Aufgaben während des Alleine-Seins
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Huhu,
habe die Suchfunktion genutzt, aber nichts in der Richtung gefunden. Dann nerv ich Euch auch nicht mehr mit "Hilfe ich bin ein Ersthundbesitzer Fragen"
. Ich hatte ja leichte Alleineseinprobleme. Hab das Ganze langsam aufgebaut. Immer längere Zeiten. Anfangs hat sie etwas gequiekt, da habe ich gelesen, dass Hütehunde auch kleine Kontrolleure sein können und dass es für sie einfacher ist, kleineren Raum zu haben. Alles klar, Hund ins Wohnzimmer, soll ja nicht weinen. Wieder neu aufgebaut. Habe dann angefangen, ihr immer einen Kong zu geben und bin gegangen ohne etwas zu sagen. Der Kong hat sie dann auch beschäftigt. Ca. ne halbe Stunde, da war das alles gar kein Problem. Dann haben wir das erhöht und siehe da, Hund bellt, rennt über alle Möbel, jault. Also alles wieder auf Anfang... Wieder neu aufgebaut, das selbe Problem. Heute dachte ich mir, ach ziehste das Pferd mal ganz anders auf. Flur, Wohnzimmer und Schlafzimmertür auf, Hund kriegt Pansen. Ich mache mich fertig, gehe zur Tür, rufe "Tschüß Fini", sie kommt guckt und ab wieder ins Wohnzimmer zum Pansen. Keinen Mucks. Die Nachbarn sagten, sie hätte nur kurz mal gebellt, als es unten klingelte. Habe aber auch ihr Körbchen in den Flur an die Treppe gestellt, die Decke war sehr zerwühlt, da lag sie wohl (Die Kamera hatte nachher keinen Strom mehr). Also ein Hund, der wirklich Stress mitm Alleine-Sein hat, rennt doch nicht erstmal zum Pansen, um den zu futtern oder? (ich war zwei Stunden weg)Jetzt meine Fragen: Kann es sein, dass ich einen kleinen Kontrollfreak habe? Das Verfolgen in der Wohnung hat sich schon gelegt, also ist besser geworden. (Gerade lag ich in der Wanne, Tür offen, Hund lag im Flur im Körbchen auf Kontrollposten). Will sie sehen, dass ich gehe und ein wenig die Wohnung und vor allem die Tür kontrollieren? Ist das so in Ordnung?
Eine Freundin sagte, dass ihr Hund tierische Probleme hatte mit dem Alleine-Sein, dass sie ihm dann aber immer ne Jacke oder ähnliches zum Aufpassen gegeben hat und gegangen ist mit den Worten: Pass gut auf, bis gleich. Der Hund lag dann auf der Jacke und hat gar nichts gemacht (hat sie natürlich als Kommando geübt). Braucht meine Kleine so etwas auch? Gibt es längerfristige Aufgaben beim Alleine-Sein? (Kong findet sie irgendwann doof, weil sie nicht rafft, dass man durch Beißen auch ganz hinten rankommt)
Komme langsam etwas in Zeitdruck, da ich tatsächlich nächste Woche wieder zur Arbeit muss, und ich den Hundekindergarten sparen wollte :)(Vielleicht spielt ihre Mischung aus kleinem spanischen Hütehund und Parson Jack Russel auch eine Rolle?)
Vielen Dank für das Lesen schonmal

Liebe Grüße
IngaP.S. Sie jammert übrigens auch, wenn sie ihren Willen nicht kriegt (wie zum Beispiel das Leckerli, im anderen Raum sein, aufs Sofa)
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Hi,
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Für mich liest sich das, als würdest du dir viel zu viele Gedanken machen um das Ganze und um Hundis Wohlergehen.
Du agierst viel zu viel und das kriegt dein Hund natürlich mit und wird unruhig.Willst du üben, sie gezielt mal allein zu lassen, dann mach die Tür doch zu, wenn du in der Wanne liegst.
So übst du das bereits in kleinen Schritten.Mach so wenig Aufhebens wie möglich und auch eine Verabschiedung muss nicht sein. Der Hund soll ja langfristig lernen, dass er deinen Entscheidungen vertrauen kann und dass es selbstverständlich ist, mal allein zu sein und dass du auch wieder kommst.
vielleicht hörst du mal auf deinen Bauch
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Hi,
die Aufgabe meines Hundes während er alleine ist, ist ganz klar: schlafen... Jegliche Beschäftigung ist eh nach max. 20 min aufgebraucht - und dann? Hat man einen Hund da sitzen, der von Action auf schlafen umschalten soll. Ne, da lass ich den Hund lieber schon entspannt rumliegen und gehe dann.
Ich würde das alleine sein also ohne Beschäftigung aufbauen,kurz raus oder auch nur in ein anderes Zimmer und wieder reinkommen ohne dabei denn Hund zu beachten. Mir war es immer wichtig, dass das Kommen und Gehen für Mia etwas normales ist, was sie nicht in irgendeinen Erwartungszustand versetzt (also keine stürmische Begrüßung, keine Leckerlis, ...)
Um dem Kontrollieren vorzubeugen würde ich das Körbchen in eine ruhige Ecke versetzten und ihn, wenn er dich kontrolliert hinschicken (das natürlich vorher üben). Und natürlich, wie Mücke schon schrieb nicht so viel agieren, sondern den Hund auch mal gezielt bei Seite lassen.

