Benötige dringendst Hilfe :-(

  • Hallo Ihr,

    ich hab ein großes Problem mit meinem Felix, er ist 9 Jahre alt, und Rauhaardackel, nun ist es so er ist schon sehr eigensinnig ;) was ja bekannt ist bei Dackeln aber nun hab ich eine Wochenendbeziehung und fahre jedes WE zu meinem Freund, der auch einen Sohn (9J) hat, als die beiden bei mir waren ging alles gut, aber als ich ihn das erste mal mitnahm lag er zwischen Küche und Esszimmer mein freund ging vorbei und Felix fuhr auf und zwickte ihm in den Fuss, was natürlich zu Diskussionen führte, gut es ging dann aber er sagte noch und was passiert wenn er das bei dem Sohn macht??? ich na eigentlich denk ich nicht dass was passiert, aber Pustekuche die Woche drauf der Sohn war da und was passierte... er ging auch dem Sohn an die Füße, natürlich Stress ohne Ende ich schimpfte Felix schon sehr aber entspannt war es nicht mehr der Junge hat nun Angst und ich sperrte Felix dann öfters ins Schlafzimmer um wenigstens ohne Angst zu haben er zwickt wieder oder es wird noch schlimmer, also was kann ich tun wie kann man sowas lösen??? :???: :???: :???: wäre sehr dankbar wenn jemand mir helfen könnte, merci Karo

  • Hallo Karo,
    es ist sehr schwer zu sagen, wenn man nicht dabei war.

    Wie haben sich die Leute die am Hund vorbei sind verhalten?
    War es ein richtiger Biss oder ein Zwicken?

    Ist Dein Hund vielleicht Eifersüchtig und muss um seine Ressourcen kämpfen?

    Wie lange hast Du den Hund schon?

    Liebe Grüße

  • Hallo,

    ich denke ihn einzusperren macht es nur schlimmer.
    Ich wäre die neue Situation langsamer angegangen. Ich habe z.B. eine Schäferhündin die noch keine Kinder kannte und als dann meine Mutter mit meinem kleinen Bruder, 6 Jahre, zu Besuch kam, habe ich die beiden erstmal draußen bekannt gemacht. Also Leckerlie füttern, Bällchen spielen etc..
    Trotzdem hat sie ihn ab und an angebellt, aus Unsicherheit. Nach 2 Tagen ging es dann.
    Ich schätze das dein Kleiner sich auch erstmal an die neuen Leute und Situationen gewöhnen muß. Gib ihm zeit. Leider verbindet er nun schon viel negatives mit deinem Freund und dem Sohn. Du hättest von Anfang an positives schaffen sollen.
    Vielleicht hat jemand anderes noch bessere Tips ;)

  • Ich habe Felix seit er 8 Wochen alt war, na Eifersucht wird wohl ne große Rolle spielen er musste mich ja nie groß teilen ;)

    das einsperren machte ich auch sehr wiederwillig hatte kein gutes Gefühl dabei,
    na am Anfang als die beiden bei mir waren ging es ja ich gab ihnen Leckerli um mit Felix Freundschaft zu schließen, mein Freund kannte ihn ja war ja vorher schon öfters bei mir da gab es nie Probleme auch konnte er ihn streicheln als Felix im Korb lag was mich sehr verwunderte...

  • Meine Vermutung ist, dass der Hund durch den Wechsel der Örtlichkeiten unter einem gewissen Stress steht. Für ihn ist es nicht/noch nicht die "Zweitwohnung". Verhindere, dass er sich selbst einen Platz suchen muss. Meine Vorgehensweise wäre (und war sie auch zu Beginn meiner Wochenendbeziehung):

    a) Schlafplatz/Liegeplatz (nicht zu warm, nicht oder nur zum Teil in der Sonne) für den Tag klar machen. Hund dort hin bringen und mit der Leine fixieren. (Wasser!)
    b) Schlafplatz für die Nacht klar machen (beim Rudel! - Neben dem Bett, in einer Ecke des Schlafzimmers, etc.). Beim Schlafengehen den Hund dort zunächst fixieren.

    Nach wenigen Tagen hat sich das gefestigt. Besser ist es, keine neuen Sachen dorthin zu stellen, sondern die schon benutzten. Der Hund sollte unter keinen Umständen "weggesperrt" werden, sondern am Geschehen teilhaben dürfen - nur eben von seinem zugewiesenen Platz aus. Der Platz sollte nicht an einem Türeingang sein, eine ruhige Ecke - wenn möglich mit Blick nach draussen (Balkon/Terrassentür) - ist optimal.

    Die Menschen, die nun öfter in Kontakt mit dem Hund kommen, sollten dem Hund zu verstehen geben, dass sie Freunde sind: Ansprechen, Leckerchen, Futter, an der Leine führen - natürlich alles in deinem Beisein.

  • Ohne dabei zu sein ist es natürlich schwierig, das zu beurteilen.
    Zuerst ein paar Tipps/Vorsichtsmaßnahmen:
    Verschaffe deinem Hund auch in der fremden Umgebung einen Platz, wo er ungestört ist und wo nicht ständig jemand vorbei läuft. Bringe ihm bei, da zu bleiben.
    Funktioniert das nicht, würde ich in der nächsten Zeit, bis es klappt, erst ein Mal einen Maulkorb empfehlen, um die Situation zu entspannen.
    Und einen Trainer, der sich das anschaut.

    Ich tippe übrigens auf eine Übersprungshandlung - du hast deinem Hund da sehr viel auf ein Mal zugemutet:
    Neue Umgebung, neue Menschen. Für deinen Hund bedeutete das erst Mal völligen Kontrollverlust.
    Es kann sein, dass sich das darin geäußert hat, dass er die "neuen" Menschen durch das Zwicken in die Ferse unter Kontrolle bekommen wollte.

    Tipps, wie du das langfristig in den Griff bekommen und an der Ursache arbeiten kannst, wirst du hier nicht bekommen können, da keiner von uns die Situation miterlebt hat.
    Suche dir da bitte kompetente Hilfe.

    Liebe Grüße

  • Mich würde mal interessieren was dein Freund gesagt hat, als der Dackel ihn gezwickt hat, was hat da zu Diskussionen geführt, sollst du den Hund abgeben :???: oder was ?

  • ich danke euch erstmal ganz herzlichst für eure Tipps ja ich werde erstmal versuchen ihn von der Türe weg zubringen also sein Schlafplatz an eine andre Stelle zu bringen und auch sein Futter und Wassernapf da hin zu stellen :-)


    Bentley , na er war entsetzt erst und wollte ihn ansprechen und schob den Stuhl zur Seite wo er drunterlag da schlug Felix nochmal zu und wollte in die Hand beißen, nein das mit dem abgeben steht nicht zur Debatte würde er nie tun und ich würde ihn auch nie und nimmer hergeben um Himmels willen :-) na er meinte halt der Hund ist verzogen und ein Hinterlistiger Dackel....

  • ich würde ihm dann auch einen ruhigen Platz suchen, wo er auch in Ruhe gelassen wird, es war ja immer dort, wo er im Weg lag.
    Und genauso wie der Dackel muß halt der Junge auch lernen, mit dem Hund umzugehen.

    Als mein Mann und ich uns kennengelernt haben, hatten meine Eltern einen Spitz. Dieser hinterlistige Spitz ;) hat meinem Mann öfter beim hinausgehen in die Verse gezwickt, da schimpft er heute noch drüber :lachtot:

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