Alleine bleiben??
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Wir haben es über 3-4 Wochen aufgebaut und von heute auf morgen macht er sowas. Er kam immer total verpennt an die Tür wenn wir kamen und jetzt ist er wach.
Wir haben ihn in den Flur gesperrt heute und man glaubt es kaum, er hat die Tür aufgemacht zum Wohnzimmer, sowas hat er noch nie.
Und die nächste Fernbedienung musste dran glauben.
Uff, ich weiß echt nicht, was wir noch machen sollen......

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Hallo,
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Hallo,
ich würde auch versuchen das Ganze mal zu filmen, damit du siehst obs in den ersten 5 min passiert oder eben erst wenn er an seine Grenzen kommt nach 15min oder sowas.
Dann kannst du auch erst mal die Situation besser einschätzen.Ich finde es allerdings immer schwierig dem Hund was zum Knabbern zu geben, weil 1. hatten wir das schon mal, dass meiner sich böse verschluckt hat da musste ich Beinchen hochhalten und alles und 2. hilft es zwar dem Hund in dem Moment weil er was zum Knabbern hat aber wirklich allein bleiben kann er dann auch nicht. Außer du machst ihm dann immer einen Kong oder so. Aber was ist wenn der dann leer ist? :-S
Mit dem Zutritt zu den Räumen ist auch so ein Thema. Prinzipiell wärs schön, wenn der Hund nichts kaputt macht, denn manchmal kommt man auch mal in die Situation den Hund bei Freunden im Hotel usw. allein zu lassen und da immer alles wegräumen klappt leider nicht immer. Und dann geht doch mal was kaputt..und denn?
Ich würde dem Hund höchstens nur ein Zimmer zugestehen, wenn er die ganze Zeit hin und her läuft und euch sucht, denn manche Hunde haben da arge Probleme mit wenn sie allein die ganze Wohnung zur Verfügung haben.So wie sich das momentan anhört würde ich einfach noch mal von vorne anfangen und zwar beobachten ob der Hund euch in der Wohnung verfolgt und dann auch mal in der Tasche kramen und die packen, dann aber damit nur in die Küche und nicht die Wohnung verlassen. Beobachten ob er da schon negativ drauf reagiert wenn ihr euch anzieht usw. dann aber doch nur vor den Fernseher setzen.
Dann eben mal eine Minute vor die Tür und nur zum Briefkasten usw. Eben wieder bei Null anfangen, denn alles weist darauf hin, dass euer Hund das Alleinsein noch nicht richtig gelernt hat und wenn ihr nun mit großen Schritten voran wollt wird ers vielleicht gar nicht richtig lernen. In dem Moment finde ichs auch falsch ihn dann noch in ein kleines Zimmer zu sperren wo er zwar nichts kaputt machen kann, was er aber vielleicht auch negativ verbindet: "Frauchen sperrt mich weg wenn sie geht" und dann erst recht Blödsinn anstellt.
Das Weggehen sollte ja so normal wie möglich sein und ich bin sicher, dass euer Hund das noch lernen wird, aber momentan ist er damit einfach noch viel zu überfordert, das muss eben langsam passieren auch wenn euch das nicht gefällt.
Das Zauberwort ist mal wieder Geduld!Nachtrag:
3-4 Wochen das ist viel zu kurz um sowas aufzubauen. Euer Hund zeigt eindeutig, dass er das so nicht kann. Nehmt euch Zeit dafür! -
Jep, das denke ich auch. 3-4 Wochen sind einfach zu wenig. Das kann bei wenigen Hunden gut gehen, aber die Regel ist das nicht.
Über einen größeren Zeitraum viel kleinschrittiger und immer wieder "mal mehr, mal weniger" aufbauen.
Ich denke, alles andere bedeutet langfristig viel mehr Stress für alle Beteiligten. -
Dran bleiben

Meine große war anfangs total brav allein daheim, dann phasenweise ging es gar nicht mehr.
In nicht mal 2 stunden hat sie mir im Vorzimmer (sie hat die ganze Wohnung) den PVC Boden rausgerissen, ein anderes mal hat sie ein loch in die Couch gebissen, den Teppich angenagt usw.
War ein langer weg, aber wir haben es geschafft.
Wir mussten ALLES wegräumen. Alles wo sie drangehen könnte (hunde sind kreativ!) ins oberste regalfach stopfen, den Tisch jedesmal komplett abräumen usw.
Und geduldig sein. Oft sind wir wieder schritte zurückgegangen usw. aber es hat sich gelohnt.
Wir haben ihr immer was zu kauen gegeben, aber nicht hinschmeissen und heimlich verschwinden, sondern geben, noch bisschen was anderes machen, damit sie kein Muster erkennen kann: Kausachen = Die lassen mich allein!
Damit ist sie ne zeitlang beschäftigt und dann schläft sie. Jetzt braucht sie gar nix mehr. Wenn wir geplant weggehen, lassen wir sie zuvor noch ordendlich raus, danach nochmal, wenns länger gedauert hat und gut isses.
Mit dem kleinen sind wir noch am üben, es klappt schon ganz gut.
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Wir haben ihm heute einen Kong gekauft, wo wir Futter reinmachen und damit ist er schon mal eine halbe Stunde beschäftigt.
Hat dann gehäschelt und geschlafen.
Vielleicht hilft das ja...

