Meine Angst oder die Angst meines Hundes?
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Quelinda -
23. Juli 2011 um 21:37
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Ich habe seit fast 2 Wochen meine ca. 15monatige Hündin aus dem Tierheim. Sie ist von Anfang an sehr aufgeschlossen, neugierig und anhänglich gewesen. Natürlich ist die erste Zeit (auch jetzt noch) Eingewöhnungsphase und Linda und ich werden uns erst noch richtig kennenlernen. Aber ich habe den Eindruck, dass sie sich während der letzten paar Tage ängstlicher bzw. schreckhafter zeigt als zu Anfang - und ich frage mich, ob das an mir liegt. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich nie sehr ängstlich war, auch, wenn ich nachts alleine war. Ich war immer aufmerksam und wach, aber nicht überängstlich oder gar panisch. Das hat sich langsam in den letzten Jahren geändert; vor 3 Jahren war ich bei einem versuchten Mord dabei, keine schöne Angelegenheit, die aber gerade nochmal gut ausgegangen ist, weil ich Hilfe rufen konnte. Seitdem merke ich aber mehr und mehr, dass ich mich besonders nachts draußen in der Stadt unsicher fühle und potentiell jeder eine Gefahr darstellen könnte - nach dem Motto "man kann nie wissen und sieht den Menschen nur vor die Stirn." Ich versuche, möglichst sachlich mit dieser Angst umzugehen. Jetzt bin ich vor ca. 1 Monat nach Berlin gezogen und habe wie gesagt seit kurzem diesen wunderbaren Hund. Jetzt merke ich besonders bei den abendlichen Spaziergängen mit Linda, dass ich gerade hier in der Gegend sehr angespannt bin, nur darauf warte, dass wieder ein verantwortungsloser Hundebesitzer mit freilaufendem Kampfhund um die Ecke geschossen kommt und meine Hündin bespringen óder möglicherweise beißen will (sie ist gerade auch noch läufig und hat seit 2 Tagen eine Halsentzündung; abgesehen davon, dass sie eben erst neu bei mir ist, zwei Gründe mehr, sie noch nicht von der Leine zu lassen und gut auf sie achtzugeben.) Lange Rede kurzer Sinn - ich weiß nicht, ob ich Gespenster sehe, aber ich fürchte, dass meine Schreckhaftigkeit sich auf den Hund überträgt. Auf dem Land habe ich das nicht, nur in der (Groß)Stadt...Richtig zusammengeschreckt bin ich in ihrer Anwesenheit erst 2x ca, beide Male kam aus dem Halbdunkeln ein unangeleinter Hund aus dem Gebüsch geschossen, da konnte ich nicht an mich halten, habe mich aber schnell wieder zusammengerissen. Ansonsten versuche ich, mich nicht in meine Unsicherheit hineinzusteigern, einen sicheren und zielstrebigen Gang zu haben und ruhig zu sein. Mein Freund sagt, man würde mir meine Unsicherheit nicht unbedingt anmerken - aber vielleicht spürt der Hund sie doch? Und ich weiß halt auch nichts aus Lindas Vergangenheit, der Tierarzt meinte, ein Trauma sei bei ihr sehr wahrscheinlich. Nochmal dazu: sie ist kein grundsätzlich "schwaches" oder scheues Tier, sie geht erstmal auf alles zu - Menschen, Hunde, Dinge - und auch, wenn sie sich erschreckt, bleibt sie auf eine Art neugierig und verschließt sich nicht gleich. Das versuche ich zu nutzen, lasse ihr Zeit, Dinge zu entdecken, zwinge sie nicht, aber führe sie gerade an die Dinge heran, wenn sie erschrickt. Jetzt möchte ich natürlich vermeiden, dass ich ihre vielleicht im Ansatz vorhandenen Ängste noch steigere, weil ich selbst so ein Hasenfuß geworden bin. Hat jemand Erfahrungen mit so etwas gemacht? Freue mich über Rat!
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23. Juli 2011 um 21:37
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Hey!
Erstmal herzlich willkommen im Forum :)
Wenn ich Du wäre würd ich mir net soooviele Gedanken machen (ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan). Du hast den Hund ganz frisch, ihr müsst euch erstnoch einspielen und mit der Zeit wird auch ein angerannter Hund keine Panik mehr bei Dir auslösen. Einfach weil Du dann besser vertraut mit der neuen Situation und auch Deinem Hund bist :)Angst oder Unsicherheit überträgt sich aber in den meisten Fällen wirklich. Auch wenn Du das ganz unbewusst machst merkt der Hund das.
Aber ich seh das wirklich eher positiv. Kommt Zeit, kommt Routine, kommt weniger Angst. Versuch einfach den Situationen mit fremden Hunden entspannt entgegen zu sehen. -
Hallo im Forum.

