Ohren zu und weitermachen
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Hallo ihr,
im Grunde bin ich sehr zufrieden mit meiner fast 2jährigen Luna. Dennoch haben wir wieder Rückschritte gemacht und ich weiß auch nicht ganz genau wie ich weiter vorgehen soll bzw. dieses unerwünschte Verhalten korrigiere. Das größte Problem ist Lunas
1) Jagdtrieb: Ich kann sie von Enten nicht abrufen. Wir üben das aber mit der Schleppleine und mit dem Notrückruf. Bei Kaninchen etc. kann ich sie gut abrufen. Bei Enten springt sie in den See und schwimmt denen stundenlang nach
2) Leinenführigkeit: Im Grunde kann sie an lockerer Leine laufen. Manchmal "vergisst" sie das. Dann bekomme ich das meistens hin in dem ich "ihr den Platz wegnehme", d.h. ihren Platz beanspruche. Nach 1-2 Wiederholungen begreift sie es dann wieder schnell.Größtes Problem (ganz aktuell):
Je nach Tagesform meint Madame manchmal meine Signale nicht verstehen zu können. Sie lässt sich dann nicht mehr abrufen und macht was sie will. Das ist zwar selten, aber es nervt und ich will dass es sich nicht "einschleicht". Normalerweise achtet sie stark auf mich, guckt sich immer nach mir um etc.. Aber manchmal ist sie so vertieft in einer Spur o.ä. dass sie einfach mal selbst entscheidet wann sie sich abrufen lässt und wann nicht. Sie ist echt stur dann. Wie gesagt, das ist nicht oft der Fall, sonst würde ich sie ja nicht mehr laufen lassen... Habt ihr eine Idee wie ich das wieder verstärkt üben kann?
Ich clickere, aber sie hört immer viel besser wenn ich was Leckeres dabei habe. Wenn sie weiß dass ich nix habe (oder es "nur" ihr TroFu gibt), dann hört sie auch nicht so gut... - Vor einem Moment
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Hi,
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Was würde passieren, wenn du nicht rufst, sondern einfach gehst?
Ich denke, sie weiß sehr genau, was sie will und wägt halt jeweils ab. Sie hört dann, wenn es sich für sie lohnt (sie wär ja auch blöd wenn nicht... oder ein Hütehund...
, sorry, hab ja selbst einen... ).Mein persönlicher Ansatz (bei dem nicht-Hütehund von mir
ein wenig mehr Grenzen in den Alltag einbauen. Mal ein Stück hinter mir laufen lassen, mal nicht xy-Freund begrüßen dürfen, mal nicht zum Bach laufen dürfen, mal nicht sofort dem Spielzeug hinterher, mal einfach ablegen, man macht was super interessantes und Hund bleibt halt liegen. Eine kurze Erinnerung (bzw. so lange wie nötig), dass ich entscheide, wann Hund Spaß hat. Und dass Hund durch mich "Spaß" hat oder gar nicht.In der konkreten Situation: entweder, falls machbar: hingehen, Hund "bedrängen" (ihn "zwingen" wahrzunehmen, dass es gerade unlustig ist) oder, falls so nicht machbar, verschwinden ohne weitere Ankündigung.
Dazu eben schauen, was ist lohnenswert für den Hund und ihm vermitteln, kriegst du, nach meinen Regeln.
Ich lasse den Hunden gerne viel Freiraum, aber wenn ich sie anspreche, möchte ich nicht ignoriert werden. Ich bin toll, Spaß gibt es vor allem mit mir, Zusammenarbeit lohnt sich... ist ein Punkt. Aber ich spiel auch nicht Hampelmann, in der Hoffnung, der Hund möge mich vielleicht, wenn er mal Zeit findet, doch interessanter finden (ich gebe zu, das war auch bei mir ein längerer Prozess
)
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