Bellen: Egal was, egal wo

  • Hallo

    ich habe mich gerade erst angemeldet und suche Hilfe.

    Wie ihr alle liebe ich auch meinen Schatz aber er ist sehr anstrengend sobald ich die Wohnung verlasse.
    Ich schildere euch erstmal die Situation.

    Wir gehen aus die Haustür und müssen erstmal durch das Treppenhaus, hört er da nur das einer spricht oder läuft klefft er wie bekloppt. Dann gehe ich rüber über die STraße, ein Auto, Radfahrer, Mottorad fahrer, Füßgänger ., auch wenn 100 meter weg er klefft und hört nicht auf.
    Kommen Sie näher wirds schlimmer, hätte ich ihn nicht an der Leine würde er vor die Autos hopsen. Ich habe es bisher mit fasten versucht und dann wenn wir spazieren waren, mit Leckeries probiert, aber das interessiert nicht, ich habe versucht den Blickkontakt zu unterbrechen , klappt auch nicht.
    Ich hatte netter weise einen Nachbarn der keine Angst hatte und ihn rann gelassen hat, da bellte er zwar war aber unterwürfig und pullerte los. Er lies auch seine n Bauch streicheln, aber sobald er wieder auf stand bellte er.


    Er ist jetzt 3 1/2 jahre, mit 1 Jahr ca. habe ich ihn bekomm , vorher wurde er misshandelt. Er ist ein Rüde nicht kastriert und ein Maltheser-Yorkshire Mix.
    In der Wohnung übrigens hört er sehr gut. Er klefft nur kurz wenns klingelt aber sonst alles super, aber draußen kein stück.

    lg

    Denise

  • Hallo Denise und willkommen im Forum,

    für mich liest sich das so, als wäre dein Hund wirklich enorm unsicher und ängstlich, was ja auch zur Vorgeschichte passen würde.

    Angesichts der Schwere des Problems, denke ich aber nicht, dass man dir über´s Forum großartig helfen können wird.
    Mein einziger Tipp ist, dir einen guten Trainer zu suchen, der auf die Arbeit mit Angsthunden spezialisiert ist.
    Das würde ich dir wirklich ans Herz legen wollen, denn es ist ja nicht nur für dich unangenehm, für deinen Hund ist die ständige Angst enorm stressig und auch ungesund.
    Angst behindert das Lernen, ich denke, ohne eine helfende, kompetente Person, die euch unterstützt, werdet ihr nicht weiter kommen.

    Liebe Grüße

  • Ein Halti würde ich ausschließlich unter Anleitung eines Trainers verwenden, die Verletzungsgefahr, wenn man nicht weiß, was man tut, ist sonst viel zu groß.

    Ob es Sinn macht, einem Hund, der in Panik verfällt, sobald er seine Wohnung verlassen muss, auch noch körperlich so stark einzuschränken, wage ich ehrlich gesagt auch zu bezweifeln.
    Körperlich unter Kontrolle bekommt man einen so winzigen Hund auch ohne Halti.

  • Zitat


    Wir gehen aus die Haustür und müssen erstmal durch das Treppenhaus, hört er da nur das einer spricht oder läuft klefft er wie bekloppt. Dann gehe ich rüber über die STraße, ein Auto, Radfahrer, Mottorad fahrer, Füßgänger ., auch wenn 100 meter weg er klefft und hört nicht auf.
    Kommen Sie näher wirds schlimmer, hätte ich ihn nicht an der Leine würde er vor die Autos hopsen.

    Dein Hund steht unter Dauerstress und du benötigst tatsächlich professionelle Hilfe, um zu lernen, wie du den Hund durch's Leben führen kannst.
    Ferner könnten dir diese Bücher helfen, um wenigstens einen Einblick in seinen Kopf und seine Gefühle zu bekommen.


    Zitat

    Ich habe es bisher mit fasten versucht und dann wenn wir spazieren waren, mit Leckeries probiert, aber das interessiert nicht

    Wenn ein Hund in solchen Situationen keine Leckerlies nimmt, ist das ein Zeichen von Stress.


    Zitat

    Ich hatte netter weise einen Nachbarn der keine Angst hatte und ihn rann gelassen hat, da bellte er zwar war aber unterwürfig und pullerte los. Er lies auch seine n Bauch streicheln, aber sobald er wieder auf stand bellte er.

    Von solchen Aktionen rate ich dir dringend ab!
    Dein Hund erträgt noch keine Nähe von Fremden.
    Er war nicht unterwürfig, sondern hat stark beschwichtigt und aus Angst gepinkelt.
    Lasse deinen Hund nicht von netten Nachbaren, Freunden und Verandten streicheln, niemand muss ihn anfassen.
    Dadurch verunsicherst du ihn noch mehr.
    Es ist vielmehr deine Aufgabe, deinen Hund vor solchen Aktionen zu schützen, anstatt ihn diesen auszusetzen.

    Gruß
    Leo

  • Danke erstmal für eure ganzen Kommentare und Tipps.

    Das er zu meinen Nachbarn nicht unterwürfig war, wie du meinst, dieschweizer, denke ich nicht. Ich will jetzt nicht sagen das du total unrecht hast, deine anderen Argumente sehe ich ein. Doch hier hatte er die eindeutigen Verhaltensweisen eines unterwürfigen Hundes an den Tag gelegt. Ich hätte vielleicht mehr zur Körpersprache schreiben sollen, aber ich gehe davon aus das das hier jeder weiß.
    Gebissen oder ein Anzeichen zum beißen von Fremden hat er noch nie gemacht , also wirklich nur kleffen wie nichts.
    Mit dem Trainer ist eine gute Idee und war auch meine letzte Lösung. Das werde ich dann auch versuchen und berichten wie es läuft.

    vielen Dank ihr seid sehr nett

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