Rangordnung "Zweithund"

  • Danke für die vielen Antworten :smile:

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    Mach dir nicht zu viele Gedanken. Es ist vollkommen ok, wenn der eine Hund etwas darf und der andere nicht - also zB darf der eine zu dir ins Bett und der andere muss davor liegen bleiben. Wenn du diese Regel aufstellst musst du nur für die konsequente Durchführung sorgen. Die Hunde fügen sich ihrem "Schicksal"

    Ja das stimmt irgendwie bin ich noch gar nicht darauf gekommen :-D Das macht auf jedenfall bestimmt vieles einfacher!

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    Alles in allem wuerde ich mir keine grossen Sorgen machen beim Zweithund, vorrausgesetzt dein Hund kommuniziert sauber und verstaendlich und neigt nicht zu Ueberraktionen.

    Meiner Meinung nach "fehlt" es bei ihr in manchen Situationen, dass sie vorwarnt/droht, bevor es dann Krach gibt. Sie hatte noch nie die Absicht einen anderen Hund zu verletzen, es gab immer nur Gekeife.Wenn es mal dazu kam.

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    Beim Haus selbst halte ich es so das es mein Haus ist und das keiner meiner Hunde in meiner Anwesenheit die Entscheidung wer ins Haus darf oder nicht an sich zu nehmen hat.

    Ja macht Sinn, irgendwie hatte ich das falsch betrachtet!

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    Nehmt ihr deine denn mit ins tierheim dass die beiden sich schon kennenlernen können?
    Vielleicht kann sie ihn von anfang an nicht so gut riechen?

    Sie kommt direkt nächstes mal mit und die beiden können sich auf einer eingezäunten Wiese kennenlernen :)

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    Falls ihr irgendwann zusammen ziehen wollt wäre es vielleicht nichts verkehrt den hunden beizubringen das bett zu teilen? also jeder darf in jedes bett.

    Ja das stimmt! Werde ich im Hinterkopf behalten!

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    MAch dir mal keinen Kopf! In der Regel haben die Weiber eh mehr zu sagen und die Rüden halten sich dran. Ich habe auch einen fast 11 jährigen Rüden und eine fast 3 jährige Hündin. Emma darf bei Bobby fast alles. Sie hat in anfangs als sie klein war sogar auf dem rücken liegend an den Ohren über den Laminat gezogen. Er hat NICHTS gesagt! Ich habe das natürlich unterbunden, wenn es zu bund wurde!

    :D Kann ich mir sehr gut vorstellen bei Sana. Wer weiß vielleicht pendelt sich da Grundlegende von alleine ein, wenn wir einfach ein paar Regeln aufstellen.

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    Gewöhne dir nur an, dass du bei Komandos den Namen des Hundes vorweg nennst. Und, bei Leckerchengabe mache ich das auch. Da nimmt dann keiner das Leckerchen des Anderen!

    Ja, daran habe ich auch schon gedacht, eventuel bekommt der Neuling aber eh andere Kommandos, weil die Standads schon ziemlich abgenutzt zu sein scheinen...

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    Mach dir nicht zu viele Gedanken, du wirst nicht drumrum kommen, nach Gefühl zu entscheiden :D

    Danke, ja du hast Recht :smile:

  • Hier ist das ganz easy gelaufen. Sie ist Chef. Punkt. Anfangs, als sie sich kennengelernt haben, war er ncoh immer sehr aufgedreht, sie hat ihn fast ständig angeknurrt und in die Schranken gewiesen. Mittlerweile ist er sehr viel ruhiger geworden und sie knurrt nur noch ganz selten (z.B. beim Spielen).
    Als Liegeplatz nimmt er unheimlich gern ihren. Ihr ist es meist wurscht, sie liegt eh lieber bei uns bzw. auf dem Boden. Ist kühler nehme ich an. Leckerchen und Kausachen werden gegenseitig geklaut, wenn er mal nciht so ganz aufpasst landet auch schon mal seine Nase in ihrem Futternapf. Sie stört's und zieht die Nase hoch, er geht. Ohne Knurren. Alles in allem ist's ziemlich harmonisch hier, wenn ich mir so teilweise andere Beiträge durchlese :D .

  • Hallo hier kommt mal ein kleines Update :smile:

    Vor anderthalb Wochen ist Balou bei meinem Freund eingezogen. Die Hunde verstehen sich draußen super, nach anfänglichen Anfangseifersüchteleien von Sana aus. Die sahen dann so aus, dass sie plötzlich auf Balou zugesprungen ist und 2-3 mal gebellt hat. Sie ist nie auf ihn drauf oder so, immer nur an ihn ran. War natürlich trotzdem Unsinn und ich habs unterbunden, wenn ich schnell genug war. (Ein NEIN hat genügt :))

    Nun verstehen sie sich draußen sehr sehr gut, auch wenn einer oder beide an der Leine sind. (Das ist für Sana etwas Besonderes, sonst gibt es keinen Hundekontakt an der Leine, das eskaliert so gut wie immer)

    Bei meinem Freund Zuhause geht es auch. Das schwierigste ist die Verteidigung von Futter und Spielzeug. Futter ist natürlich weggeräumt. aber die Hunde wissen wo es ist und gestern gabs mal kurz ne Prügelei vor der besagten Tür. Diese hat jedoch vielleicht 5 Sekunden gedauert, hat sich schlimm angehört, aber ich glaube die Hunde haben sich nicht mal berührt :roll: Ich weiß, toll ist das nicht, aber so schnell konnte ich gar nicht reagieren, da war das schon wieder vorbei! Die beiden haben sofort danach wieder gespielt. Spielzeuge werden natürlich alle einfach weggeräumt, heute lag jedoch ein Ball im Garten (übersehen :ops: ) und Sana hat ihn sich geschnappt und nur ganz leise gegrummelt als Balou dran wollte :-) Balou hats verstanden und hat sie gelassen, der Ball ist dann trotzdem verschwunden.

    Bei mir zuhause gehts so. Sana verfolgt ihn auf Schritt und Tritt und aus dem nichts keift sie ihn plötzlich ganz kurz aber nachdrücklich an. Das geht so schnell, da kommt mein Nein schon fast zu spät..

    Das geht natürlich gar nicht. Sana hat Rüffel von mir bekommen und ist erstmal vor die Tür gewandert. Jetzt waren wir erstmal nicht mehr bei mir sondern arbeiten erstmal daran, dass es entspannt bei meinem Freund funktioniert!

    Sobald die Kamera wieder da ist, gibts Fotos :]

  • Ähmlich lief es bei unseren beiden auch. Motte hat Sam ständig angegiftet, weil er so wuselig und hibbelig ist. Sein Schnwanz ist ein "Perpetum Mobile", r bewegt sich immer und ständig, und der ganze Hund flippt aus bei Ansprache, bei richtig Aufmerksamkeit ist es noch schlimmer. Tja, und das passte der Dame des Hauses gar nciht. Nur, wir haben die beiden machen lassen. Sie hat ihn angekeift, wenn er zu schnell zu nah kam, ihn angegrummelt, wenn er in ihre Nähe wollte. Sie hat einfach dafür gesorgt, dass er versteht wie er sich in ihrer Nähe (ich spreche hier von ihrer normalen Individualdistanz von etwa 50cm um sie herum) zu benehmen hat.
    Mittlerweile wird noch nicht einmal mehr geknurrt, wenn er versehentlich mit seinem Kopf in ihrem Napf landet (wobei wir natürlich sofort eingreifen, klar).
    Sie hat klargestellt, sie ist Chef und gut ist. Das hat er akzeptiert.

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