Angst vor allen Möglichen Dingen!!!
-
Kira2411 -
2. Juni 2011 um 12:13
-
-
Bei einem so ängstlichen Hund finde ich es wichtig, überhaupt einen Zugang zu bekommen in solchen Situationen. Ist dies über ein Spilie möglich, würde ich es nutzen.
Ich kenne einen Hund, der so verängstigt war und noch heute in Situationen, die ihn überfordern, einfach seinen Balli bracht (er fixiert den, knabbert dran rum, etc.).
Klar macht man den Hund so zum Junkie, aber der Hund, den ich kenne, würde wohl durchdrehen, hätte er sein Balli nicht. Mit Balli hingegen fällt es dem Hund mittlerweile leicht, die Umweltreize zu ertragen, ist quasi eine Flucht aus der Angst – aber irgendwie muss man solch ängstlichen Geschöpfen ja eine Alternative zum negativen Stress bieten. Ich spreche hier von seeeeeeehr ängstlichen Hunden, zu denen man ansonsten kaum Zugang kriegt.
Was würdet ihr den Klickern, wenn ein Hund nur noch fliehen will? Ich finde es nicht unbedingt sinnvoll, draussen zu klickern, wenn der Hund nur noch Angst hat...
Hingegen würde ich mit einem solchen Hund erst mal drinnen shapen, so dass er lernt, freiwillig mutiger zu sein. Bei solchen Hunden kann es schon mutig sein, wenn sie nur einen Papiersack berühren. Hat man dies aufgebaut, kann man draussen Zeigen und Benennen...Wichtig finde ich, dass momentan keine Unternehmungen gemacht werden, wo der Hund sich zu stark in den Stress steigern kann. Lieber langsam, also z.B. gemütlich in den Feldern laufen gehen und ein kleines Stück des Spaziergangs an der Strasse laufen oder so. Aber bitte nicht gleich überfordern.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Angst vor allen Möglichen Dingen!!! schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hi,
aber dem Hund nur eine Alternative bieten, bringt ihn nicht
weiter. Bei"zeigen und benennen" hat der Hund im Laufe
der Zeit die Möglichkeit sich selbstständig diesen Situationen
zu stellen... und auch aktiv "mit" dem Halter zu kommunizieren.Schau mal in den Fred rein. Man kann ganz klein anfangen...
und dann entsprechend steigern. Wirklich klasse von Shoppy
erklärt
Susanne
-
Zitat
Hi,
aber dem Hund nur eine Alternative bieten, bringt ihn nicht
weiter. Bei"zeigen und benennen" hat der Hund im Laufe
der Zeit die Möglichkeit sich selbstständig diesen Situationen
zu stellen... und auch aktiv "mit" dem Halter zu kommunizieren.Du hast schon recht. Aber gewissen Hunden (ganz schlimm ängstliche Exemplare) kann man die Angst einfach nicht nehmen. Da ist eine Alternative halt einfach das kleinere Übel...
Ich kenne den Hund des TS nicht, die Beschreibung ist nicht gerade ausführlich, ich weiss auch nicht wie gefestigt die Angst ist. Aber es gibt tatsächlich Hunde, die entweder A. eingeschläfert werden, weil ihr Leben nicht lebenswert ist (oder halt mit Medis vollgepumpt werden, was ich nicht unbedingt als sinnvoll erachte) oder B. halt nur durch diese eine Alternative mit der Umwelt klar kommen. Die Tür zum Leben quasi – und dies wäre meine Wahl bei einem so schlimm ängstlichen Hund. -
Aber der Hund der TS gruselt sich doch "nur" vor
Umweltreizen...dazu das entsprechende Alter und
mangelnde Sozialisierung
...das ist doch zu
schaffen mit ein wenig Geduld.Bei Panikkandidaten siehts ja nochmal anders aus,
da stimme ich dir zu.Grüße
Susanne
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!