Verhalten bei Unterwürfigkeit
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Ich kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen. Wenn mein Hund ne Katze jagen würde, dann könnte ich sicher nicht zu ihm hinlaufen...
Vermutlich sind die Katzen bei ihnen in der Wohnung. So les ich das mal raus
Also ich würde wieder das Kommando "Nein!" versuchen neu aufzubauen. Damit er wirklich weiß was du damit meinst - denn offensichtlich tut er das nicht, sonst würde er es ja nicht 3x ignorieren..

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ich tue das ja nicht ständig, nicht das hier missverständnisse auftauchen..
Also nochmal er jagt die Katzen, ich sage "Nein" -> ignoriert er. Ich sage nochmal etwas energischer "Nein"-> Ignoriert er. Erst dann laufe ich eben hin und sage dann nochmal deutlich "Nein".
Irgendwiee muss ich meinem Verbot ja zusätzlichen Nachdruck verleihen wenn er es sonst missachtet. Lasse ich ihn damit durchkommen interessiert es ihn ja garnichtmehr wenn ich "Nein" sage.
ok, egal ob nun ständig oder nur ab und an mal. In dem Augenblick wo du ihn Bedrohst (mit deiner Körpersprache --> drüber beugen) lernt er nur eines "Frauchen ist unberechenbar" und wenn er dir dann auch noch zeigt das er massiv angst hat in diesem Augenblick lernt er auch noch "frauchen interessiert es gar nicht das ich gerad angst habe".
Zudem:
Ich wage zu bezweifeln das dein Wuff deine "Bestrafung" noch mit der gejagten katze in verbindung bringt.
Du sagst nein, er ignoriert es... weil er nein einfach noch nicht kann? Weiß er was du von ihm willst wenn du nein sagst? Klappt das in anderen situtionen?Ich würde da anders vorgehen:
Ich gehe anhand deiner beschreibung jetzt mal davon aus das ihr haus und garten habt. Dort läuft er ungesichert rum. ich würde nur noch zusammen mit meinem Hund draußen sein und der Hund würde ne schleppleine drankriegen. jagt er die Katze, kannst du ihn somit sofort greifen und aus der situation bringen.
Also katze jagen --> Hund wird kommentarlos reingebracht.Gleichzeitig würde ich das nein nochmal richtig neu aufbauen.
Es kommen sicherlich auch noch andere Tipps, da musst du dann einfach versuchen dir das rauszusuchen was bei euch am besten passt.
ZitatUnd ja ich drohe ihm das ist auch so beabsichtigt, wenn er etwas tut was er nicht darf. Darf man jetzt seinem Hund nichtsmehr verbieten?

Nee nee, geht doch nicht darum das du ihm nichts verbieten darfst, sondern um die Art und Weise.
LG
P.S. zusätzlich würde ich dir auch empfehlen dich mit Kommunikation von Hundfen auseinadersetzen.. was drückt der Hund wie aus. Glaub mir das hilft echt in vielen Situationen den Hund zu lesen und schon die "gefahr" zu erkennen, bevor dein hund wirklich reagiert.
Mir hat es ungemein geholfen! -
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öhm, Du sagtest, daß Du Dich über ihn stellst/beugst und ihn mit einem lauten Nein angehst. Das ist eine Bedrohung für Deinen Hund... Und wahrscheinlich versteht er nicht mal, warum Du das tust...
Wie auch? Jagen ist ein instinktives Verhalten. Er wird das überhaupt nicht einordnen können, warum Du ihn dann dermaßen attackierst... Hast Du ihm denn überhaupt beigebracht, was "Nein" bedeutet? Und was soll er stattdessen tun? Beschreib doch mal die ganze Situation....
