Die zwei machen uns Sorgen. Sie Trauern, verkümmern .....
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Hallo,
Alon und Paula sind zwei Terrier, der gerade 4 Jahre und die andere in kürze vier Jahre alt.
Ich habe sie vor 2 und 2,5 Jahren aus unterschiedlichen Familien geholt, beide Tiere sind im rudel aufgewachsen und wurde weg gegeben weil sie nicht ins Bild "passten" bzw aus Zeitmangel.Ich muss dazu sagen, das die Hunde meiner Mutter gehören und dort auch leben, sie sind aber quasi wie meine Hunde und daher suche ich auch nach Ratschlägen.
Als die Hunde in die Familie kamen, war mein Vater als Rentner immer zu Hause.
Nach seinem unerwarteten Tod, kurz vor Weihnachten, klammern sich die Hunde nun an meine Mutter.
Eine Hundesitterin führt die Hunde täglich aus und kümmert sich auch um die beiden, da meine Mutter arbeitet.
Ich bin auch oft mit meinen Kindern dort, im Grunde jeden Tag und die beiden freuen sich auch wenn wir kommen, aber sie warten auf Frauchen.
Sie sitzen am Fenster und warten und warten und warten..
Spielen oder ähnliches..Fehlanzeige.
Sie gehen auch nciht in den Garten.
Kommt Frauchen, geht die Post ab und die beide verfolgen Frauchen auf Schritt und tritt.Der Rüde verrichtet sein Geschäft nicht mehr unterwegs.
Urin setzt er im Garten ab, seinen Kot im Haus......Meine Mutter tippt auf Protest, ich vermute ehr das er Angst hat das Frauchen nun auch weg bleiben könnte.
Wie bekommen wir die zwei aus dem Haus, raus in den Garten.
Sie verlassen freiwillig das Haus nur, wenn ein Hund am Fenster vorbei geht und der muss natürlich ausgebellt werden.Wenn meine Mutter morgens nach dem Aufstehen die Terassentür aufmacht, düsen die zwei direkt zur Pforte und bellen, ne kläffen, was das zeug hält.
Für mich klingt das immer wie "Hört her, wir sind wieder wach und passen hier wieder auf" und das wird 100 mal wiederholt.sonst sind die beiden recht lieb.
Fällt jemanden etwas dazu ein?
Sollten noch fragen offen sein, dann bitte her damit.
Ich habe diesen Text in 20 ANsätzen geschrieben, da mein Baby krank ist und ich etwas im Streß bin.Lg Yvonne
Mal
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4. Juni 2011 um 19:08
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Für mich hört sich das nach absolut unselbständig gemachten Hunden an. Vermutlich war Dein Vater den ganzen Tag für sie verfügbar?
Da sie das jetzt nicht mehr haben, versuchen sie das an Deiner Mutter auszuleben. Welchen Stress das beutet, sieht man ja an den Folgen.
Das ist vielmehr ein Erziehungs- als ein Trauerproblem. Deine Mutter muss daran arbeiten, dass die Hunde lernen sie nicht zu verfolgen und sie ihnen nicht permanent zur Verfügung steht, auch, wenn sie Zuhause ist.
Viele Grüße
Corinna -
Ich seh das genauso wie Corinna. Deine Mutti sollte den Hunden auch beibringen, allein Zuhause zu bleiben.
Und das nach draußen düsen mit Gebell unterbinden. Wie wurden denn die Hunde erzogen? -
Hi,
schwierig zu beurteilen...klingt nach Stress, Klar. Aber sowohl nach
Unter-als auch nach Überforderung. Magst du mal den Tagesablauf
zu Zeit ein wenig genauer beschreiben.Starke Umstrukturierungen im Tagesablauf sowie der Verlust der
vorrangieren Bezugsperson sind natürlich erhebliche Einschnitte.Dazu die emotinale und psychische Belastung deiner Mutter...
das Hunde da auch mal "durch den Wind " sind ist durchaus nachvollziehbar.Ruhe und geregelte Tagesabäufe sind in solchen Situationen wirklich
wichtig.Grüße
Susanne -
Hallo,
danke für eure Antworten.
Meine Mutter lässt sie Kläffen, nach dem Motto, "sie hören schon auf, wenn sie keiner beachtet"!Ich habe das eine Zeit beobachtet und sie hören auch auf, aber das dauert ewig.
Andere Möglichkeit ans Fenster klopfen, allerdings muss das ein metallisches Klopfen sein, denn meine Mutter klopft immer mit dem Ring am Finger gegen das Fenster.
