Tierheim-Hund auslasten?
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Hallo,
bei uns im Tierheim gibt es einen neuen mittelgroßen Mischling. Der ist total aufgeweckt und steckt voller Energie! Leider zieht er beim Gassigehen die meiste Zeit ganz schön an der Leine. Gegen Ende wird es besser, ich glaub, dass er einfach nicht ausgelastet ist. Das würde ich natürlich gerne ändern. Zumal er ansonsten ein super freundlicher Hund ist. Er macht sogar mehr oder weniger gut Sitz, auch auf Entfernung, und gibt Pfötchen.
Das "Problem" ist, dass es einerseits ein Tierheim-Hund ist und anderseits eben gerade nicht bei Fuß geht und gut hört. So geht kein Fahrradfahren, Zug-Hundesport, den Hund ableinen etc. - selbst Joggen ist nicht so wirklich machbar. :/
Habt ihr irgendwelche Ideen?
viele Grüße,
Jana - Vor einem Moment
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Hi,
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hi,
ich würde versuchen ihn mehr gesitig zu fordern. Die Auslastung ist meist nachhaltiger.
Ich hab gute Erfahrungen gemacht (als ich Franz aus dem TH holte) zwischen Schleppleine und Arbeitseinheiten zu wechseln. An der Schlepp durfte er Schnüffelt etc und bei den Arbeitseinheiten kam die normale Leine ran und es wurden grundlegende Dinge trainiert.Du kannst auch versuchen ihn an der Shlepp Leckerchen suchen zu lassen. Einfach nen bissel kreativ sein.
Allein über die körperliche Schiene würde ich nicht gehen. 5 Stunden durch den Wald latschen hatten bei uns überhaupt keine Auswirkungen. Dagegen 20 min Kopfarbeit schon.Grüßle
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Ich selber bin auch meist 2 mal die Woche mit Tierheimhunden unterwegs,
und ich passe das Programm immer auf die jeweiligen Vorlieben des Hundes an.
Mit manchen tobe ich ne Stunde am/im Wasser,mit anderen renne ich ein bißchen.
Leinenführigkeit und ähnliches mache ich nur sporadisch,weil ich in erster Linie will,
dass die Hunde Spaß an den Gängen haben.
Was ich aber mit ALLEN mache,das sind Nasen- und Suchspiele. -
Wie wärs denn mit Longieren (an der Leine). Ich habe mit meinem grad angefangen. Und übe nicht nur das reine kreis laufen rechts und links, sondern auch grundsätzlich Kommandos: Sitz, Platz, Steh, Springen (einfach nen langen Ast oder so
), einfach kreativ sein.Oder gibts nicht auch Freilaufflächen auf dem Tierheimgelände? Oder viele Tierheime haben doch auch einen Hundeplatz mit Übungsgeräten ?
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Ableinen ist auf ganz schlecht, und eigentlich immer verboten.. Du bist nur der Gassigänger, nicht das Herrchen.........egal wie gerne der Hund mitgeht, er hat keine Bindung zu dir.
Einen Tierheimhund ableinen wäre das aus bei uns für unsere Gassigänger.Nimm eine Schleppleine, das muss reichen. Oder das geschlossene Gelände des Tierheims...........
Ausserdem:
Schau, du vertreibst nur die "Knastzeit" ein wenig...............du sollst nicht den Hund erziehen. Und immer den gleichen Hund würdest du bei uns auch nicht ohne weiteres bekommen. Denn der Hund macht sich nach einiger Zeit Hoffnungen...........je mehr du mit dem Hund machst ausser nur Gassigehen, dest mehr baut sich beim Hund eine Erwartungshaltung auf. Wie soll der Hund verstehen das dieser nette Mensch der andauernd kommt und jogging, Zughundesport, Fahrradfahren, Spiele und UO usw macht ihn NICHT haben will?? Ihn nur als Zeitvertreib sieht?Weniger ist in diesem Fall mehr. Geh Gassi, lass ihn schnüffeln, mir dir rennen, was anderes ausser dem Tierheim sehen, ein paar Leckerchen suchen, und gut ists.
Mach ihm keine Hoffnungen. Wie oft kommt der Gassigänger eben nicht mehr...........und der Hund bleibt zurück und wartet.........
Birgit
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Danke schon mal für die Antworten!

Das Ableinen ist natürlich verboten. Also einen Hundeplatz mit Übungsgeräten haben wir soweit ich weiß nicht. Ein Freilaufgehege ist aber vorhanden, allerdings weiß ich nicht, ob ich da mit rein darf, aber da kann er sich ja auch schon mal alleine austoben. Longieren weiß ich nicht so recht, ob das was für ihn ist - müsste man mal ausprobieren. Kopfarbeit könnte ich auch versuchen mit einzubinden. Ich will ihn nicht grundlegend erziehen. Ich will natürlich auch in erster Linie, dass er Spaß hat. Aber ich will auch nicht, dass er mich deshalb die ganze Zeit durch die Gegend zieht. Ich weiß gar nicht, ob wir Schleppleinen haben bzw. benutzen dürfen...

Ich würde ihn am liebsten mitnehmen. Und sehe ihn sicher nicht nur als Zeitvertreib, auch wenn das bei anderen Gassigängern anders sein mag. Falsche Hoffnungen will ich natürlich trotzdem nicht bei ihm hervorrufen. Allerdings befürchte ich, dass er sich schon Hoffnungen macht, wenn irgendein Fremder am Gitter vorbei geht.
Ich geh auch nicht immer nur mit ihm Gassi. Ich komme dahin und dann wird dafür gesorgt, helfe ich dabei, dass die Hund raus kommen. Ich bin auch schon mehrmals gegangen, weil sonst keiner gekommen ist.
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