Und wieso kann Dein Hund Katzen jagen? Wann machst Du dies dann mit dem Nein und drüberbeugen? Dazu muß er ja bei Dir sein. Wenn er zurück gekommen ist? Das wäre zu spät? Wenn er an der Leine bei Dir ist? Warum ihn dann überhaupt so angehen? Übe doch mit ihm, was er stattdessen tun soll....
ok ich versuche das mal klar zu stellen.
Ja er weiß normal was "nein" bedeutet. Und ich weiß auch dass es nichts bringt ihm danach etwas zu verbieten. Also gaaanz unwissend bin ich nicht was Hunde angeht. Schon klar das ich es während der Tat verbieten muss. Später könnte er es nichtmehr verknüpfen.
Nochmal die Situation. Ich habe drei Katzen zuhause. Wir kommen nach dem gassi die Tür rein. Wo dann meist eine der Katzen uns erwartet um zu schauen wer da kommt. Ja und dann gehts los er rennt zu ihr, die Katze flüchtet natürlich. Jonny hinterher und schnappt nach ihrem schwanz. Ich sage "nein" wie gesagt das ignoriert er. (aber auch nicht immer es kommt darauf an wie "aufgedreht" er gerade ist) Wenn er dann natürlich aufhört lobe ich ihn. Tut er dies nicht also Katze flüchtet immernoch und Hund hinterher, sage ich nochmal etwas lauter "Nein". Funktioniert das nun immer noch nicht erst dann laufe ich eben hinterher. Bis ich eben irgendwie bei ihm in der nähe stehe und sage dann nochmals "Nein".
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also einerseits Bedanke ich mich erstmal für die schnellen Antworten und Hilfe. Andererseits verbiete ich es mir das mich manche jetzt hier als böser Mensch hinstellen der seinen Hund grundlos berstraft! Anscheined war/ist euch die Situation noch nicht klar gewesen dann haltet euch auch zurück im Ton. (Das betrifft jetzt nicht alle)
Ich handle nach bestem Gewissen ich liebe meinen Hund über alles und bin gerne bereit neues zu lernen wenn ich einen Fehler mache.
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Ist das die einzige Situation, in der Dein Hund die Katze jagt?
Wenn Du von draußen rein kommst, dann versuch doch mal folgendes: Er ist aufgedreht, vielleicht war der Spaziergang zu lang, zu aufregend zu erregend... Er ist also aufgedreht... versuch doch schon bevor Du mit ihm rein kommst ihn ein wenig "runterzufahren"... Wie alt ist er denn überhaupt?....
Ein Problem könnte also sein: Dein Hund kann in diesem Moment gar nicht anders, weil seine Erregung viel zu groß ist. Da kommt die Bewegung der Katze und er reagiert einfach nur. Instinktives Verhalten eben... Spielst Du viel mit ihm ? Apportieren? Bällchen?
Stichwort Impulskontrolle... Erregung insgesamt...
Ich persönlich würde versuchen, daß es gar nicht erst soweit kommt. Den Hund beim Reinkommen gesichert lassen (Leine). Ich würde ihm eine Aufgabe geben, die er gut lösen kann: Sitz, Platz... Oder ihm gleich etwas zu kauen geben... Damit er runter kommen kann... sich gar nicht erst so aufregt... Oder einfach sowieso die Leine noch kurz dran lassen, ihn die Katze begrüßen lassen und wenn er hinterher will einfach dran hindern und ihn ruhig !!!! ansprechen und dann dafür loben...
oder oder.... Vielleicht auch nach dem Reinkommen ne Handvoll Leckerlis auf den Boden streuen, damit er dort seine erste Erregung abbauen kann...
Übrigens: Bevor Du anderen mit nem "Ton" kommst, überdenk mal Deinen... Du wirfst 3 Brocken hin und verlangst nach Lösung... Es kamen hier bisher nur vernünftige und hilfreiche Antworten... Wenn Dir diese nicht gefallen, dann ist das nicht unser Problem. Es hat auch keiner was von böse oder so gesagt...