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Hallo,
ich hätte da auch mal eine Frage zu "alleine bleiben".
Am Sonntag kommt nun unser Pflegehundi zu uns, er ist ca. 8 Monate alt und ein hübscher Galgo-mix Rüde.
Ab wann habt ihr denn so angefangen mit dem Hund das alleine bleiben zu üben? Mein Freund und ich haben nun bis September bzw Oktober Semesterferien, wo der Hund quasi 24 Stunden Betreuung hätte. Aber natürlich müssen wir das Alleine bleiben trotzdem üben. Sollte man dem Hund erst einmal ein paar Wochen Eingewöhnung gönnen? Das man nicht direkt am ersten Tag anfängt, ist mir klar, aber ab wann wäre es passend? Nach 4 Wochen? 2? 1?
Bei unserer ersten Pflegehündin haben wir damit viiiiel zu spät angefangen - sie war einfach so süß, die wollten wir gar nicht alleine lassen! Haben unser ganzes Leben danach ausgerichtet, das sie nur ja nie alleine ist. Erst bin ich auf eine den GEburtstag eines Freundes gegangen, bin heim, und hab meinen Freund "abgelöst" damit er dann auf den GEburstag konnte. So richtig das Wahre ist das ja auch nicht (war zwar nur für 4 Monate - Pflegehund halt, aber trotzdem..).
Kann ich schon von Anfang an anfangen, die Türen hinter mir immer zu zu machen? So dass der KLeine auch mal 2 Minütchen alleine im Wohnzimmer bleibt und sich an geschlossene Türen gewöhnt, oder soll ich damit auch erst ab einem gewissen Zeitpunkt anfangen?
Ich bin schon ganz aufgeregt, und freue mich riesig auf unser Riesenbaby (62cm, 23kg) am Sonntag :) :)
Hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen :)
Danke,
eure Lisa, Micha und .. der NOCH namenlose.. -
Hm... Wenn ihr "nur" die Semesterferien habt, würde ich so früh wie möglich anfangen. Wie früh, kommt auf den Hund an... Wenn er sich schnell einlebt, dann schnell
Anjou (der aber als Welpe kam) war nach 3, 4 Tagen schon wirklich angekommen. Da habe ich direkt angefangen mit "Türe schließen und wieder öffnen" usw. Rumgeschludert habe ich erst später mit dem Training
Aber Semesterferien sind schneller um als man denkt, also wenn ihr das Gefühl habt der Hund ist angekommen und sofern er kein "Angsthund" oder sonst was ist, würde ich früh anfangen. In kleinen Schritten natürlich.
Beobachtet den Hund, lernt ihn einzuschätzen und entscheidet dann nach Bauchgefühl
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Ich habe auch eine Pflegehündin gehabt, die gar nicht alleine bleiben konnte. Es kann gut sein, dass ich auch mit dem Training zu spät angefangen habe....
Was ich an deiner Stelle von Anfang an mit in den Alltag einbauen würde, ist Haustür öffnen und schließen. Für meine Pflegehündin war es kein Problem wenn ich die Zimmer gewechselt habe und sie alleine war, aber sobald sie die Haustür gehört hat ist sie panisch geworden.
Deshalb denke ich, dass man sicherheitshalber dieses Geräusch einfach von Anfang an "verharmlosen" sollte. -
Also, haben ihn nun wieder mal alleine gelassen und man glaubt es kaum, er hat nichts kaputt gemacht.
Aaaaber, habe mich eben bei den Nachbarn informiert und er hat wohl die ganze Zeit gejault und gebellt. Was nun???
Haben ihm einen Kong gekauft und damit ist er fast eine Stunde beschäftigt und danach todmüde. Und wir hatten ihn vorher richtig ausgepowert.
Ich weiß nicht wie wir das noch üben sollen??
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Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt deine Verwunderung nicht :/ Es war doch recht eindeutig, dass nur wirklich neues Aufbauen über einen angemessenen (!) Zeitraum euch helfen kann, das gerade zu biegen.
Und du glaubst wirklich, dass es mit einem Kong getan ist? Der Hund hat Stress
Und ich bin in dem Fall froh, dass er den äußert und nicht still leidet. - Vor einem Moment
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