An die Mehrhundehalter hier...
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Hallo,
wir haben drei Aussie-Hündinnen (13J, 3J und 3 Monate).Ich möchte gerne, jetzt wo der Welpe zu uns gekommen ist, gleich die Weichen richtig stellen für ein harmonisches Miteinander der Hunde, vor allem wenn die Kleine mal erwachsen ist.
Die dreijährige und die Kleine verstehen sich sehr gut. Von Anfang an haben sie viel miteinander gespielt und gekuschelt, liegen zusammen und toben auch mal wild. So weit also alles gut.
Die alte Hündin will mit allem nichts mehr zu tun haben und hält sich komplett raus.
Nun ist es so, dass die Kleine massiv ihre Knochen verteidigt. Am Anfang hat die Große ihr ein- oder zweimal den Knochen geklaut. Mittlerweile habe ich ihr allerdings klar gemacht, dass sie das zu unterlassen hat und das läuft auch gut.
Mittlerweile verteidigt die Kleine aber auch Spielzeug sehr massiv.(immer nur gegen die Große, ich kann ihr alles wegnehmen)
Wenn sie etwas hat braucht die Große nur in ihre Nähe zu kommen, dann knurrt sie schon massiv und zieht die Lefzen hoch. Die Große akzeptiert das sogar (wundere mich) und jammert nur ein wenig rum.
Trotzdem frage ich mich, ob das so alles richtig ist. Ich will ja schließlich dauerhaft Frieden unter den Hunden haben.
Wie handhabt ihr das so mit Knochen oder Spielzeug. Lasst ihr die Hunde das unter sich regeln? Oder greift ihr ein?
Oder vermeidet ihr das Problem, indem es weder Spielzeug noch Knabberkram gibt??Freue mich auf Antworten.
LG
Bianca -
16. September 2011 um 15:59
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An die Mehrhundehalter hier... - Vor einem Moment
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Hallo,
ich greife ein!
Spielzeug, Kauknochen, ect liegen hier sowieso nicht rum. Der Knochen wrid gegeben und wenn ein Hund ihn nicht fertig kaut, kommt er eben wieder weg. Spielzeug gibt es bei uns nur auf Spaziergängen.
Sei vorsichtig und wachsam. Lass keinen Hund den anderen beträgen und greife ein, wenn es einem Hund zu viel wird.
Liebe Grüße
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Wir haben Helen gegenüber von Anfang an klargemacht, dass jeder und alles, was hier reinkommt, meins ist.
Somit entscheide auch ich, dass ein anderer Hund hier reindarf. Begrüßen ist erst, wenn ich das o.k. gebe.
Sollte es doch zu Streitigkeiten kommen, greife ich sofort ein.
Beim Füttern mache ich es im Gegensatz zu vielen Meinungen so, dass ich die Hunde nacheinander, aber nicht den Hund, der als erstes hier war, immer als erstes fütter. Die Reihenfolge wechselt absolut willkürlich. Dadurch denke ich mir, lernen die Hunde, dass ICH entscheide und nicht sie...
Kauartikel gibt es natürlich auch, aber, sobald es Stress gibt, sind alle Sachen weg.
Geht es gar nicht, bleibt der Hund, der am meisten Stress macht, bei mir an der Leine, damit ich gleich einen Rüffel austeilen kann.
Bisher kam ich so in 99% aller Fälle sehr gut klar und wir hatten einiges an Pflegehunden hier...
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Bin zwar kein Mehrhundehalter, aber rein vom gefühl würde ich das von der Itensität des Verteidigens abhängig machen.
Sprich macht sie es nur, wenn sie grad damit spielt oder den Knochen benagt, dann würde ich ihr das zugestehen.
Ist ja nur nen Signal an die andere Hündin, dass sie es ihr nicht wegnehmen soll.
Liegt es aber so da rum und deine ältere wird am Hingehen zum Gegenstand gehindert, würde ich es verbieten bzw. diese Dinge nicht herumliegen lassen. -
Ich hab jetzt nicht so die Beutegeier und Futter ist zwar wichtig, aber man macht deswegen keine Loecher (bei der verstorbenen Huendin, also als es noch 3 Hunde waren, sah das anders aus). Trotzdem: hier liegt weder Spielzeug noch Futter rum.. Und zwar in erster Linie, weil ich da kein Theater haben will!! Jeder frisst sein Zeug und keiner klaut! Was an Kauzeug nicht gefressen wird, wird von mir weggeraeumt.