Erfahrung ja, ich bin in Berlin geboren und lebe hier, aber ehrlich gesagt ungerne (meine eigene Einstellung).
Wo hast du denn vorher gewohnt?Ich kann deine Ängste / Unsicherheiten verstehen, denn in einer Großstadt geht es turbulenter, teils aber auch rücksichtsloser vor.
Es gibt hier Bezirke wo ich keine Wohnung geschenkt haben möchte!
Obwohl hier geboren, leben wir auch heute mit den ständigen Herausforderungen, von teils rücksichtloser HH und unverhofften Kontakten anderer,somit auch nicht immer friedvoller Hunde. Doch wir sind ja großstadtgeprägt und leben damit.
Klar merkt ein Hund wenn du unsicher wirst, auch wenn du dich schnell wieder besinnst. Nur mit "allen" Begebenheiten hier locker umzugehen ist fast unmöglich, da heißt es nur Augen auf und versuchen sicherer zu werden / aufzutreten. :winkgrin:
Abends geht Männe mit den Fellen und auch er trifft noch auf seeehr selsame Halter, nebst Hunde oder auch ohne, so ist die Großstadt und die Leute auf dem Ländle könne das nicht so wirklich nachempfinden.LG Sabine
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Ich habe festgestellt, das mein Hund generell nachts auch eher vorsichtiger ist, obwohl er tagsüber die ganze Welt erkunden will. Das hängt aber nicht mit mir zusammen, da ich hier auf dem Lande nichts zu befürchten habe.
Aber er knurrt sogar meinen Freund nachts an, wenn der gerade auf uns zu läuft.Weißt du, welche Rasse(mischung) dein Hund ist?
Generell würde ich aber auch sagen, dass Hunde die Anspannung eines Menschen, wenn diese auch nicht offensichtlich ist, spüren. Hab sogar heute noch gesehen, dass sie es sogar "riechen" können, wenn ein Mensch Angst hat.
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danke für die vielen fixen antworten! ;-) ich hab vorher in hannover gewohnt, davor auch mal in frankreich, im ruhrpott...war schon in verschiedenen städten, aber berlin is nu einfach mal eine großstadt und ich habe mir - gar nicht mal bewußt!
- auch noch eine nicht so dolle ecke ausgesucht...bei mir spielte der "grün-und-ruhe-faktor" ne große rolle und jetzt hab ich ne wohnung in tempelhof, nähe tempelhofer feld, grenze neukölln. hier sind schon ziemlich viele seltsame leute und viele ignorieren es einfach, wenn ich sie bitte, ihren hund nicht zu meinem zu lassen, weil ich sie grad noch nicht loslassen kann und generell den kontakt zwischen angeleintem und unangeleintem hund nicht so mag...naja, muss man mit umgehen.
muss mich einfach dran gewöhnen und versuchen, sicherer zu werden....selbstverteidigungskurs ist schon ins auge gefasst! am besten mit dem hund, denn sie ist nicht gerade sehr durchsetzungsfreudig mit anderen hunden, die sie zu nerven scheinen...haben uns gesucht und gefunden ;-) sie ist übrigens ein mischling, ich stelle demnächst mal ein foto rein. der tierarzt vom tierheim hat sie auf labradormix geschätzt, mein tierarzt in berlin meinte, eher bracke und noch irgendwas....auf jeden fall ist jagdhund drin.... -
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Ein Hund merkt manchmal schneller als man selbst wie es einem geht, aber dass muss nicht unbedingt dazu führen, dass er die selbe Stimmung annimmt.
Wenn du im Dunkeln solche Panik hast, dann geh nicht so oft nachts raus (und nimm eine große schwere Taschenlampe mit). Lass deinem Hund so Zeit sich an dich und an die neue Umgebung zu gewöhnen.
Es muss nicht sein, dass sich deine Stimmung 1:1 auf deinen Hund überträgt. Wenn man traurig ist, tröstet einen der Hund meistens. Wenn man Angst hat, wird der Hund wachsamer und beschützt einen. Zumindest war es bei meinen Hunden immer so, mal mehr, mal weniger ausgeprägt, aber dafür muss dein Hund dich erstmal kennen und dich "lesen" lernen. -
Zitat
danke für die vielen fixen antworten! ;-) hab ich ne wohnung in tempelhof, nähe tempelhofer feld, grenze neukölln.
Schau mal hier, kannst dich eventuell Morgen mit ranhängen
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https://www.dogforum.de/nette-menschen…0.html#p9186006Sind super sympathische Menschen!
Wir wohnen direkt in Tempelhof ( Nähe Alboinplatz), da ist es angenehmer!

LG Sabine
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Na, falls ich es hier nicht aushalte und es einen spontanen Umzug geben sollte, hab ich ja schonmal nen Tipp ;-) Theoretisch gerne morgen, bloß ist Linda halt gerade läufig und hat außerdem noch ne Halsentzündung...ich lasse sie grad noch nicht von der Leine und ich glaube, es wäre unerträglich für sie, den anderen beim Spielen zuzugucken....aber gerne ein anderes Mal! Trefft Ihr Euch regelmässig am Wochenende im Grunewald? Bald hab ich auch ein Auto, dann ist´s stressfreier hinzukommen...die S-Bahn hat mein Hund zwar auch schon gut gemeistert, aber ständig muss der Scherbenslalom auch nicht sein:-)
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Zitat
Trefft Ihr Euch regelmässig am Wochenende im Grunewald?
Nein, wir (Männe & Ich nebst Fellnasen) sind fast jeden Tag im Grunewald und da Magda noch nie dort war, haben wir uns unverbindlich getroffen und sind eine Runde um den See gelaufen. Ansonsten ergibt es sich, wenn man uns erkennen sollte und für eine nette Unterhaltung / Kennenlernen sind wir immer zu haben.

Wenn deine Maus läufig ist und Halsschmerzen hat geht es natürlich nicht. Habe nur gedacht, das du eventuell mit den anderen Beiden Kontakt aufnehmen möchtest.
LG Sabine
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