Extreme Angst vor Gewittern..

  • Mein Großer hat auch Angst vor Gewitter , ich schaue dann ob ich ihn mit einem Spiel ablenken kann wenn nicht lasse ich es denn man sollte Hunde auf gar keinen Fall durch Aufmerksamkeit wie Streicheln und Beruhigen noch mehr verunsichern so hart es auch ist. Bei den beiden Kleinen ist es mit der Zeit viel besser geworden. Ich versuche selber ganz ruhig zu bleiben und tue einfach so als wenn nichts wäre ( ist ja wirklich nichts schlimmes für uns)

  • Ich würde selbst sehr viel Gelassenheit demonstrieren. Wenn ihr zB gerade fern seht dann macht das weiter. Allerdings würde ich den Hund evtl schon zu mir liegen lassen damit er Sicherheit bekommt. Aber ganz ruhig, nach dem Motto (wortlos) "Ich bin da, reg dich nicht auf, ich hab auch keine Angst!"
    Auf keinen Fall jedoch bedauern und in mitleidigen Ton sagen "Ach du Armer, komm mal hier, du brauchst ja keine Angst haben..."

    Ein sogenanntes Entspannungssignal wäre evtl auch hilfreich, hier findest du dazu mehr:
    http://www.cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/


    Von meinen beiden Hunden hatte - erstaunlicher weise - keine je Angst vor Gewitter. Da wird geschlafen wie sonst auch. Obwohl ich oft zum Fenster rausschaue oder auf den Balkon gehe weil mich GEwitter so faszinieren. :ops:

  • Mein Medi hat auch schlimme Angst *seufz*

    Früher war es bei blitz und donner sie lief rum , ins bett, auf die couch, unter den tisch , unters bett.
    Aber nirgends bleibt sie länger als 2 minuten :mute: jetz ist es schon bei aufkommenden wind und regen :(
    Und es ist egal ob tv schau, mich zu ihr leg, putze, singe, musik höre sie hat keine ruhige minute :hilfe:
    Nachts können wir kein auge zu machen :???:

    Draussen ist es das selbe, sie rennt kreuz und quer , links rechts, wenn ich sie bei fuss gehn lass zieht sie wie blöd, will nur heim.

    Ist sie bei gewitter allein daheim , kratzt sie die haustür kaputt und räumt den müll aus, macht sie sonst nicht ! oO

    bin am ende :(

  • Lacylein, wenn es so schlimm ist, würde ich an eurer Stelle mal an Bachblüten oder ähnliches denken. Wenn die so in Panik sind, hilft das bestimmt schon weiter und so kann man dann auch an der Angst arbeiten.
    Teddy verhält sich draußen übrigens auch so bei Gewitter, da ist an Pipi machen gar nicht zu denken, ohne Leine wäre der auf dem schnellsten Weg nach Hause.
    Wir lassen ihm dann ehrlich gesagt seinen Willen, es hilft ja eh nichts. Also drehen wir um wenn sich grade nicht total in die Leine stemmt und gehen ganz entspannt nach Hause, ignorieren ihn dann total. Drinnen will er einfach nur jemanden in seinem Rücken wissen, helfen kann man ihm da auch nicht, streicheln machts noch schlimmer, also lassen wir ihn.

    Die Sache mit dem Vorlesen find ich übrigens super :gut:

  • Zitat

    Lacylein, wenn es so schlimm ist, würde ich an eurer Stelle mal an Bachblüten oder ähnliches denken. Wenn die so in Panik sind, hilft das bestimmt schon weiter und so kann man dann auch an der Angst arbeiten.
    Teddy verhält sich draußen übrigens auch so bei Gewitter, da ist an Pipi machen gar nicht zu denken, ohne Leine wäre der auf dem schnellsten Weg nach Hause.
    Wir lassen ihm dann ehrlich gesagt seinen Willen, es hilft ja eh nichts. Also drehen wir um wenn sich grade nicht total in die Leine stemmt und gehen ganz entspannt nach Hause, ignorieren ihn dann total. Drinnen will er einfach nur jemanden in seinem Rücken wissen, helfen kann man ihm da auch nicht, streicheln machts noch schlimmer, also lassen wir ihn.