Ein anderes Klopfen ist wirkungslos.Ihr Lieblingsspruch "ach lass sie, die armen"!

Die zwei können allein sein, ich befürchte aber sie sind zuviel allein und deswegen bin ich ja nun oft schon da.
Meine Mutter arbeitet viel, weggeben möchte sie die zwei nicht und deswegen gibt es jetzt die sitterin, die die zwei mit zu sich nimmt oder mit ihnen und einigen anderen Hunden um den Block geht.Erzogen, hmm.. Der Rüce hat irgendwie wenig Erziehung genossen.
er kommt aus einem Rudel von ca 40 Hunden die sich frei im Haus bewegen durften, Tisch und Bett mit den Menschen teilten und morgens zum Frühstück, Mortadella und Mozzarella bekamen, in dem es quer durch die Gegend geworfen wurde.
Die Hunde fraßen wo sie standen, inkl. Tische, Arbeitsplatten in der Küche etc.
futter gab es auf einen großen Teller.
Er hat auch nur gelernt aus Futterneid bzw mit anderen zu fressen, solange er alleine bei uns lebte (ca 9 Monate) hat er so gut wie gar nichts gefressen, Knochen und Leckerlies hat er nicht angesehen.
Seit die Hündin da ist, frisst er wieder und sogar Knochen.
Er ist ein lieber, aber fällt ehr unter die Rubrik "Schlaftablette"
Ich befürchte er begrüßt jeden Einbrecher freudig.
Er kannte keine Spaziergänge, Auslauf gab es nur im Garten.
Er zittert heute noch wenn es raus soll, geht aber sehr gerne raus.
Er geht z.t auch ohne Leine, bzw ging, neulich machte er einfach kehrt und raste wie ein irrer nach Hause.Die Hündin war oft allein, kam dann zu den Eltern des Besitzers und wurde dort oft weg gesperrt, weil diese sich nciht mit den Hunden der Eltern vertrug.
Sie kaut sehr, sehr gerne. Knochen und Leckerlies sind für sie was ganz besonderes.
Sie hat wohl mal ein Sofa zerlegt, bei uns kaut sie aber nur auf Sachen die ihr erlaubt sind.
Knochen und mit viel Hingabe, kleine Stofftiere.
Die Teddys werden aufgeknabbert und dann wird mit viel Spaß und Hingabe das Innenleben rausgezogen.
sie frisst aber nichts davon, legt das ganze fein säuberlich in ihr Körbchen.
Sie nimmt nur die Teddys, die ihr direkt gegeben werden.Wir bekamen sie mit einem ziemlichen Gewichtsproblem. Meine Schwester sagte immer "Wurst im Pelz" zu ihr.
Inzw. ist sie wneiger geworden, aber sie gilt immer noch als "Untergroß"
Sie verteidigt ihr zu hause, aber übertreibt nicht dabei ( bis auf die kläfferei morgens)
Sie hört auf einfache Kommandos und sie zieht schnell den Schwanz ein und hat offensichtlich Angst.
Wir vermuten das sie ein böses Erlebnis hatte (evtl die Zerlegung des Sofas ?! )
Es kann reichen sie einfach nur zu rufen. Sie kommt dann und wird immer kleiner je dichter sie kommt, dabei ist überhaupt ncihts los.
Ist aber nicht immer so.Ansonsten sind sie lieb.
Bei uns, bzw meinen Eltern haben beide gelernt das sie auf dem Tisch nichts zu suchen haben, da sie nicht klauen dürfen und das sie nichts auf dem Sofa zu suchen haben und das klappt relativ gut.Sie geht gerne aus, geht auch ohne Leine und hört sofort.
Ich hoffe das hilft euch ein wenig weiter, für das bild über die beiden.
Lg Yvonne
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Wie lange sind sie denn im Schnitt allein? Wie häufig wird Spazieren gegangen? Wie lang? Gibt es auch mal was für den Kopf... Erziehung, Beschäftigung...?
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Sorry...hülft nix....
haben die Hunde feste Zeiten für Gassi, Spielen, Fressen und Erziehung ?
Fixpunkte im Alltag ?
Anscheinend hatten die Hunde bislang einen recht geregelten Tagesablauf
bei deinem Vater der nun durcheinander gewürfelt ist und zusätzlich die
emotionale Krise deiner Mutter...Klare Abläufe und Tagesstrukturen können dabei enorm helfen.
Schluß mit " macht nix ... und die Armen..."
Alleine sein können viele Hunde, bleibt die Frage ,was der Rest des Tages bringt....
Grüße
Susanne
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