Wenn Du nicht mal so simple grobe Kommunikation von seiten Deines Hundes verstehst, dann sollte es Dich nicht wundern, daß man Dir zumindest Unwissenheit unterstellt.... Und die Leser können nur verstehen, was Du auch schreibst. Wenn Du nix schreibst, kann man auch nix verstehen...Aber alle haben verstanden, wie es Deinem Hund in dem Moment geht. Nur Du nicht...
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Nochmal die Situation. Ich habe drei Katzen zuhause. Wir kommen nach dem gassi die Tür rein. Wo dann meist eine der Katzen uns erwartet um zu schauen wer da kommt. Ja und dann gehts los er rennt zu ihr, die Katze flüchtet natürlich. Jonny hinterher und schnappt nach ihrem schwanz. Ich sage "nein" wie gesagt das ignoriert er. (aber auch nicht immer es kommt darauf an wie "aufgedreht" er gerade ist)dein hund ist aufgeregt, wenn die katze wegläuft. du reagierst zu spät. laß ihn doch an der leine, laß ihn erst mal absitzen (impulskontrolle üben) wenn die katze sich entfernt hat, dann kannst du mit ihm reingehen.
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Wenn er dann natürlich aufhört lobe ich ihn. Tut er dies nicht also Katze flüchtet immernoch und Hund hinterher, sage ich nochmal etwas lauter "Nein". Funktioniert das nun immer noch nicht erst dann laufe ich eben hinterher. Bis ich eben irgendwie bei ihm in der nähe stehe und sage dann nochmals "Nein".er ist in der situation gar nicht mehr in der lage, etwas mitzubekommen. darum ist jedes weitere wort ein wort zu viel.
geh einfach ruhig hin und nehme ihn aus der situation, gib ihm eine übung, die er auch in schwierigen situationen ausführen kann, dann loben.gruß marion
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also einerseits Bedanke ich mich erstmal für die schnellen Antworten und Hilfe. Andererseits verbiete ich es mir das mich manche jetzt hier als böser Mensch hinstellen der seinen Hund grundlos berstraft! Anscheined war/ist euch die Situation noch nicht klar gewesen dann haltet euch auch zurück im Ton. (Das betrifft jetzt nicht alle)
Ich handle nach bestem Gewissen ich liebe meinen Hund über alles und bin gerne bereit neues zu lernen wenn ich einen Fehler mache. Aber nicht in diesem Ton! Da haben leute nur die Hälfte verstanden und geben dann kommentare ab..
mh ok wenn du das gefühl hast, ich muss sagen ich fand nicht das sich hier jemand im Ton vergriffen hat aber nu n gut..
zurück zum Thema:
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Nochmal die Situation. Ich habe drei Katzen zuhause. Wir kommen nach dem gassi die Tür rein. Wo dann meist eine der Katzen uns erwartet um zu schauen wer da kommt. Ja und dann gehts los er rennt zu ihr, die Katze flüchtet natürlich. Jonny hinterher und schnappt nach ihrem schwanz. Ich sage "nein" wie gesagt das ignoriert er. (aber auch nicht immer es kommt darauf an wie "aufgedreht" er gerade ist) Wenn er dann natürlich aufhört lobe ich ihn. Tut er dies nicht also Katze flüchtet immernoch und Hund hinterher, sage ich nochmal etwas lauter "Nein". Funktioniert das nun immer noch nicht erst dann laufe ich eben hinterher. Bis ich eben irgendwie bei ihm in der nähe stehe und sage dann nochmals "Nein".und dann zum Schluß kommt es vor das du dich bei dem nein noch über ihn beugst?
Komm dir jetzt nicht veräppelt vor, ich versuchs halt nur zu verstehen. -
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Ich handle nach bestem Gewissen ich liebe meinen Hund über alles und bin gerne bereit neues zu lernen wenn ich einen Fehler mache.
das wissen wir, denn sonst hättest du hier nicht gefragt. manchmal ist es nur so, dass man einem halter etwas "krass" erklären muß, dass er auf keinem guten weg ist, damit er es versteht.
und man knn ja nur davon ausgehen, was er schreibt.das ist nicht bös gemeint. laß dich nicht abschrecken, du bekommst hier schon viele anregungen, wenn du dich hier einliest.
gruß marion
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Ist das die einzige Situation, in der Dein Hund die Katze jagt?
