Mein Rüde geht auf andere Rüden los
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Hm,
schade, aber WSS sind ja nun auch sensibel (deiner auch?) - kann sein, dass sich deiner nach diesem Vorfall als "Hilfssherriff" aufführt. Kann aber auch sein, dass er erst jetzt erwachsen wird und seinen Standpunkt "ich toll, du gahnix" unbedingt klarstellen muss: je unsicherer ein Hund, desto vehementer wird er das tun.
Es ist verständlich, dass du deinen Hund nicht isolieren möchtest, andererseits - was soll er denn aus Begegnungen mit fremden Rüden im Moment lernen? Die Situationen sind ja nicht kontrolliert (wie sie es zB in einer HuSchu wären). Alleine aufgrund der Anspannung beider Halter (der andere HH checkt ja vermutlich auch, dass deiner nicht unkompliziert ist, spätestens, wenn er die Maulschlaufe sieht) kann sich da schon wieder was entwickeln, was für alle Beteiligten einfach nur... nicht schön ist. Was soll das bringen? Hast du vielleicht die Möglichkeit, dich einer Gassirunde anzuschließen? Das hat meinem Hund viel Sicherheit gegeben.
Ich würd vorgehen wie bei Leinenführigkeit, mit Bögen gehen und Ruhe belohnen. Idealerweise könntest du SPÄTER, in kontrollierten Situationen, die Verträglichkeit mit sauberen, intakten Rüden nochmal testen.
Grüßle
Silvia -
16. Mai 2011 um 16:54
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Mein Rüde geht auf andere Rüden los - Vor einem Moment
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Zitat
edit: ich grübele schon die ganze zeit, welche situation das so verschärft haben könnte. mir ist aber gerade eine eingefallen. ich bin vor den ganzen vorfällen mal mit ihm gelaufen, da kam mir ein anderer halter mit seinem hund an der leine entgegen. meiner ist auf den anderen los und noch bevor ich ihn abrufen konnte hat der andere halter meinen hund gepackt und mehrmals nach ihm getreten. auf die frage warum er das tat, meinte er nur, dass sein hun ja an der leine war. ich bin dann lieber gegangen - weil ich nämlich kurz davor war nach dem halter zu treten. könnte durchaus dazu beigetragen haben.
Ganz ehrlich: Dein Hund will sich einen angeleinten Rüden greifen, der Halter greift ein und Du bist sauer? Nicht wirklich, oder?
Um einen Trainer wirst Du wohl nicht herumkommen, weil der Hund sein Verhalten anscheinend schon schön gefestigt hat und ja auch immer wieder Erfolg hat.
Nimm Rücksicht, kauf einen Maulkorb, lass den Hund angeleint (ja, auch wenn er dann weniger Bewegung hat - andere Rüden haben auch ein Recht heil zu bleiben) und such Dir Hilfe.
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Ehrlich mal, das sind Situationen, die ich nicht nachvollziehen kann. Mein Rüde mag auch keine anderen Rüden. Also bleibt er an der Leine. Punkt.
Wenn du das von deinem doch weißt, warum lässt du ihn dann frei Laufen?
Und dann noch verärgert über den anderen HH, der seinen an der Leine hatte.
Ich hätte an dessen Stelle genauso reagiert. -
Falco und chucky: sorry, aber bevor ihr schnell antwortet lest doch meinen beitrag erstmal genau. mein hund hatte zu diesem zeitpunkt kein problem mit anderen rüden - weil mein rüde sich bis dato abrufen lies, falls es brenzlig wurde bzw. nicht unangekündigt auf andere los ist - deswegen lief meiner auch nicht an der leine.
und nein - ich rege mich nicht darüber auf, dass der andere besitzer eingegriffen hat. ich rege mich darüber auf, dass er auf meinen hund zugelaufen ist, ihn gepackt und mehrmals getreten hat und zwar bevor ich überhaupt hätte eingreifen können - ich war nicht mal zwei meter weg. wenn ihr das angemessen reagieren nennt, kann ich euch leider auch nicht helfen. ich wimde mich dann mal lieber den konstruktiven beiträgen.
