Neuer Welpen, Rüde zu stürmisch
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Hallo Zusammen,
haben seit gestern ein 8 Wochen alten Welpen. Unser Schäferhund freut sich total und ist nur noch am Wedeln und die kleine abzuschlecken. Das Problem ist wenn ich Sie auf den Boden lege kommt sofort Felix an und jagd Sie weil er spielen will. Habe Angst das Felix mit seinen 40 kg ihr weh tut. Heute morgen ist Ihm sein Maisbisquit in den Napf der kleinen gefallen, die kleine wollte an den Napf und Felix ist durchgedreht.

Was soll ich tun oder ist alles normal und ich soll die Hunde einfach machen lassen?
Liebe Gruesse
Jonas
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30. Mai 2011 um 15:11
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
ich würde sie auf keinen Fall einfach machen lassen.
Zwei Hunde erfordern viel Management, ab jetzt teilst du Ressourcen ein, weist Plätze zu, regelst wann und wie gespielt wird - und das solltest du sehr gewissenhaft tun.Solche Situationen, wie du sie heute morgen mit dem Napf erlebt hast, sollten geregelter ablaufen. Natürlich ist Felix "durchgedreht", es ist seine Nahrung und da hat der Welpe nichts dran verloren.
Das ist insofern also normal.Hast du dich über die Haltung von zwei Hunden informiert?
Inwiefern jagd er sie denn? Ich kann mir das nicht so recht vorstellen.
Wenn es zu heftig wird, musst du eben eingreifen. Mir wäre das Risiko, dass der Kleine verletzt wird, auch zu groß.
Nicht alle Hunde sind unbedingt "Welpenkompatibel" und müssen erst lernen, vorsichtig zu sein.Liebe Grüße
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Hallo Jonas,
ich habe gerade in Deiner Vorstellung gelesen, dass Dein Schäfi auch erst 9 Monate alt ist... Das ist dann aber ganz schön mutig, jetzt schon einen zweiten zu holen