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Ich? Niemals
Ja, das mag sein. Ich hatte mich auch falsch ausgedrückt. Sie kriegt das in verschiedenen Räumen sein inzwischen richtig gut hin, war nur am Anfang ein wenig problematisch. Werde das Körbchen aber im Flur stehen lassen, anscheinend hat sie richtig gerne alles im Blick. Liegt da oft und gerne. Die Hundeschule sagte heute, dass das am Hütehund liegen kann, dass sie wirklich einfach ein kleiner Kontrolleur ist.
Aber wir wuppen das hoffentlich und ich höre auf mich so wild zu machen. -
Hallo.
Wenn, sowie ich das verstanden habe, die die Methode "Alle Türen offen lassen und Körbchen in den Flur stellen" funktioniert, würde ich mir gar keine großen Gedanken mehr darüber machen. Hauptsache klappt, warum ist dann doch erst mal egal

Lupi möchte immer sehen können, was draußen los ist, wenn er alleine ist. Ich wohne im Erdgeschoss, da mache ihm dann das Rollo hoch und er kann stundenlang alles beobachten, was vor dem Haus passiert
Wenn ich es mal vergesse, macht er direkt einen gestressteren Eindruck. Vielleicht fällt es ihnen einfach etwas leichter, wenn sie beim Alleine-sein etwas mehr von der Außenwelt mitbekommen. 
lg
lupi -
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Mücke war auch ein Kontrolletti und ich kann sagen, dass es ihm nicht gut tat, immer alles im Blick zu haben, weil er so nicht zur Ruhe kam.
Wir hätten ihn viel öfter aus der Schusslinie nehmen müssen, um ihm die Sicherheit zu vermitteln, die er brauchte.Bandit ist alles wurscht, der hält sich aus allem raus, wenn ich es will, der darf auch ruhig vor der Tür liegen, weil er alles mir überlässt, wenns drauf ankommt.
Aber je nach Hund würd ich mir das überlegen, und hat der Hund einfach die Tendenz seine Nase in alles reinzustecken, weil er vielleicht eher unsicher ist, dann würd ich gezielt dagegen arbeiten.
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Wenn dein Hund wirklich ein kleiner Kontrolleur ist, tust du dir und ihm nix gutes damit, dass Körbchen im Flur stehen zu lassen. Damit förderst du das Kontrollieren noch. Für den Hund ist es dann viel entspannter wenn du die Aufgabe des Kontrollierens für ihn übernimmst (und er sich ganz entspannt zurück lehnen kann
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Unser Emil (auch mit HSH-Einschlag) muss 3 Mal die Woche mit zur Arbeit, und seit er einen festen Platz zugewiesen hat (im Moment erzwungen, hat 3m Radius) und nicht mehr überall hin darf, ist er viel ausgeglichener.
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Wir haben sie zuerst immer in der wohnstube gehabt. Da war sie so richtig unruhig: Jaulen, Bellen etc. Die Vorbesitzer haben sie immer in eine Transportbox gesperrt, wenn sie weg sind. Aber das ist keine Option. Jetzt wo sie, im FLur liegen darf, ist sie viel ruhiger, da sie mitbekommt, dass wir gehen und weiß, dass wir sie auch wirklich allein lassen und sie nicht vergessen. Nachher ist wieder Test, wenn sie immer noch/schon wieder so gestresst ist, kommt doch noch die Hundetagesstätte zum Einsatz.
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Ich würde den Hund auch nicht in ein Zimmer sperren. Aber generell einen ruhigen abgeschiedenen Platz als Rückzugsort etablieren, um dem Hund das Gefühl zu geben er muss sich nicht kümmern. Und wenn er diesen Platz annimmt, zieht er sich vielleicht auch dort hin zurück wenn er alleine ist.

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