Katze zieht ein...

  • Ja, ich! :D Bleib ruhig, das wird schon! Gute Tipps hast Du ja hier schon bekommen, vielleicht kannst Du Deiner Maus ja noch Halsband und Leine anlegen, um sicher zu gehen, dass sie die Ohren nicht gleich auf Durchzug schalten kann, wenn das "komische fremde Tier" zum ersten Mal die Wohnung erkunden möchte.
    Die Konstellation Hund/Katze bzw. Kater hatte ich schon immer, seit ich Tiere halte. Mal war die Katze zuerst da, mal der Hund. Die ersten Tage sind meist etwas anstrengend, da man beide nicht aus den Augen lassen sollte, aber bisher haben sich eigentlich immer alle miteinander arrangiert - mal halt nach kürzerer Zeit, mal hat´s länger gedauert, mal war die Katze nur drinnen okay, draußen wurde hinterher geflitzt...aber alle sind in die Situation reingewachsen und kamen klar. Nur Geduld und Nerven musst Du haben!
    Übrigens hat noch keine meiner Miezen weder dem eigenen noch einem fremden Hund gezielt in die Augen gehauen, wenn der Hund zu blöd wurde, gab´s mal eins auf die Nase - tut zwar weh, hat aber noch nie bleibende Schäden hinterlassen.
    Also Kopf hoch, das wird schon! Zur Not mach ein paar Atemübungen vorher:ohm: oder :joint: oder :redwine: !! :D

    LG Sonja

  • Danke Sonja!
    Das hab ich jetzt gebraucht :)
    Also würdest du auch den Hund in der Wohnung behalten, wenn die Katze einzieht? Das ich Ana das Geschirr anlege, damit ich sie festhalten kann, ist mir klar. Das hätte ich sowieso gemacht.
    Die Katze hat wirklich auch viele Rückzugsmöglichkeiten (alleine der Kratzbaum ist 1,82 m hoch und mein Hund ist ein Chi ;) ) .
    Vielleicht mach ich mir auch zuviele Sorgen...
    Danke!

  • Machst Du, ganz bestimmt ;) ! Tu einfach so, als sei es die normalste und selbstverständlichste Sache der Welt, dass Dein Freund nun seinen Kater mitbringt. So wie Du schreibst, ist der ja ein eher ruhiger Vertreter. Mach keine große Geschichte aus dem Einzug, umso eher ist für den Hund auch klar: "Das ist jetzt so weil Frauchen das so will, also okay."
    Meine Kater hatten bei Teddys Einzug das oberste Stockwerk als Rückzugsmöglichkeit, sie waren zwar durch meine vorige Hündin an Hunde gewöhnt, aber die war dann doch eher gemütlich...mit dem jetzigen Wildfang hat es dann ein Weilchen gedauert, aber mittlerweile lieben sich Hund und Kater so sehr, dass der Kater sogar versucht, mit Gassi zu gehen... :headbash:

  • Wenn dein Hund nicht keifen würde, würde ich ihn in der Wohnung lassen. Aber auch dann würde ich dem Einzug nicht so große Bedeutung schenken wie du das vor hast. Das kann ja nur schief gehen...erinnert mich an die alten Damen mit ihren keifenden Giftzwergen an der Leine, die uns entgegenkommen und permanent ihren Hund vollabern :lol:

    Stell dir mal vor, wie der Kater sich fühlt...Katzen sind ortsbezogen und dann kommt er an einen völlig neuen Ort, wo ihm dann noch ein keifender Hund auf dem Goldteller präsentiert wird.

  • Ich weiß jetzt nicht was du meinst, mit dem Wort *große Bedeutung*. Ich habe nur vor, mich mit Ana auf den Boden zu setzen und sie zu halten. Ich denke, dass wäre dann doch ziemlicher Stress für die Katze, wenn ich den Hund frei laufen lassen würde.
    Ich hatte es eigentlich so geplant, wie Sonja es oben beschrieben hat. Eben genau, dem ganzen keine Bedeutung zu schenken.
    Das ich mir im Vorfeld Gedanken mache, ist ja nicht verkehrt. Es geht ja um das Wohl beider Tiere.

