Wie mach ich klar das eine Situation NICHT gefährlich ist
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Zitat
Grundsätzlich würde ich diese Situationen erst mal ein paar Wochen lang umgehen - ich glaube nämlich, dass ein "vorgeschädigter" Hund, der grad mal ein paar Tage in einem neuen Zuhause ist, damit sehr, sehr überfordert wird. Dann lieber im vertrauten Zuhause "gesittet" werden, von jemandem, den der Hund kennt.
Und dann ein paar Nummern kleiner mit dem "Theater"
anfangen - eben z. B. mit der "Zeigen und Benennen"-Vorgehensweise.LG, Chris
So sehe ich das auch und ich würde keinesfalls die guten Eigenschaften, die der Hund ja anscheinend hat, aufs Spiel setzen.
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18. Juni 2011 um 10:09
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Wie mach ich klar das eine Situation NICHT gefährlich ist - Vor einem Moment
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So jetzt ist es mal an der Zeit für eine Rückmeldung...
Wir haben da Problem folgendermassen gelöst:
Zuhause und im Wald haben wir fleissig Kämpfe mit ihm gemacht und sind auch öfter bei der Freilichtbühne spazieren und schwimmen gegangen, damit er den Ort mit etwas positivem verbindet und haben den Spielleiter gebeten bei den ersten Proben die Kampfszene weg zulassen...
Wir haben Samy dann an der langen Leine angeleint, so dass er uns sehen kann, aber nicht zu uns kann und ihn etwas zur Beschäftigung gegeben für die Szenen in denen es etwas lauter wird wie z. B einen Kong...hat meistens auch geklappt, so 20 min ungefähr beschäftigte er sich, dann fing er aber an zu bellen. Jedes mal wenn er bellte, haben wir ihn wortlos abgemacht und ins Auto gebracht (dort ist er ruhig und fühlt sich sicher...) Das ging so auch ne Weile gut (zum Glück war das Wetter schlecht). Am Probewochenende ( Proben 2 Tage den ganzen Tag lang...) konnten wir das so nicht machen, also sind wir zuvor eine Stunde vor der Probe hingefahren, und haben ihn frei laufen gelassen. Als wir anfingen zu proben war er so beschäftigt mit rum streunern und schwimmen, das wir uninteressant waren, erblieb immer in Sicht nähe aber beschäftigte sich super alleine ...also gehen wir davon aus das sein Problem eher das angeleinte war mit der Kombination, dass er nicht wusste was da vor sich geht...mittlerweile macht es ihn null aus ob wir laut sind... (hatten ihn sogar im Waldkino mit dabei, hat ihn null interessiert....)ab und an springt er mal durch die Szene aber stört an sich niemanden,ausser er schüttelt sich grade vor jemanden aus der gerade am spielen ist ;D
Samy war richtig froh und abends ausgepowert...nur leider haben sich zwei Hundehasser, so nenn ich sie mal, beschwert, er würde angeblich stören ( das war einmal für 2 Minuten wo er mitspielen wollte...man kann es auch übertreiben ;( schliesslich ist es ein Hobby ;(...) Jetzt darf er nicht mehr mit..dabei waren wir so stolz auf ihn ;( aber kann man nichts dran machen, so Menschen wird es immer geben...Ende vom Lied, wir gehen bei gutem Wetter nur noch getrennt zu den Proben...und wir hätten uns das ganze auch sparen können ;(
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Das ist für den Hund eine schwierige Situation, das sollte man nicht unterschätzen.
1. kann die Bindung/das Vertrauen nach so kurzer Zeit noch nicht stabil sein
2. ist die Umgebung einer Freilichtbühne fremd, belebt und es gibt viele fremde Menschen
3. ist die Person die den Hund hält für ihn fremd, er ist somit auf sich allein gestellt
4. hat der Hund rassebedingt Schutztrieb, den wird er so kurzfristig wohl nicht ablegenIch würde für die Zeit nach einem Hundesitter suchen der den Hund Zuhause betreuen kann, denn so knall auf fall wird man dieses Problem nicht lösen können. Ich könnte mir aber gut vorstellen dass die Problematik nächstes Jahr schon anders aussehen kann wenn der Hund Vertrauen aufgebaut hat und Kommandos wie "Alles ok" und Entspannungssignal konditioniert wurden.
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