• Ich verbirnge einen Teil meiner Zeit in Berlin und den anderen Teil der Zeit in Tübingen. Meine Wohnung in Tübingen liegt quasi fast auf dem Feld, die Wohnung in Berlin miiten in Kreuzberg auf dem Kiez. Der Alltag in Berlin (Öffentliche Vewrkehrsmittel, belebte Straßen etc.) bereiten ihr keine Probleme.
    Mein Hündchen findet vor allen das Wildaufkommen in Tübingen sehr spannend :D: Ich arbeite in Tübingen viel an ihrerm Jagdtrieb, so dass sie in einigen Gebieten immer mal wieder an der Schleppleine laufen muß.
    In Berlin habe wir vier große Hundefreilaufflächen im Umkreis von 4 km (Flugfeld Tempelhof/Hasenheide). Aber irgendwie findet sie Freiläufe eher mäßig interessant. Ich muß sie beschäfitgen. In beiden Städten fahre ich viel Fahrrad mit ihr. In der Wohnung in Berlin fühlt sie sich wohler.
    Ich denke, mein Hündchen könnte sich nicht wirklich für eins entscheiden ;)

  • also ich kenne ja fast alles - Kleinstadt, Dorf und jetzt Großstadt - ich habe festgestellt, dass meine Hunde sich immer dort wohl gefühlt haben, wo Frauchen war. :headbash:

    Also - ich habe viele Jahre in Sachsen gewohnt - dort war es immer so wie schon oft geschrieben - entweder viel Auslaufmöglichkeit aber weniger Hundekontakte ( im ländlichen Bereich ) , die Stadt war ideal, viele Hundekontakte, Park`s in unmittelbarer Nähe - entspanntere Leute.

    Nun wohne ich seit 2 Jahren in Berlin, GsD auch etwas Abseits - im Zentrum würde ich voll die Meise kriegen :mute: - viel Grün, Park`s, Wald und Wasser. Meine Hunde haben sich ohne Probleme an das Großstadtleben angepasst und so kann ich nun nicht wirklich behaupten, dass es den Hunden in der Stadt schlechter geht. Das Einzige was nervt, sind Leute, die mich und Hund als Bedrohung sehen und sich über Hundehaufen aufregen, obwohl sie sehen müßten wenn ich die Kacktüte ziehe, wenn meine Dame ihren Darm entleert. Es gibt hier so viele gereizte Leute, die sich jeden Anlass zum Meckern und pöbeln annehmen, nur um ihren Frust an jemandem auszulassen, der grade zur Verfügung steht.
    Aber da haben sie in mir ein schlechtes Opfer, denn meistens ignorier ich sie oder geb auch den passenden Kommentar zurück :lol:

    Liebe Grüße Susanne und Xena

  • Ich wohne ja auch mit Hund mitten in der Stadt und ich denke, dem Hund ist das relativ egal - er kennt es nicht anders und fühlt sich wohl. Für mich allerdings ist es hier ziemlich umständlich. Wir haben direkt vor der Haustür einen großen Park, in dem es auch 2 Hundewiesen gibt (die aber größentechnisch wirklich ein Witz sind), ansonsten herrscht hier aber Leinenpflicht und es wird auch oft kontrolliert. Ich bin vom OA sogar schonmal angeranzt worden, weil Leni an der 5m-Flexi lief und die beiden Damen der Meinung waren, die Leinenpflicht würde sich auf eine 2m-Leine beziehen. Wirklich hundefreundlich ist es hier also nicht unbedingt. Dazu kommt noch, dass es in diesem Park vor Hasen nur so wimmelt und ich sie sowieso nicht ableinen kann hier. Das bisschen Bewegung, was sie dort bekommt, reicht ihr hinten und vorne nicht.
    Heißt für mich also, dass ich jeden Tag für die große Runde "ins Grüne" fahren muss mit dem Auto. Das ist umständlich, zeitintensiv, haut spritgeldtechnisch ziemlich rein und ein richtig schönes Gassigebiet habe ich hier irgendwie auch noch nicht gefunden. Bin ich bei meinen Eltern zu Besuch (mein Vater wohnt sehr ländlich, meine Mutter am Stadtrand von Düsseldorf mit vielen schönen Spaziermöglichkeiten), fällt mir immer wieder auf, wie viel einfacher und schöner alles in einer anderen Wohnlage sein könnte. Für mich steht fest, dass ich - sobald ich hier mit der Uni usw. durch bin - schnellstmöglich in eine hundefreundlichere Umgebung ziehen werde, wo schöne Spazierstrecken fußläufig zu erreichen sind und man einfach mehr Möglichkeiten hat.
    Grundsätzlich ist ein Hund in der Großstadt sicher händelbar und fühlt sich wahrscheinlich auch wohl, wenn er es nicht anders kennt. Aber für mich als HH empfinde ich es als umständlich, ihm in dieser Wohnlage ausreichend gerecht zu werden.

