Oh, oh, Hundi testet Grenzen aus?

  • ja den tipp hab ich von einer angehenden hundetrainerin aus dem freudeskreis bekommen,er bleibt dann gezwugner maßen stehen,zieht aber beim weiterlaufen sofort wieder los,allerdings auch hier der tipp der trainerin wenn er dann weiter zieht ihn mit zuppeln nerven damit er schnallt das er beim nichtziehen seine ruhe hat,im prinzip sind die varianten ähnlich

  • @ shelti power nee,das würd ja keinen sinn ergeben,denn dann würds ja nie klappen...und so iset ja nicht

  • Tja, und genau da bleibe ich wieder stehen. Zuppeln an der Leine... hmm, wie schon gesagt, ich forcieren vielleicht da etwas oder aber setze ein Verhaltensmuster in Gana á la" Wenn ich nur ausreichend ziehe, dann..." oder aber ich verwirre den Hund, denn mit meinem Zuppeln kann er nichts anfangen.

    Auch wenn ich Fichtlmayer nicht sonderlich mag, er hatte für dieses Zuppeln ein prägnanten Ausgdruck, der es eigentlich gut trifft: "Nörgeln an der Leine!".

    Nur wenn ich Hundi nicht sage, was ich denn will, dann kann er mir auch nichts anderes bieten.

    Sprich beim Stehenbleiben und erst weiter wenn die Leine entspannt ist, erneutes Stehenbleiben bei neuer Spannung in der Leine teile ich Hund mit, dass die Spannung in der Leine von mir nicht erwünscht ist und erst weitergeht, wenn diese entspannt ist.

  • Im Grunde genommen steckt da ein kleiner Denkfehler drin.


    Wenn der Hund das "Zuppeln" tatsächlich als "unangenehm" empfindet, so will er sich so schnell wie möglich von diesem "Zwang" befreien. Sprich, er geht schneller, damit er schneller wieder heim kommt, und das unangenehme Zuppeln endlich wieder aufhört.
    Und sein bisheriger Erfolg gibt ihm dabei Recht.


    Der Trick ist, daß man seinem Hund beibringt, an die Leine zu gehen, ohne zu Ziehen.
    Also, wenn Zug auf der Leine ist, bleibt man stehen.
    Entspannt sich die Leine, kann man weiter gehen.
    Sobald wieder Zug darauf ist, bleibt man abermals stehen.
    Der Hund wird also nur noch für die entspannte Leine "belohnt". Denn es geht genau dann weiter, vorher nicht.

    Gerade für den Anfang, ist das eine recht langwierige Sache.
    Da braucht man als Mensch viel Zeit und noch mehr Geduld!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Ich würd auch stehen bleiben, warten bis er her schaut (kann auch - aber nur bei den ersten Malen - ein paar Minuten dauern :P ), dann weiter, wieder stehen bleiben wenn er in der Leine hängt. Das wirkt wahnsinnig gut und ist mit weniger Stress als eine direkte Gewalteinwirkung ("zuppeln" - freundlich ist das stehenbleiben natürlich auch nicht) für beide verbunden.

    Ansonsten: viel kuscheln, auf dem Bauch liegen, etc. schadet m.E. überhaupt nicht. Einziges Problem könnte entstehen, wenn man 24/7 direkten Kontakt zulässt und plötzlich erwartet, dass er auch alleine sein kann. Aber sonst ist diese Art des "Verwöhnens" nur zuträglich für die Bindung, die Freude aneinander (ja, auch deine Freude an ihm).

    Wichtig sind klare Regeln - jeder Sachverhalt muss immer gleich behandelt werden, keine Ausnahmen. Das ist erlaubt, das ist verboten. Es muss gelernt werden, was "hör auf" (="nein", "pfui", wie du willst) bedeutet! Das ist nicht selbstverständlich und man sollte nicht so böse werden müssen, dass der Hund es auf Grund der Stimme o.Ä. versteht - es sollte ein freundliches Signal wie "komm" oder "sitz" sein.

    lg

  • Kuscheln und Co. schaden absolut nichts, nur Dackel wie auch Terrier brauchen eine klare Linie. D.h. was ich einmal erlaube, das bleibt auch erlaubt und was ich einmal verbiete, das bleibt auch verboten.

    Hin- und herspringen zwischen erlaubt, verboten, dann wieder erlaubt vertragen weder Dackel noch Terrier. Die brauchen beide eine konsequente, souveräne Führung mit viel Geduld und Humor.

  • klingt sinnvoll,klappt nur leider nicht mit jedem hund.naja trotzdem danke,leider ist das haupthema gar nicht beachtet worden,hab aber beim googlen mehrfach gelesen das hunde bis zum5.lebensjahr gerne mal flegelhafte phasen haben,naja und dem dackel sagt mein sturrheit nach und dem terrier:Terrier sind eigensinnig, selbstständig, manchmal größenwahnsinnig und diskutieren gerne um Befehle....okay da mein hund beides in sich trägt ist die frage nun selbst beantwortet

  • Öhm, falsch. Es ist nur keine Knöpfchelösung sondern erfordert Geduld und ja, das kriegt man auch in ein stures Dackel- und in ein Danke-bin-selbst-Hirnträger Köpfchen vom Terrier rein.

    Birgit mit Parson Russell Terrier, der übrigens an der Leine gehen kann ohne zu ziehen.

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