    Ich verstehe, was du meinst, dass die Katze wahrscheinlich in Stress kommen wird. Aber wo ist der Unterschied, wenn Ana eine Stunde später erst dazu kommt. Auch da wird sie bellen. Und ich denke, dass sie sich mehr aufregen wird, wenn plötzlich ein fremdes Tier da ist, als wenn sie sieht, dass es mit meinem Freund kommt.

    Und *keifender Giftzwerg* find ich persönlich nicht sehr nett.

    LG

  • Also du hast nen Chi und nun kommt nen Kater dazu.
    Also bei uns war ein Schäferhund kam zu zwei vorhandenen Katzen. Anfangs hatten wir alle strikt getrennt, Hundchen nur an der Leine, langsam aneinanderführen...
    Alles ein Krampf und bringen tut es nichts.
    Wenn der Kater ne Rückzugsmöglichkeit hat, wo der Hund nicht hinkommt (bei dir reicht ja ein hoher Schrank dafür aus) oder evtl. ein Zimmer, dann klappt das schon.
    Hund und Katze können sich gut lesen, auch wenn viel was anderes erzählt wird. Man muss nur Geduld haben und sie nicht zwingen. Du wirst sehen, bald wird der Kater neugierig und wenn dein Hund dann ruhig bleibt, beschnuppern die sich ganz schnell.
    Also bitte keine Panik schieben und so, ist alles unnötig.

  • Für mich ist es einfach schon zu viel Aufmerksamkeit, wenn du dich mit ihr auf den Boden setzt.

    Für den Kater macht es einen großen Unterschied, ob er erstmal die Wohnung ohne Hund besichtigen kann. Riechen wird er ihn sowieso. Aber wenn er ihn dann auch noch sieht und vor allem hört :/

    Und ich würde unbedingt vermeiden, dass der Hund bellt - das geht gar nicht. Anbellen und jagen der Katze sollte verboten sein - entweder wird die Katze sich sonst wehren, oder sie wird sich verkriechen. Deswegen sagte ich ja, ich würde den Hund vorher auspowern. Notfalls würde ich auch noch mit einem Maulkorb arbeiten, der den Fang zusammenhält.

    Ich denke, du machst dir zu viele Sorgen um den Hund und denkst dabei zu wenig an den Kater :/

  • Ich würde den Weg auch wählen, wenn dein Hund ruhig ist. Cleo hat sogar den ganzen Stress mitgemacht und die Katze mit abgeholt - bei uns war ja 3 Stunden vorher noch gar nicht klar, dass eine Katze einzieht, wir sind keine großen Katzenfans.

    Mir macht eben wirklich Sorgen, dass dein Hund keift. Für eine erste Begegnung wäre für mich einfach am wichtigsten, dass der Hund sich vollkommen ruhig verhält.
    Katzen ticken eben einfach anders. Unsere knallt zum Beispiel schon prophylaktisch jedem Hund erstmal eine, dem sie begegnet - und bis dahin sitzt sie vollkommen ruhig da. Ihr sind eben auch schon zu viele stürmische Hunde begegnet - kein Wunder, dass sie sich wehrt.

    Ich drück die Daumen, dass bei euch alles gut geht - auf welchem Weg auch immer.

  • Danke Nightstalcer :) . Ich werde aufjeden Fall geduldig sein. Dass sowas nicht in ein paar Tagen geht, ist mir klar. Das mit der Panik wird zum Glück - dank eurer Zusprüche - auch immer weniger.

    Das mit dem Auspowern werde ich auch machen Ashera. Das halte ich für eine gute Idee.

    Ich hoffe nicht, dass ich zuviel an den Hund denke, nur leider möchte ich das auch nicht abstreiten. Ich habe mit Katzen noch nicht wirklich viel Erfahrung gemacht. Ich werde über deinen Beitrag aufjeden Fall nachdenken und werde mich bei euch nach dem Wochenende mal melden und euch bescheid sagen.

    Danke an euch alle! Hat ganz gut getan, noch ein paar Meinungen/Anregungen zu hören.

  • Darf der Kater eigtl. raus?
    Wenn nicht, wäre es auf lange Sicht vielleicht besser, er würde noch einen Katzenkumpel bekommen.
    Hunde sind ja schön und gut, aber wir können keinen Hund ersetzen und Hunde keine Katzen.

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