Auf alle Fälle solltet Ihr die Spielregeln zum Zusammenleben aufstellen. Der Große darf das Hundebaby nicht bedrängen. Ihr solltet die beiden auch keinesfalls alleine zusammen lassen - auch nicht nachts.
Vielleicht wäre es sinnvoll, dem Schäferhund zunächst eine Hausleine anzulegen, um die Begegnungen besser steuern zu können.
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Also so aus der Ferne klingt das eher für mich als hätte der Ersthund sehr viel Stress mit der Situation. Denn viel Wedeln und Abschlecken bedeutet nicht zwansläufig freude. Die Näpfe würde ich für beide (wenn nicht sowieso) getrennt stellen und die sind auch für den jeweils anderen Hund tabu damit das hoffentlich nicht so endet.
https://www.dogforum.de/welpe-von-alte…fe-t132228.html
Beim zusammenführen von zwei Hunden ist generell vorsicht geboten und was mich auch stutzig macht ist das "jagd sie zum spielen".
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Zitat
soll die Hunde einfach machen lassen?Auf keinen Fall!
Ich kopiere dir meine Antwort aus dem anderen Thread hier herein.
Fressen ist eine Ressource, die u.U. verteidigt wird - aufpassen, dass jeder Hund ungestört fressen kann!
Kein anderer Hund hat etwas am anderen Napf zu suchen.Blocke das grundsätzlich ab und entferne das Streitobjekt umgehend, nix herumliegen lassen.
Weder Futter, Spielzeug noch Sonstiges.ZitatAlles anzeigenUnsere geliebten Haushunde bilden kein echtes Rudel, sie wurden von uns Menschen zusammengewürfelt.
Sie bilden eine Ordnung, mit dem Menschen (Hausregeln, Gehorsam durch Erziehung, Vertrauen).
Deswegen bin ich als Mensch nicht Alpha.
Zwei oder mehr Hunde in einem Haushalt, zusammengesetzt durch uns Menschen leben in einer Ordnung.
Nicht in einer Rangordnung wie Alpha, Beta usw.Bleiben wir bei diesem Fall:
Zwei Hündinnen leben zusammen.
Hund A und Hund B.
Jeder Hund hat Ressourcen, bei dem Welpen werden sich die Interessen an gewissen oder sogar an allen Ressourcen noch entwickeln.
Ich nenne jetzt einfach mal ein paar Ressourcen als Beispiel:
Futter, Fortpflanzung, Spielzeug, Schlaf - und Liegeplätze, menschl. Zuwendung (daher ist das Wort "Eifersucht" falsch) und eine sehr wichtige Ressource ist die körperliche Unversehrtheit.Um es zu erklären, nehme ich nun Fressbares als Beispiel:
Beide Hunde erhalten einen Markknochen, werden unbeaufsichtigt in einem Raum gelassen.
Hund A und Hund B beginnen zu kauen.
Plötzlich meldet Hund B Interesse an dem Knochen von Hund A an, steht auf und versucht Hund A diese Ressource streitig zu machen.
Es können folgende Möglichkeiten entstehen:Hund A knurrt und Hund B zieht ab, weil er dafür die Ressouce der körperl. Unversehrtheit nicht riskieren will.
Alles wird gut, keine Eskalation.
Oder aber:
Hund B zeigt sich unbeeindruckt von dem Knurren des Hundes A, nähert sich weiter und Hund A droht weiter, Hund B ist bereit, seine körperl. Unversehrheit zu riskieren, um an den Kauknochen zu kommen.
Hund A ist es wichtig, keine Verletzung zu riskieren und lässt den Kauknochen liegen.
Keine Eskalation.Oder:
Beide Hunde haben das gleichstarke Interesse am Kauknochen, beide zeigen die gleiche Bereitschaft, die körperliche Unversehrtheit zu riskieren, um die Ressource zu verteidigen.
Es kommt zur Eskalation (wobei da auch eine "Einigung" noch möglich wäre - oder eben auch nicht).Dann wiederum gibt es Hunde, die einfach an bestimmten Dingen bzw. Ressourcen weniger Interesse haben.
Hinzu kommt und das muss man immer mit einbeziehen:
Eine hohe oder niedrige Reizschwelle des jeweiligen Hundes.Der Kauknochen war nur ein Beispiel, der sich aber auf alle anderen Dinge des Lebens übertragen lässt:
Schlafkorb, Spielzeug etc.Wenn einmal "gekämpft" wurde, kann es eben immer wieder vorkommen, eben um bestimmte Ressourcen, daher ist es kein Rangordnungskampf.
Ein "Rangordnungskampf" müsste demnach nur einmal stattfinden und es wäre alles für's weitere Zusammenleben geklärt.
Ist in der Regel aber nicht so, in der nächsten Woche kloppen sie sich um den Schlafkorb.Daher ist es wichtig, dass der Halter diese Ressourcen verwaltet.
Jeder Hund erhält seinen festen Platz, seinen Napf usw.
Kein anderer Hund hat dem anderen etwas streitig zu machen.Gibt es in gewissen Dingen keinerlei Schwierigkeiten, da die Hunde es friedlich gelöst haben, kann der Mensch in bestimmten Dingen etwas lockerer sein.
Aber wiederum an anderen Punkten genauestens aufpassen.Das stellt sich meist später heraus, wo ggf. Reibungskonflikte entstehen könnten.
Wobei es auch eine völlige Antipathie zwischen Hunden geben kann - dann ist nichts mehr zu machen.
Gruß
Leo -
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Sehr schön und einleuchtend erklärt!

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Also meint ihr es ist fuer den ersten Tag normal?
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Zitat
Also meint ihr es ist fuer den ersten Tag normal?
Hast Du die Antworten nicht gelesen?
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Zitat
Also meint ihr es ist fuer den ersten Tag normal?
Hast du meine Antwort und den "Vortrag" gelesen?
Wenn du nicht aufpasst, kann das immer wieder passieren.
Ob nun am ersten oder 666. Tag - wenn du auf alles achtest, wirst du es schon hinbekommen, aber du musst es managen.
Unbedingt!Das ist kein wünschenswertes, aber ein natürliches Verhalten.
Du hast einen Rüden und der Welpe ist eine Hündin?
Innerhalb dieser Konstellation wird es weniger Schwierigkeiten als bei gleichgeschlechtlichen Hunden geben.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Eher draußen kann es komplizierter werden.Wobei du trotzdem am Ball bleiben musst, immer!
Rechne damit, dass die Hündin in Zukunft das Sagen haben wird.
Aber:
Ressourcen verwaltest du, nicht die Hunde. -
Ok mit dem fressen ist mir klar! Ich muss die Situation mit dem
Jagen nochmal genau erleutern. Wenn sie bei mir auf dem schoss liegt komm Felix her schleckt sie liebevoll
Ab und wedelt. Wenn ich sie dann runterlasse und sie vor Felix fluechtet rennt er wie verrueckt hinterher! Gerade eben lag die kleine am Boden und hat geschlafen, Felix leckte sie ab und suchte im Haus Spielzeuge zusammen und brachte es ihr! Er will spielen so denke ich oder? - Vor einem Moment
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