Selbstbewusstsein vs. Abhängigkeit
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Hallo zusammen,
nachdem meine Hündin sich vor allem draußen, aber teilweise auch in der Wohnung zu einem Nervenbündel entwickelte (in der Wohnung wirkte sie recht phlegmatisch und nahm sich immer sehr zurück, während sie draußen jeden Passant kritisch beäugte, in Stresssituationen - und sei es im Spiel mit dem Nachbarshund - bekam sie oftmals prompt Durchfall) habe ich jetzt knapp eine Woche rigoros Stressmanagement betrieben. Soll heißen: ich habe bis auf Signalwörter auf sämtliche Kommandos verzichtet und auch auf sämtliche Stresssituationen verzichtet. So vermied ich in den letzten Tagen jeglichen Körperkontakt mit Hunden und nahm sie auch nicht mit in die Stadt. Das Resultat stellte sich recht schnell ein, in der Wohnung wirkte sie schon nach ein paar Tagen recht ausgelassen (jetzt im Augenblick liegt ihr Kopf auf meinem Fuß), und draußen ein Stück weit entspannter (der Durchfall ist auch passé). Leider musste ich in den letzten Tagen aber auch feststellen, dass sie jetzt teilweise so entspannt ist, dass die Freifolge erheblich darunter litt. Der gleiche Hund, der mich noch vor zwei Wochen nie aus den Augen verloren hat, rennt bei Durst nun quer über die Hundewiese, um sich in den Fluss zu stürzen und kommt selbst nach geschlagenen 5 Minuten nicht einmal auf die Idee, nach Herrchen zu suchen. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden schaut sie sich immer seltener nach mir um, ob ich nicht vielleicht doch schon weitergelaufen bin.
Jetzt weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Freifolge war ehrlich gesagt noch nie ein Thema bei meiner Hündin. So lange ich sie kenne, gab sie sich immer Mühe Blickkontakt zu halten. Allein fremde Hunde und Wild waren hier die Ausnahme. Natürlich lobe ich sie intensiv, wenn sie schließlich wieder zu mir findet und nachts, bzw. in wildreichen Gegenden sind wir ohnehin nur noch mit Schleppleine unterwegs. Allerdings möchte ich sie irgendwann auch in freier Wildbahn frei laufen lassen können und suche dementsprechend nach einer Strategie, sie wieder stärker an mich zu binden. Vielleicht weiß jemand von Euch ja Rat. Vielen Dank schon 'mal!
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21. Mai 2011 um 20:22
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Selbstbewusstsein vs. Abhängigkeit - Vor einem Moment
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Spannende Spaziergänge mit dir und nicht einfach nur "laufen lassen". Bisschen Abenteuer, bisschen Spiel, bisschen Nasenarbeit.
Und natürlich weiteres Training an der Freifolge und am Abruf auch unter Ablenkung. Das alles mit Spaß - dann wird es auch was mit der Bindung.
LG
cazcarra -
Ich an deiner Stelle fände die Veränderung toll! Deine Hündin zeigt Initiative, tut das, was sie tatsächlich gerne tun würde (sich nur bislang nie getraut hat), du lernst deinen Hund kennen, wie er tatsächlich ist! Klar müssen da auch Grenzen her, aber genau das kannst du jetzt tun: Grenzen erklären und darin Freiraum gewähren. Sie setzt sich mit der Umwelt auseinander, sie begreift, wozu sie fähig ist, das ist doch klasse!
Natürlich ist das eine Umstellung, man ist als Mensch sehr viel mehr gefordert am Anfang. Aber wenn es dann läuft, ist man wirklich ein Team.
Wie Cazcarra schrieb: setze Anreize zur Zusammenarbeit und ich füge hinzu: setze Grenzen, ohne dass sie wieder ins andere Extrem fällt. Auch Grenzen können Sicherheit schaffen, ohne den Hund zu deckeln. Und freu dich über die Veränderung

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