Silvi: sensibel ist meiner auf jeden fall und ich gebe dir recht: kontakt mit rüden macht derzeit leider wenig sinn. allerdings weiß ich ja wenn ich im park spazieren gehe nicht sofort, ob es sich beim anderen um einen rüden handelt oder nicht, d.h. ich warte momantan zumindest einen erstkontakt ab und gehe bei drohgebärden einfach weiter bzw rufe ihn ab. das mit der gassirunde fände ich auch super aber leider habe ich hier bisher noch keine gassirunde gefunden.
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Zitat
Falco und chucky: sorry, aber bevor ihr schnell antwortet lest doch meinen beitrag erstmal genau. mein hund hatte zu diesem zeitpunkt kein problem mit anderen rüden - weil mein rüde sich bis dato abrufen lies, falls es brenzlig wurde bzw. nicht unangekündigt auf andere los ist - deswegen lief meiner auch nicht an der leine.
und nein - ich rege mich nicht darüber auf, dass der andere besitzer eingegriffen hat. ich rege mich darüber auf, dass er auf meinen hund zugelaufen ist, ihn gepackt und mehrmals getreten hat und zwar bevor ich überhaupt hätte eingreifen können - ich war nicht mal zwei meter weg. wenn ihr das angemessen reagieren nennt, kann ich euch leider auch nicht helfen. ich wimde mich dann mal lieber den konstruktiven beiträgen.
ZitatSilvi: sensibel ist meiner auf jeden fall und ich gebe dir recht: kontakt mit rüden macht derzeit leider wenig sinn. allerdings weiß ich ja wenn ich im park spazieren gehe nicht sofort, ob es sich beim anderen um einen rüden handelt oder nicht, d.h. ich warte momantan zumindest einen erstkontakt ab und gehe bei drohgebärden einfach weiter bzw rufe ihn ab. das mit der gassirunde fände ich auch super aber leider habe ich hier bisher noch keine gassirunde gefunden.
Das hast du aber eeeeeetwas anders geschrieben.
Hund mag andere Rüden nicht...hat einen anderen am Nacken gepackt und geschüttelt..... ist auf nen angeleinten hingestürmt....
Wenns anders war, dann drück dich klarer aus. -
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Edit
Du lässt ihn weiter o Leine im Park laufen und wartest nen Erstkontakt ab?
Wenn ich das lese, wird mir schlecht.
Ich kann nem Hund nicht ansehen, ob er männl oder weibl ist.
Wär mir viel zu riskant. Der gehört nur noch, im Moment, an die Leine.
Aber widme Du dich nur an den konstruktiven Beiträgen.

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deswegen meine ich ja - lies doch bitte alle beiträge und nicht nur teile davon. ich habe doch geschrieben, dass diese situation mit dem überreagierenden halter VOR den anderen (geschilderten) vorfällen war. ich habe ja eben gegrübelt, was es evtl. beeinflusst hat, dass es momentan so ist wie es ist und das fiel mir ein.
und was ich auch geschrieben habe ist, dass meiner derzeit mit maulschlaufe und schleppleine läuft und ich auf der suche nach einem geeigneten trainer bin.
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Na, dann ist ja alles in Ordnung.
Find ich ja gut, das du nachdenkst warum und weshalb.
Ist auch Klasse, das du hier weiterschreibst, trotz unserer Kommentare.
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Huhu,
ich hatte das Problem auch mal (da hing es ein bissel mit Unsicherheit, aber auch viel mit "gehört hier alles mir" zusammen), und ich kenne das, wenn man fremde Hunde trifft - soll ich ihn hinlassen - aber wenn es ein Rüde ist - aber vielleicht ist es doch ne gute Erfahrung...
