Bellender Nachbarhund!

  • Hallo,
    wir haben mit unseren Nachbarn zusammen ein Grundstück (Getrennt durch Zaun), unsere beiden Hunde spielen aber oft zusammen und verstehen sich gut. Das Problem ist nun, dass unser Pferdeauslauf direkt an Nachbars Garten angrenzt und nun ihr Hund (2jährige Dogge) sich vermehrt daraus einen Spaß macht, unsere Pferde anzubellen und wegzujagen. Manchmal bockt dann eins unserer Pferde los, schlägt aus, und schlägt auch mal gegen den Zaun (nicht ungefährlich wegen z.B. hängenbleiben mit dem Huf im Zaun). Sind wir zuhause oder im Stall, schimpfen die Nachbarn den Hund - sind wir nicht da, oder eben nicht im Stall sagt keiner was (ich kriegs mit, wenn ich z.B. unplanmäßig von der Arbeit heim komme!!) ... wir haben den Hund schon geschimpft, interessiert ihn kaum - sagen wir was zu den Nachbarn sagen sie: nein nein, darf er nicht, wir schimpfen natürlich und verbieten es ihm ... wir verstehen uns sehr gut mit den Nachbarn, aber das scheint nun ein zunehmendes Problem zu werden.
    Wir haben uns schon eine Steinschleuder zurecht gelegt - aber natürlich nie den passenden Zeitpunkt gefunden - und wissen auch nicht wirklich, ob das was bringt.
    Ich habe im Internet so ein "Anti-Bell-Häuschen" gefunden, das wohl bei bellen des Hundes einen ultraschallton auslöst und ihm so das bellen unangenehm macht ... ist das eine Lösung?!
    Bin für jeden Tip dankbar!

  • Macht doch noch eine Abgrenzung hin, damit die Pferde nicht direkt bis zu dem Zaun kommen.

    Mit Steinschleuder auf einen Hund zu zielen find ich :/

  • Jaaaaaaaa, was besseres als die Steinschleuder (eigentlich ist es eine Futterschleuder für Fische, die wir grade da hatten) ist uns auf die Schnelle nicht eingefallen - und wurde ja bis jetzt auch noch nie benutzt, ist ja wirklich nur für den Notfall gedacht gewesen - aber weils ja eigentlich keine Lösung ist, frag ich hier um einen besseren Vorschlag. Wir hatten auch schon an eine Wasserpistole gedacht, aber ob das was hilft - zumal man ihn ja wirklich exakt im richtigen Moment erwischen müsste ... und Wasser liebt er eigentlich :-)

    Unser Pferdeauslauf ist eh schon sehr klein, wenn dann müsste wohl eher auf die Seite vom Hund (riesiger Garten) ein Stromzaun hin - aber das ist ja nicht des Lösungs Problem. Die Pferde können sich auch anders verletzen. Hufeisen haben sie sich schon genügend deshalb abgerissen! Ich dachte schon an einen Sichtschutzzaun, aber wir meinen wenn er dann ums Eck schießt und bellt, dass dann die Pferde erst recht erschrecken.

  • Ich würde auch entweder einen zweiten Zaun ziehen oder/und den Nachbarn nahe legen, doch mal wirklich an diesem Problem zu arbeiten - das Schimpfen scheint ja nicht zu fruchten. Denn dass der Hund aus Langeweile oder Überwasser Pferde verbellt, ist durchaus nichts, woran man nicht arbeiten könnte.
    Nicht mehr allein in den Garten, Hund kommt an die Schlepp. Macht er Terz, gibt es ein Abbruchkommando und der Hund wird abgerufen, notfalls die Schleppleine zur Hilfe nehmen. Gegen die Langeweile könnte man, anstatt Meideverhalten aufzubauen, ja erst Mal versuchen, den Hund alternativ zu beschäftigen. Suchspiele, Apport, irgendetwas, was Spaß und müde macht.
    Das wäre zumindest mein Ansatz, wobei ein Trainer sicherlich nicht schaden würde.
    Vielleicht kannst du ihnen das ja Nahe legen.