Wenn Du von draußen rein kommst, dann versuch doch mal folgendes: Er ist aufgedreht, vielleicht war der Spaziergang zu lang, zu aufregend zu erregend... Er ist also aufgedreht... versuch doch schon bevor Du mit ihm rein kommst ihn ein wenig "runterzufahren"... Wie alt ist er denn überhaupt?....
Ein Problem könnte also sein: Dein Hund kann in diesem Moment gar nicht anders, weil seine Erregung viel zu groß ist. Da kommt die Bewegung der Katze und er reagiert einfach nur. Instinktives Verhalten eben... Spielst Du viel mit ihm ? Apportieren? Bällchen?Er ist 12 Wochen alt. Ja ich denke auch er will ja garnichts böses. Ich denke er freut sich einfach wieder zuhause zu sein, will villt sogar mit de Katze spielen... Und ja ich denke auch die Katze rennt los, das ist dann einfach der Impuls für ihn hinterher zu rennen.
Stichwort Impulskontrolle... Erregung insgesamt...
Ich persönlich würde versuchen, daß es gar nicht erst soweit kommt. Den Hund beim Reinkommen gesichert lassen (Leine). Ich würde ihm eine Aufgabe geben, die er gut lösen kann: Sitz, Platz... Oder ihm gleich etwas zu kauen geben... Damit er runter kommen kann... sich gar nicht erst so aufregt... Oder einfach sowieso die Leine noch kurz dran lassen, ihn die Katze begrüßen lassen und wenn er hinterher will einfach dran hindern und ihn ruhig !!!! ansprechen und dann dafür loben...
Das klingt super so werde ich das machen. Simple Lösung wieso komm ich da nicht selbst drauf?

oder oder.... Vielleicht auch nach dem Reinkommen ne Handvoll Leckerlis auf den Boden streuen, damit er dort seine erste Erregung abbauen kann...
Übrigens: Bevor Du anderen mit nem "Ton" kommst, überdenk mal Deinen... Du wirfst 3 Brocken hin und verlangst nach Lösung... Es kamen hier bisher nur vernünftige und hilfreiche Antworten... Wenn Dir diese nicht gefallen, dann ist das nicht unser Problem. Es hat auch keiner was von böse oder so gesagt...
Wenn Du nicht mal so simple grobe Kommunikation von seiten Deines Hundes verstehst, dann sollte es Dich nicht wundern, daß man Dir zumindest Unwissenheit unterstellt.... Und die Leser können nur verstehen, was Du auch schreibst. Wenn Du nix schreibst, kann man auch nix verstehen...Dan tut es mir leid ich dachte das genügt an information. Scheinbar war es nicht der Fall. Dann kann man aber erst mal sagen dass man mehr infos benötigt. Das einzige was MICH irritiert hat war das Bellen/brummen. Das er sich seeehr unterwürfig gibt habe ich doch verstanden.
Aber alle haben verstanden, wie es Deinem Hund in dem Moment geht. Nur Du nicht...
mhh also das hat jetzt nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt hatte
Also ich hab da zwischen drin meinen Senf dazu gegeben.. -
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und dann zum Schluß kommt es vor das du dich bei dem nein noch über ihn beugst?
Komm dir jetzt nicht veräppelt vor, ich versuchs halt nur zu verstehen.Ja genau. Wobei man "über ihn beugen" natürlich auch wieder so und so verstehn kann. Ich Stehe eben vor ihm. Und da ich als Mensch nunmal größer als ein Welpe bin, steh ich eben "über" ihm. :)
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