Ich würde an deiner Stelle daran arbeiten, dass dein Hund erstmal das Interesse an anderen Hunden runterfährt, ich kann mir vorstellen, dass er im Moment schon so richtig auscheckt, unbedingt hinwill und dann eben ggf losprollt. Damit nimmst du etwaigen Begegnungen die "Dynamik" (hinrasen, aufgeregt sein signalisieren). Da gibt es mehrere Möglichkeiten, je nachdem, wie gut dein Hund drauf ist, und natürlich der andere. Du könntest völlig unbeteiligt weitergehen (nur wenn du wirklich Nervenruhe ausstrahlst und natürlich nur, wenn dein Hund sich benimmt!!), du könntest ihn abrufen und vorbeiführen mit ein bissel action bei dir (NACHDEM er den anderen Hund gesehen hat), oder in Situationen, wo du ihm eben nicht traust, ihn anleinen und kommentarlos mit oder ohne Theater einfach vorbei/weggehen. Ich weiß, die unangeleinten... die würde ich komplett meiden, wenn ich sie nicht kenne.
Bitte, das sind nur Möglichkeiten. Du musst unbedingt dabei *in völliger Ruhe, positiv gestimmt* die anderen Hunde lesen (Frusttoleranz, Freundlichkeit einschätzen) und handeln. Ich denke, es gibt kein Rezept für alle Situationen, weil du ja auch keine Möglichkeit hast, es auszutesten, woran es liegt. Begegnungen passieren und sind dann ja nicht mehr wiederholbar.
Ich würde aber erstmal in Parks Kontakt nur zu Hunden herstellen, wenn du sicher bist, dass es gutgeht. Dein Hund braucht einfach momentan nicht noch mehr solche Erlebnisse. Frag halt, ob es ein Er/Sie/Es ist und dreh einfach um, wenn es dir nicht passt. Wenn es dir möglich ist, verabrede dich doch oder geh so, dass du bekannte Hunde triffst. Und Isar & Co. würd ich auf jeden Fall meiden!
Grüßle
Silvia -
Ist ja oftmals so, dass intakte Rüden andere intakte Rüden nicht mögen und er muss die ja auch gar nicht mögen. Ich mag auch nicht jeden Menschen.
Versteh ich das richtig: Du hast ihn an der Schlepp und lässt mal einfach so einen Erstkontakt zu fremden Hunden zu, um zu schauen, wie er reagiert, da du ihn ja an der Schlepp hast und er jederzeit "abrufbar" ist?
Also das finde ich geht gar nicht. Nimm ihn doch einfach an die kurze Leine, wenn ein fremder Hund entgegenkommt und da dran würds bei mir nie nimmer einen Kontakt geben. Dann kann man sich immer noch mit dem anderen HH verständigen und abklären, ob sein Hund noch die Bömmel hat und dann ggf. und wenn gewünscht, den Kontakt zulassen. Aber nicht an der kurzen Leine.
Halt mal kurz die Gegend abscannen und ableinen oder aber, wenns unübersichtlich ist, sich an der Schlepp beschnüffeln lassen.Ich habe auch einen intakten Rüden, der auch immer mal gern andere intakte Rüden anpöbelt. Da ich nie weiß, wer mir entgegen kommt, ruf ich ihn zurück und dann bleibt er 100% konsequent an der kurzen Leine bis ich weiß, was Sache ist. Anfangs hat er auch an der Leine rumgepöbelt. Zwischenzeitlich hat er verinnerlicht, dass es mit Leine niemals nie einen Kontakt gibt und er sich also auch gar nicht aufblasen braucht, weil kein Erfolg. Er fährt dann gar nicht erst hoch.
Hundekontakte bekommt er trotzdem genug. Nach Absprache mit den HH. Aber versuchen, andere Hunde zu "lesen" und dann zu entscheiden? Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist. Sich mit dem anderen HH verständigen, ob ein Kontakt überhaupt gewünscht ist, fänd ich persönlich richtiger

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