    Die Sache mit dem Vorlesen find ich übrigens super :gut:

    Wie setze ich die ein ?

  • Hallo,

    die CD ist gut wenn der Hund noch keine Gewitter kennt um ihn an die ungewöhnlichen Geräusche zu gewöhnen. Bei meinem "Kleinen" wurde sie als Welpe angewandt.
    Mittlerweile hat er auch Panik bei Gewittern (nach einem Blitzeinschlag in der Nähe), trotz übens mit der CD in seiner Jugend. Die Angst kam langsam, möglicherweise auch vom Nachbarshund übernommen. Seit dem Blitzeinschlag extreme Panik, er spürt den Donner schon Minuten vorher. Weder Bachblüten noch Pheromonhalsband zeigen Wirkung. Kräutermischung haben wir auch schon probiert. Auf die Geräuschcd reagiert er nicht, da fehlt halt das ganze drumherum (Aufladung in der Luft).
    Kann allerdings nicht beurteilen, wies ihm gehen würde ohne den o.a. Maßnahmen.
    Acontium D30 (gegen Panik, Todesangst), alle 5 Minuten bei Gewitter machen es etwas besser, aber ruhig ist er trotzdem nicht.

    Habe jetzt gelesen, dass durch die statische Aufladung in der Luft Hunde mit langhaarigem oder dichten Fell (meiner hat beides) schmerzhafte Schläge abbekommen können, wäre eine Erklärung warum bei ihm nichts - was ich bis jetzt ausprobiert habe - so wirklich hilft und er das Gewitter auch schon vorher spürt.
    Man könnte probieren den Hund mit einem antistatischen Tuch abreiben bei Gewitter. Muss mir allerdings erst eines Besorgen u. zwar ein halbwegs großes, habe einen weißen Schäfer u. mit einem antistatischen Brillenputztuch komme ich da nicht weit ;-). Kann dir daher noch nicht sagen obs hilft.

    Jeder mit dem ich bis jetzt über Gewitterangst gesprochen habe, hat mir gesagt, dass die Angst mit zunehmenden Alter schlimmer wird. Meiner ist jetzt 3 Jahre, wie er klein war gar keine Angst, dann etwas Angst u. jetzt Panik (da war allerdings der Auslöser der Blitzeinschlag, wäre der nicht gewesen wärs sicher noch nicht so schlimm).

    Wollte es jetzt mit einer Tierkommunikatorin probieren um herauszufinden was so schrecklich für ihn ist, glaube nicht dass es das Geräusch selbst ist. Er verweigert jedoch die Kommunikation, da er noch zu große Angst hat. Er ist generell ein unsicherer Hund.

    Ich glaube, dass wenn man nicht den Auslöser (Schmerzen, Geräusch, ein unangenehmes Ereignis welches zufällig mit dem Gewitter zusammenfiel und er es immer mit jedem Gewitter verbindet,....) für die Angst kennt, sie nicht wegzubekommen ist, man kann versuchen, dass sie nicht stärker wird u. ev. hat man Glück u. kann sie lindern.

    Was ich sonst noch ausprobieren werde (natürlich nicht alles auf einmal) bzw. was meiner Meinung nach helfen könnte: Cranio-Sacral; Aktivierung des Nierenmeridians (N1), ev. komplette Meridianmassage (wenn ich die nötige Geduld aufbringe, muss ja dabei selbst entspannt sein), Tellington Touch.

    Angst steht auch mit Verspannungen im Zusammenhang, ebenso wie Aggresivität, daher könnten auch regelmäßige Massagen hilfreich sein. Auch wenn Wirbel verschoben sind, kann dies die Angst verstärken. Mein "Kleiner" muss ohnehin demnächst wieder zu Osteopathin. Hoffe sehr dass dann auch die Angst etwas besser wird.

    lg Regina

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