Wie war das? 3 Hunde fressen ewig lang ganz nah bei einander, ohne Probleme. Eines Tages knallt es und es sind nur noch 2 Hunde..Wenn mein Ruede nun sein Kauzeug gefressen hat und an meiner Huendin vorbei geht/muss um trinken zu gehen, darf sie grummeln. Das ist ok. Wobei ich auch da aufpasse und die Hunde genau beobachte.
Provozieren in jeder Art wird sofort unterbrochen. -
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O.k., also weder Spielzeug noch Knochen rumliegen lassen. Hab ich mir schon gedacht, dass das wohl die einfachste Alternative ist.
Es ist nur so, dass die zwei ja teilweise auch mit dem Spielzeug zusammen spielen. Sie zergeln gemeinsam an einem Tau etc.
Aber das geht dann eben nicht mehr.Hier gibts aber z.B. auch Ärger, wenn die beiden unter Aufsicht ihre Knochen fressen. Dann steht z.B. einer auf um zu trinken und schon will der andere sich zwei Knochen sichern . Oder sie tauschen dann die Knochen.
Was würdet ihr in so einer Situation tun??
Danke schon mal für die vielen Antworten.
LG
Bianca -
Ich teile die Ressourcen zu und ich bestimme wer was bekommt und auch wer etwas behält.
Beim gemeinsamen Spiel mit einem Spielzeug ist es was anderes, aber meist hat jeder seins und ich dulde nicht dass da versucht wird zu klauen.
Gleiches beim Futter, wenn z.B. Knochen geknabbert werden. Wenn sich da einer zu sehr für das des anderen interessiert, unterbinde ich das. Wenn meine Große zum Wassernapf geht und der Kleine will an ihren Knochen unterbinde ich das.
Wenn beide das Interesse an ihrem Knochen eindeutig verloren haben, dürfen sie unter Aufsicht inspizieren was der andere übrig gelassen hat und dann kommt das Zeug weg.
Ich gebe ihnen nicht die Möglichkeit durch schneller sein oder dreister sein dem anderen etwas vor der Nase wegzuschnappen.
Beide sind nicht übermäßigen Ressourcenaggressiv, lassen sich aber auch vom anderen Hund nichts aus der Schnauze ziehen. Ich werde die zwei da definitv nichts selber regeln lassen, das Risiko, dass sich da etwas doch dauerhaft hoch schaukelt wäre mir zu groß beim Charakter meiner beiden. -
Ich halte es hier ähnlich wie die anderen. Spielzeug liegt nur dann rum, wenn sich keiner deswegen zankt. Kommt es zu Gerangel deswegen - damit meine ich nicht spielen - und gezanke ist das Spielie meins und es kommt weg. Bei Knurrerei kommts bei mir drauf an, welcher meiner Hunde das ist. Bei einigen reicht eine verbale Warnung und es ist Ruhe - bei manchen muss ich eingreifen und die Ressource einkassieren.
Leckerchen liegen niemals rum., Es gibt entweder für alle was oder nichts. Und wir versuchen, die Leckerchen von der Grösse her so anzupassen, dass alle in etwa gleichzeitig fertig sind d.h. die Kleinen bekommen kleine Leckerchen und die Grossen eben grosse. Bei einigen meiner Hund kann ich das Leckertauschen zulassen - ich hab einige, die fressen eh meist nicht auf und lassen den Rest liegen. Wenn die anderen sich das - ohne Streit! - nehmen, ist das ok, Wird gestritten ist es meins. Geklaut wird nicht sonst ist die Beute meine

Ich muss schon ein Auge und ein Ohr draufhalten, wenns hier Leckerchen gibt - aber so klappt das ganz gut. Ehe die Monster alle ihre Leckereien an mich verlieren benehmen sie sich lieber gesittet

LG Birgit
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Juri und Lee haben zusammen keine Beute. Punkt! Mit Pepps war das anders. Die hat mit Juri und mit Lee um Spielis gekaempft, das ging ohne Probleme (aber trotzdem immer unter meiner Aufsicht), solange der Futterdummy niemals im Spiel war.