  • Zitat

    Diese eingezäunten Hundefreilaufflächen in den Großstädten finde ich eine super Idee. :gut: Das ist ein großes Plus für die Großstädte.

    Da hat man es in einer Kleinstadt oder gar auf dem Dorf mit einem Hund, der an der Leine bleiben muss, leider nicht so gut. =)


    genau daher zieh ich das "Großstadtleben" vor

    wir wohnen am Rand, haben also auch einiges an Wald, Naturpark etc. zu Gehen
    und wenn Lust und Zeit ist, gehts zur Freilauffläche :)

  • Hm, also bei uns in der Stadt gibts keine eingezäunten Freilaufflächen. Nur Hundewiesen, auf denen die Leinenpflicht nicht gilt, die aber zum Teil direkt an Straßen grenzen. Finde ich persönlich nicht so toll. In Düsseldorf habe ich 1-2 dieser eingezäunten Ausläufe gesehen und die waren größentechnisch ein Witz. Es wundert mich kein Stück, dass es da häufiger zu Beißereien kommt, wenn mehrere Hunde auf so einem winzigen Gelände zusammengepfercht werden. Als einzige brauchbare eingezäunte Freilauffläche fällt mir hier im Umkreis der Auberg ein, der allerdings ist für nicht ableinbare Hunde dann wirklich super :)
    Ganz toll finde ich auch die Rheinwiesen in Düsseldorf oder Neuss. Zwar nicht eingezäunt, aber da gibts nichts zum Weglaufen oder Jagen und man trifft Hunde ohne Ende (und bisher war noch keiner dabei, der mir als schlecht sozialisiert oder aggressiv aufgefallen wäre). Es kommt wahrscheinlich wirklich auf die Stadt an und was sie zu bieten hat. Mit Essen werde ich als Hundehalter in diesem Leben wohl nicht mehr glücklich :D

  • Wo ich bin, da ist auch mein Hund, der sich eben an die Umstände in meinem Leben anpasst. Das erste halbe Jahr haben wir auf dem Land gewohnt und jetzt wohnen wir seit 3 Monaten in der Stadt (über 200.000 EW). Die Umstellung war absolut gar kein Problem. Vorher sind wir übers Feld gelaufen, jetzt gehen wir eben in die Stadtparks und fahren am Wochenende mit der Straßenbahn in den nächsten Wald. Vorher haben wir manchmal keine Menschenseele bei unseren Spaziergängen getroffen, jetzt kommt uns schon eine Reizflut an Menschen, Hunden, Kindern, Autos, Straßenbahnen und Stadtlärm entgegen wenn wir aus der Haustür treten. Und es ist okay. Eben weil er mein Hund ist, weil es ihm darum geht bei mir zu sein und natürlich weil wir in der Prägephase gut aufgepasst haben und ich einen sehr gelassenen Hund habe, der sich in neue Situationen schnell einfindet.

    Nicht jeder Hund ist gemacht fürs Stadtleben, nein stop - KEIN Hund ist dafür gemacht.

    Es kommt einfach auf das Halter-Hund Gespann an, darauf wie der Halter die Charakterlichen Gegebeheiten seines Vierbeiners nutzt, umwandelt und in gewisse Bahnen lenkt. Kein Hund kommt von Anfang an mit diesen ganzen Reizen in einer Stadt klar, aber er kann lernen gelassen an die Sache heran zu gehen. Keine Ahnung ob jeder Hund lernen kann, in der Stadt zu leben. Ich denke es gibt sicher einige Hunde mit Vorgeschichte oder besonders sensiblen und reizbaren Charakter, die dadurch nie wirklich glücklich werden in einer Großstadt.

    Unsere Stadt ist übrigends denkbar hundeunfreundlich ;) Leinenzwang im ganzen Stadtgebiet, in allen Parks, ja selbst im Wald. Manche Veranstaltungen (zb der Weihnachtsmarkt) schreiben Maulkorbpflicht vor, ebenso in der Straßenbahn. Dagegen stehen allerdings jede Menge Restaurants, Cafe's und Bars die sehr hundefreundlich sind. Ich war noch nie irgendwo essen wo der Hund ein problem gewesen wäre.

  • wir wohnen in der stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern (nicht im zentrum, etwas außerhalb) und hier ist es eigentlich ganz nett, die feldmark liegt direkt vor der Haustür :smile:

    im Stadtzentrum würde ich mich nicht wohl fühlen, deshalb zieht es mich dort- außer wenn ich einkaufen gehe oder mit freunden unterwegs bin- nicht hin.

    ansonsten macht es hundchen nix aus- dort wo ich bin ist er auch. ;)

    Ich bin nur kein richtiger Stadtmensch.

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