Grummeln, Knurren, Bellen - hier wird alles kommentiert
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Hallo Leute,
heute geht's mal nicht um Herrn Rüssel und mich, sondern um die 6-jährige unkastrierte Hündin die bei meinen Eltern zur Pflege bis Ende des Jahres ist.Eckdaten:
Mixhündin (Münsterländer irgendwas tippen wir)
6-Jahre alt
unkastriert, zuletzt läufig vor ca. 2 Monaten mit Verdacht auf Scheinschwangerschaft
allgemein "redefreudig"
Ex-Balljunkie
verfressen ohne EndeDas Problem:
Mo ist mit einer kurzen Unterbrechung nun schon seit Dez letzten Jahres bei meinen Eltern (hundeunerfahren) und war bisher immer komplett unauffällig und wird fleissig verwöhnt... D.h. es wurde mal gewufft und rumgegrummelt, aber bisher eben im normalen Rahmen.
Mittlerweile wird hier aber alles kommentiert - wirklich alles:
Jemand geht am Haus vorbei - Bellen und knurren
Auto fährt vorbei - Bellen und knurren
Jemand klatscht, spricht mit hoher Stimme, lacht laut - sofort Bellen und knurren
die Nachbarshunde bellen mal wieder - grummeln, wenn sie nicht aufhören: Bellen und knurren
Leute kommen einem beim spazieren entgegen - grummelnReaktion meiner Eltern: Sie reden mit ihr: Also es kommt immer eine Reaktion auf ihre Aktion. Entweder wird reglementiert (strenger Ton, verbieten) oder der Hund gefragt "Was denn los?".
Meine ersten Gedanken die zum Auftreten des neuen Kommentator-Daseins geführt haben könnten:
1) Gesundheitlich: Ohren und Augen checken lassen
2) Auslastung? Da das Balljunkie-Dasein ein Ende hat, bestehen die Spaziergänge aus großen, langen Schnüffel und Toberunden über die Felder, evtl. zu wenig?
3) Fehlende Führung durch die Bezugspersonen: Weniger mit dem Hund babbeln, kein Gesäusel sondern klare Kommandos, mehr Konsequenz - evtl. würde der Polizei-Posten dann wieder meinen Eltern übergeben werden?Habt ihr vielleicht noch Ideen?
LG die genervte Annika mit dem genervtem Enki
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20. Juli 2011 um 17:45
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Grummeln, Knurren, Bellen - hier wird alles kommentiert - Vor einem Moment
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die Hündin von meinen Eltern ist auch so und es wird immer mehr..
ich denke, es ist einmal der Beschützerinstinkt und dann ist sie vllt wirklich nicht genug ausgelastet.. das denke ich mir bei unserem Hund nämlich auch manchmal.. dass man sie auch geistig mehr beanspruchen müsste, damit sie sich nicht als Ersatzbeschäftigung das Bewachen von Frauchen/Herrchen und Inventar aussucht..
und wie du schon sagtest, ständiges Betüddeln ist vllt auch nicht so gut.. unsere Lilly bräuchte auch mal ein paar mehr klare Worte, aber bis auf diese "Bellattacken" hört sie ja sonst sehr gut.. -
Zitat
Reaktion meiner Eltern: Sie reden mit ihr: Also es kommt immer eine Reaktion auf ihre Aktion. Entweder wird reglementiert (strenger Ton, verbieten) oder der Hund gefragt "Was denn los?".
Naja, das ist doch ein tolles Ding, deder Hund grummelt und deine Eltern bestätigen es. heißt, der Hund lernt, dass wnn er grummelt, er bestätigt wird und Aufmerksamkeit bekommt. Krass gesagt, deine Eltern bringen dem Hund das Verhalten sogar noch bei.
Sie sollten den Hund bestätigen, wenn er ruhig und brav ist. Sie sollten ihm Kommandos beibringen, die er ausführen kann und das Kommandi "ruhig" beibringen. Es nützt nichts dem Hund zu sagen, was er nicht tun soll, man muss ihm sagen, was er stattdessen tun soll. Außedrem müssen sie ihm signalisieren, dass sie alles im Griff haben. Sie sollten auch den Hund dann bestätigen und loben, wenn er ruhig ist, dann lernt er, dass sich das lohnt.
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Sie praktizieren variable Bestärkung - das ist das effektivste Belohnungssystem überhaupt...
Viele Grüße
Corinna -
Ich sehe auch, dass Deine Eltern variabel das Verhalten der Hündin bestärken und würde neben dem Gesundheitscheck-up einen Hundetrainer empfehlen, der mit Deinen und Eltern und der Hündin arbeitet.
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Vielen lieben Dank für eure Meinungen, die ich soeben laut verlesen habe
Mit großem Entsetzen wurde festgestellt, dass tatsächlich Arbeit nötig sein könnte um was zu ändern, deshalb wartet man hier auf eine spontane Selbst"heilung"... Ich werde hier mal weiter nerven, dass sich was ändert und bete, dass Enki sich nix in der verbleibenden Besuchswoche abguckt.
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