Die Spitzohren lernen gerade im Freilauf, dass sie sich zwar in der Naehe des anderen Hundes aufhalten duerfen, wenn dieser ein Spielzeug hat, aber wenn sie nur daran denken das Spieli klauen zu wollen, gibt's Stunk von oben! Das klappt schon ganz gut (ich arbeite ueber ihre Namen), aber einen Kampf um Beute werde ich niemals zulassen. -
Ich habe neben den schon beschriebenen Managementmaßnahmen (wenn man keine Lust/keine zeit hat, läßt man nichts rumliegen/füttert getrennt)
aktiv daran gearbeitet, dass meine beiden Ressourcenverteidiger (Gandhi und Pflegelhund Easy) "teilen lernen" - Crispel weiß, dass wenn irgendwer was hat/ihm was weggenommen hat, es bei mir was anderes/besseres gibt, und kommt dann also zu mir. Ausserdem würde er auch nie versuchen, irgendwem was wegzunehmen. Da sind die Knallnase ganz anders gstrickt. Gandhi geht z.B. einfach zum Easy und zieht dem was auch immer aus dem Gesicht.
Das wäre anfangs in büschelweise fliegende Haare ausgeartet, mittlerweile gibts Easy einfach ab, und fragt dann bei mir nach was neuem.Gandhi kann es inzwischen ertragen, dass andere Hunde da sind/an ihm vorbei gehen, auch wenn er extrem hochwertige Ressourcen hat (Kopfhautplatten, ich ;D z.B.). Maximal knurrt er, und das ist auch völlig legitim, er darf ruhig sagen, dass ihm der andere hund jetzt nahe genug gekommen ist. Ausserdem ist das meilenweit besser, als aus der Haut zu fahren, und sich umgehend auf den anderen Hund zu stürzen. Übrigens ist "Nah genug" inzwischen auf ca. 20 cm geschrumpft von "auf dem Flur bewegt sich irgendwas Attackeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!".
Erreicht habe ich das durch spielen des "Zeigen und Bennen", während er was gutes hatte und andere Hunde anwesend waren. Dabei ist das Ressourcenschweinchen jeweils so weit gesichert, wie es notwendig ist. Anfangs z.B. durch anleinen beim Hundekörbchen. Wenn man ein zuverlässiges "Bleib" hat, dass auch bei solch schwierigen Ablenkungen funktioniert, kann man auch das zum Einsatz bringen.
Da auch ich eine wertvolle Ressource für die beiden Schweinchen bin (ich hab all die tollen Sachen ;D) belohne ich z.B. auch wenn ein Ressourcenschweinchen bei mir auf dem Sofa sitzt und ein anderer Hund rein/näher kommt. Da ich da meistens kein Futter "am Mann" hab, belohne ich mit Aufmerksamkeit, Lob und Streicheln.
Zudem spielen wir super gerne das "ein Löffelchen für Gandhi/ein Löffelchen für Crispel/ein Löffelchen für Easy"-Spiel. Dabei kündige ich an, wer das nächste Leckerchen bekommt mit "Eins für Gandhi", "Eins für XY"...
Das Spiel lehrt so viele gute Sachen auf einmal.
Zum einen wertet es den Hundenamen auf, denn auf den folgt eine hochwertige Belohnung.
Zum zweiten wissen alle Hunde, wer dran ist.
Sie lernen sehr schnell, dass sich zwischendrängeln, rumschnappseln und ähnlicher Unfug nicht lohnt, denn dann kommt man nicht dran.
Zudem bestärkt es nebenher das Verhalten, das der Hund grad zeigt - weshalb ich bevorzugt diejenigen "dran nehme", die grad sitzen. Wer hampelt, drängelt, schubst, schnappt bekommt halt nichts ab, bis er wieder ruhig steht oder noch besser, sitzt.
Ausserdem lernen die Hunde, dass wenn wer anders was bekommt, und man sich selbst anständig benimmt, die Wahrscheinlichkeit, dass man auch was abbekommt sehr hoch ist. - Vor einem Moment
- Neu
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