Hund gibt Beute nicht her
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Hallo,
könnt ihr mir mal ein Tipp geben, wie ich Bobby beibringe, dass er seine Beute wieder hergibt?
Egal, was es ist, ob Spielzeug , Knochen usw. er bringt alles brav her, lässt es aber nicht mehr los.
Wenn ich den Ball werfe, bringt er ihn, wenn ich ihn aber wieder werfen will, fängt er sofort zu knurren an, und verteidigt seine Beute.
Gestern hat er auf dem Feld irgendein so ekligen Knochen gefunden und lässt davon einfach nicht mehr ab, das finde ich schon auch gefährlich, es könnte ja auch ein Giftköder sein.
Bei mir klappt es nur gegen Tausch (Jokerleckerli) aber bei meinem Bruder knurrt und schnappt er sofort.
Auch verteidigt er sein Revier sehr stark, letzte Woche hat er meinen Bruder gebissen, nur weil er ihn, im Fussraum vom Auto, streicheln wollte, ist wahrscheinlich auch schon sein Revier, bei mir macht er das allerdings nicht.
Könnt ihr mir helfen? -
29. August 2011 um 11:55
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Hund gibt Beute nicht her - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
also wir arbeiten mit Foc so, dass wenn er was leckeres hat (getrocknete Rinderkopfhaut, Kong oder auch Spielzeut) und er das im Maul hat, wir uns schräg vor ihn knien (aber noch mit Abstand, so dass wir ihn nicht berühren können) und halten ihm in der flachen geöffnetet Hand was SUPER Leckeres hin (z.B. Fleischwurst). Der Abstand muss so groß sein, dass der Hund sich bemühen muss, an dieses Leckerchen ranzukommen (strecken, Schritt zu dir machen, etc.). Wenn er dann sein Maul aufmacht (um das super Leckerli aus deiner Hand zu nehmen) und das "alte" Leckerchen rausfällt, sagen wir das Kommando ("Aus", "Gib's") und loben mit der Stimme. Wichtig ist, dass du zunächst sein ursprüngliches Leckerli nicht direkt wegnimmst. Erst muss auf auf das Kommando "Aus" (was bedeutet: egal was du im Mund hast, mach den Mund auf und lass es fallen) hören. Wenn er das kann (das dauert unterschiedlich, meistens 40-50 Wiederholungen), dann kann man damit anfangen, es ihm wegzunehmen. Fängt man zu früh an, kann es sein, dass es sich sogar verschlimmert. Also erst langsam anfangen und öfters zuhause üben. Wenn der Hund am kauen/spielen ist, gehe auch bitte nicht direkt frontal auf ihn zu, sonder eher ein wenig von der Seite.
Viel Glück dabei - bei Foc hat es prima Verbesserungen dadurch gegeben! :)
LG -
Revier denke ich nicht, vielleicht hat er sich bedroht gefühlt. Ich bin jedoch der Meinung, wenn ein Hund zugebissen hat, dann sollte man nicht auf Tipps aus einem Forum vertrauen, sondern sich einen kompetenten Trainer nach Hause holen.
Ich würde das Ressourcenproblem + den Biss nicht isoliert sehen wollen, deshalb ist es sinnvoll, dass ihr euch einen Trainer ins Haus holt.
Man kann das Ressourcenproblem separat angehen, es löst aber die Ursache wahrscheinlich nicht und bevor schlimmeres passiert würde ich da eher kompetente Hilfe empfehlen.
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Hallo,
deinen anderen Thread habe ich auch noch schnell überflogen.
Du hast allerhand Probleme mit dem Hund, fremde Menschen hat er auch schon gezwickt...
Nun deinen Bruder - also jetzt wird es Zeit, einen guten Hundetrainer hinzuziehen.
Den, den du schon hattest, kannst du vergessen.
Suche dir einen, der nicht mit Kronkorken gefüllten Socken wirft, sondern etwas von Hundeverhalten und Erziehung versteht.
Hier sollte nicht symptomatisch (mit Hilfsmitteln werfen), sondern die Ursache des Problems muss gefunden und entsprechend behandelt werden.Jeglicher Alleingang bei solch massiven Problemen ist genauso verantwortungslos, wie Tipps via Internet zu geben.
Es sollte in Erwägung gezogen werden, den Hund, langsam über Futter, an einen Maulkorb zu gewöhnen, die Gewöhnungsphase dauert ca. 2-3 Wochen.Gruß
Leo -
Du hast allerhand Probleme mit dem Hund, fremde Menschen hat er auch schon gezwickt...
Nun deinen Bruder - also jetzt wird es Zeit, einen guten Hundetrainer hinzuziehen.
Den, den du schon hattest, kannst du vergessen.
Suche dir einen, der nicht mit Kronkorken gefüllten Socken wirft, sondern etwas von Hundeverhalten und Erziehung versteht.Ich hab mir das Forum ausgesucht, da ich von Hundetrainer echt genug habe. Der Letzte mit den Kronkorken hat mich 300 Euro gekostet (musste 10Std. im Vorraus bezahlen) und hab einen total verängstigten Hund zurück bekommen. Ich hab 3 Monate danach gebraucht, dass er mir wieder vertraut. Ich hab noch keinen anderen Trainer gefunden und ich hab auch das Geld dafür nicht, aber vorallem möchte ich Bobby nicht mehr als Versuchskaninchen benützen.
