Situation. Wahrscheinlich Kind und Wohnung. Möglicherweise war's der Wohnungswechsel, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ich würde darüber nachdenken, einen Trainer zur Rate zu ziehen, der sich mal anschaut, wie Eure Beziehung zu einander ist usw.
Wenn Du sagst, dass sie an der Leine zieht und Zähne zeigt. Seit wann macht sie das? Seit heute? War irgend etwas? Wie reagierst Du? Lässt Du sie machen?
Alles Gute! Nicht die Nerven verlieren!
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Da scheint sich ja im letzten halben Jahr nichts verbessert zu haben: https://www.dogforum.de/ungezogener-hu…9.html#p9002631
Bei welchem Trainer warst Du denn wegen dem Bellen und wie habt Ihr daran gearbeitet?Viele Grüße
Doris
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Wie alt ist der Hund und hattest du vorher absolut keine Probleme mit ihm?
Hört sie zuverlässig auf Kommandos wie Sitz, Platz, Aus?Also du musst jeden Tag mit dem Hund üben. Und zwar am besten mehrmals. Du hast geschrieben, dass sie schon nervös wird, wenn du dir die Schuhe anziehst.
Wenn du möchtest, dass sich etwas ändert solltest du das täglich 3 - 4 Mal trainieren:1.) Schuhe an Jacke an => einige Schritte vom Haus entfernen und wieder zurück => 5 Minuten draußen bleiben. Den Hund bei gehen und kommen kaum beachten => das ab jetzt jeden Tag 3 - 4 Mal.
Das musst du solange durch führen, bis zu merkst, dass der Hund KEINE Anzeichen von Nervosität zeigt.
Das kann 1 bis 2 Wochen dauern.2.) Der Hund ist bei 1.) nicht mehr nervös, dann langsam steigern, in 5 Minunten Schritten. Wenn der Hund wieder anfängt nervös zu werden, dann die Zeit sofort wieder reduzieren.
Ohne 1.) und 2.) wirklich täglich zu üben wirst du das nicht in Griff kriegen.
Ich weiß nicht wie der Alltag mit dem Hund aussieht, aber hier noch ein paar Tipps um innere Unruhe beim Hund zu reduzieren (das allein wird jedoch NICHT helfen, nur mit dem oben beschriebenen Training).
- der Hund brauch einen Ruheplatz, wo er sich zurück ziehen kann, wo ihn keine stört, wo nicht ständig Leute vorbeilaufen, er ab trotzdem alles im Blick hat.
- im täglichen Umgang mit dem Hund, solltest du versuchen absolute Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen.
- der Hund sollte ausgelastet sein, bevor er längere Zeit allein gelassen wird (1 Stunde spazieren gehen)
- probier mal aus, ob es besser ist, wenn du das Radio anlässt
- lass dem Hund ein getragenes Kleidungsstück von dir daZitatJetzt fängt sie auchnoch an, wie wild an der Leine zu ziehen und fremde Hunde anzubellen als würde sie mich beschützen wollen. Sie zeigt richtig die Zähne.
Wie reagiert dein Hund, wenn du ihn - genau in dem Moment in dem er so aggressiv reagiert - ein richtig laute NEIN!!! entgegen brüllst und ihn sofort danach aus der Situation heraus nimmst?
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