    Grüße

  • Hallo,
    ist denn die Dogge den lieben langen Tag allein draussen?

    Dann wird die Bellerei eine Art Hobby sein - wobei nur gelegentliches Einwirken keinen Effekt haben wird, wenn von 100 Bellattacken am Tag nur 15 von den Haltern korrigiert werden...

    Möglicherweise würde ein wenig mehr "sinnvolle" Beschäftigung den Hund so auslasten, dass er keine selbsterfundenen Hobbys mehr braucht?
    Interessant ist auch die Frage, in welchen Momenten am Pferdezaun gebellt wird - wenn die Pferde unterm Zaun durchfressen, wenn sie etwas zügiger laufen?

    Evtl. hilft ein Sichtschutzzaun oder aber ein kleiner Zusatzzaun, der die Pferde auf Abstand hält - aber wesentlich besser wäre es, wenn die Dogge mit ihrem "Hobby" nicht allein gelassen wird, sondern für einige Zeit konsequent vom Bellen und womöglich zum Zaun stürmen (sonst würden die Pferde ja nicht auskeilen) abgehalten wird.

    Diese ganzen Möchte-Gern-Hilfsmittel wie Anti-Bell-Halsbänder (Häuschen???) oder der Einsatz einer Steinschleuder werden das Problem nicht beheben können - was soll der Hund da lernen? Schlimmstenfalls verstärkt sich die Problematik eher noch, weil der Hund die Pferde mit was sehr unangenehmen verknüpft....

    Da werden die Doggen-Halter ihre Haltungsform überdenken und mal 2 Wochen ihres Urlaubes opfern müssen, um mit dem Hund daran zu arbeiten. Der Thread "Zeigen und Benennen" könnte da weiterhelfen.

    LG, Chris

  • Liquid_Sky, so sehe ich das ja auch, dass es an der Erziehung fehlt - zumal die Nachbarin wohl neulich auch mal zu einer anderen Nachbarin gesagt hat "Ach, dann hat der Bub wenigstens Entertainment unter Tags" *seufz*
    Aber der Hund läuft mehr "so mit", und ich glaube er hat einfach furchtbare langeweile am Tage - für den Beginnt der Tag erst, wenn um 16.30 das Hoftor aufgeht und wir (mein Hund und ich *G*) von der Arbeit heim kommen ;-)
    Wenn ich sage, sie sollen doch versuchen es zu unterbinden dann gehts 2-3 Tage gut und dann das gleiche Spiel wieder von vorne.

    Chris, is glaube der Hund ist wirklich fast den ganzen Tag draußen (mit offener Haustüre), aber ich kriegs ja meist nur am WE mit, wenn ich auch daheim bin - aber da spielen unsere Jungs dann ja stundenlang. Bellen hör ich den Hund aber so fast nie, wirklich NUR wenn ihm einfällt "oh, ich könnt mal wieder Pferde jagen". Der liegt auch mal ne ganze Stunde nur am Zaun und schaut ihnen einfach zu ... je nach Laune .... so eigentlich ein angenehmer Hund, ich mag ihn gerne. Mir ist bisher noch keine Situation aufgefallen wo er besonders reagiert auf die Pferde, er macht das wenn sie 2m vom Zaun weg stehen genauso wie wenn sie an den Zaun schnuppern (Gras wächst keines, wo sie zu ihm rüber fressen würden).

  • Zitat

    eine Buntnessel? Hält die den Hund fern oder vom Bellen ab? :-)
    Dass die Pferde da nicht zum fressen hinkommen, wär nicht das Problem, das wäre machbar ...


    Sie soll, soll die Aussage meiner Gärtner im Haus, so unangenehm riechen, dass Hunde sie und die Umgebung wo sie steht meiden.

    Sie hält die Dogge zumindest auf Abstand, wird aber das Bellen nicht verhindern... nur findet das dann aus größerer Entfernung statt.


    Vielleicht Chris Vorschlag in Kombi mit der Buntnessel?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!