Ich hab sehr viel Zeit zum Üben und mit euern Tipps bekomm ich es vielleicht besser hin als so dahergelaufener Depp. Im Garten mit Schleppleine klappt es inzwischen schon sehr gut, wenn der Besucher erstmal ne Zeit im Garten ist, läuft er dann ganz freundlich auf ihn zu und lässt sich auch gerne streicheln.
Übrigens kommt Bobby aus einer Tötungsstation und hat schon sehr viel mitgemacht in seinen 5 Jahren, ich denke mit viel Liebe, aber auch konsequenter Haltung, mit eurer Hilfe, schaff ich es aus einem total verängstigten Hund , einen liebevollen Hund hinzubekommen. Nicht böse sein, aber das Wort "Hundetrainer" geht mir auf den Magen -
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Zitat
Nicht böse sein, aber das Wort "Hundetrainer" geht mir auf den MagenDAS verstehe ich sogar, ähnliche Erlenisse hatte ich auch mit Hundetrainern, aber es gibt tatsächlich gute...
Ok,
ein paar Tipps, ohne Gewähr, versuche ich dir zu geben.
Das Ballwerfen würde ich komplett aussetzen.
Bei solchen Spielchen (Beute - Jagdtrieb) steigt der Adrenalinspiegel, Stress entsteht, Aggressionen werden gefördert.
Steige einfach mal auf Suchspiele um > beginne damit, kleine Leckerlies, die nicht verteidigt werden können, ins hohe Gras zu werfen.
Ruhige Spiele, die den Kopf anstrengen, sind besser.Bei dem "Beute-Problem" solltest du zunächst mit Schritt 1 beginnen:
Hund hat Beute, interessiere dich keineswegs dafür, wirf im Abstand ein kleines Leckerlie daneben und gehe weiter.
Hund nicht ansehen, weiterkauen lassen, bis er fertig ist!
Vertrauen aufbauen, bis die Annährung 100%ig klappt - dann erst weitergehen.
Achte auf seine Körpersprache, siehe weiter unten meine Erklärungen...Schritt 2:
Die Ausgabe von Beute sollte, wie du es schon machst, im Austausch mit Besserem geübt werden.
Beginne damit, dass du ihm nichts wirklich Tolles gibst und er es nur im Austausch mit Besserem hergeben sollte.
Wichtig ist, dass du das Wort "aus" kondidionierst.
Aber:
Bitte nur in dem Augenblick, wenn dein Hund die Beute freiwillig ausspuckt.
Oberwichtig ist, dass du den Burschen genau beobachtest, aber bitte nicht anstarren und fixieren.
Bei den sensibelsten Beschwichtigungssignalen,
Schmatzen, Gähnen, Unruhe, Schwanzwedeln (!), senkrechter Rute, Ohren anlegen, Blinzeln, Wegsehen (es gilt und/oder), SOFORT mit der Übung aufhören - all das erfolgt VOR dem Knurren (in der Regel).Der Vorfall im Fußraum:
Ich denke weniger an Revierverhalten, sondern an Stressverhalten.
Beengter Raum, Autofahren (kennt er es überhaupt sicher? - wahrscheinlich nicht)
Den Hund in solchen Situationen absolut in Ruhe lassen, ignorieren, nicht anfassen, füttern oder sonstiges.
Kann er ggf. im Kofferraum (Box) oder auf dem Rücksitz (Geschirr + Gurt) gesichert werden?
Einen Hund im Fußraum zu transportieren, kann teuer werden, laut StVO = verboten! -
Hallo Leo,
vielen, vielen Dank für die tollen Tipps, ich versuche es und bleibe dran - wir werden fleißig üben und dann wieder berichten.
Ups, dass man Hunde nicht im Fussraum transportieren darf , wusste ich nicht.
Problem ist, dass sich Bobby nicht hochheben lässt, da schreit er sofort. Habe mir am Anfang eine Box gekauft, die aber nun in der Wohnung steht, die mag er ganz gerne, aber er lässt sich halt nicht in den Kofferraum heben und verweigert da auch sämtliche Leckerlis, deshalb sitzt er im Fussraum, da kommt er alleine hin.
Als ich ihn in der Tierauffangstation geholt habe, konnte er rein gar nichts. Ich musste ihn erst an alles gewöhnen, so wie Auto fahren, Straße usw. Ich glaube, der arme Kerl wusste noch nicht mal was ein Baum ist. Doch wir haben in einem Jahr schon richtig viel geschafft und es ist eine Freude, wie er nun draußen herumtollt und seinen Spass hat.
Jetzt fehlen halt noch die Feinheiten, aber mit eurer Hilfe schaffen wir das auch nocht.
Vielen Dank nochmal
Gruß Susanne
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