Fragen zur Handfütterung

  • Hallo,
    ich habe letzte Woche mit der Handfütterung begonnen. Seit dem bekommt er sein Futter ausschließlich aus dem Futterbeutel/ Hand. Mein Ziel ist es unsere Bindung zu stärken und so auch das Rückruftraining zu intensivieren.

    Nun ein paar FRagen an euch:
    Wie lange habt ihr ausschließlich aus der Hand gefüttert?
    Wie habt ihr auf "normal"-Fütterung umgestellt?
    Macht ihr immernoch ab und an eine Woche oder so Handfütterung, um es dem Hund wieder ins Gedächtnis zu rufen?
    Wie hat sich eure Beziehung zum Hund geändert?
    Hat sich das Verhalten vomn Hund geändert (Selbstbewusstsein,..)?

    Ich hoffe auf zahlreiche Erfahrungen!!!!

    LG Jule mit Robby

  • Ich füttere seit einiger Zeit meinen Rüden per Hand-ausschlaggebend waren die Trainerstunden die ich mit ihm nehme.Unsere Bindung ist extrem besser geworden,Samsons Selbstbewustein ist (endlich) stark geworden und unsere Beziehung ist von ,mittlerweile, starkem Vertrauen geprägt.Es müssten jetzt so ca. 8 Wochen sein,das ich aus der Hand füttere-außer er bekommt mal Gekochtes oder NassFU-das gibt es dann halt abends aus dem Napf.
    Und: Ich werde nicht mehr auf komplette Napffütterung umsteigen,definitiv !!Mindestens 1 Mahlzeit bekommt er nun immer aus der Hand,und zwar während unserer Spaziergänge als "Belohnung" für Übungen oder auch beim Training im Garten oder den Trainerstunden.Was sollte dagegen sprechen??
    Und wie gesagt die 2. Mahlzeit abends gibt es denn dann schon manchmal aus dem Napf,aber generell soll Samson sich sein Futter auch weiterhin erarbeiten.Es macht ihm riesigen Spaß und man merkt ihm an dass er wirklich froh ist,das seine "Lernbemühungen und Erfolge" auch belohnt werden.
    Aber als Lockmittel bei irgendwelchen Gehorsamsübungen setzte ich das Futter NIE ein !! Es ist lediglich der Lohn für gutes Benehmen/richtige Ausführung von gefordertem Verhalten-wobei er selbst mitdenken muß was Frauchen denn wohl gerade möchte-ich arbeite sehr viel NOn-Verbal und nur mit Körpersprache.Und gerade die Körpersprache müssen Hunde vielfach erst "erlernen" wenn sie eine klare Körpersprache vorher nicht so kennengelernt haben.Früher habe ich viel verbal kommuniziert.
    LG

  • Das kommt wohl drauf an, was man unter Handfütterung versteht....

    Ich habe 2mal täglich gefüttert, morgens Trofu, abends frisch. Die Trofu-Ration nahm ich auf den morgendlichen langen Spaziergang mit und habe damit erwünschtes Verhalten bestätigt oder auch verschiedenes gezielt trainiert. Der morgendliche Spaziergang ist unser großer Spaziergang. Mittags und abends gibt es nur noch Pipi-Runden, da nahm ich dann auch paar Bröckchen mit zum Bestätigen, aber morgens wurde schon mit dem Futter "gearbeitet". Die "Futtergabe" morgens habe ich an das Verhalten der Hunde angepaßt. Manchmal gibt es gar nix mehr auf dem Spaziergang, weil alles einfach nur super klappt und wir dann andere Dinge gemeinsam tun. Dann gibt es auch mal Tage, da merke ich, daß was "in der Luft liegt", dann wird wieder bissel aufgefrischt und mehr mit Futter gemacht... Kann man ja gut anpassen, man selber hat ja auch seine Launen...

  • Fini bekommt ihr Futter seit sie bei mir ist per Handfütterung. Ganz am Anfang als ich noch nichts mit ihr geübt habe, hat sie also wirklich aus meiner Hand gefressen, ich habe ihr Leckerlis geworfen oder hab ihr gezeigt, wie sie das Futter aus dem Kong kriegt - da hat sie sich etwas dusselig angestellt :headbash:
    Mittlerweile bekommt sie ihr TF Ration für Übungen während dem Spaziergang oder zu Hause fürs Tricks üben und die NF Ration bekommt sie abends im Futterdummy beim Rückruf üben oder auch mal im Kong.
    Ab und zu gibts das Futter auch aus dem Napf, wenn wir mal einen Tag nix üben.

    Ich habe eigentlich nicht vor irgendwann nur noch aus dem Napf zu füttern. Sie lässt sich über Futter sehr gut motivieren, dreht dabei aber nicht hoch. Ich sehe also keinen Grund es zu ändern.

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