Hund mag Freund nicht

  • Hallo zusammen,
    ich hab dazu nichts gefunden - oder übersehen
    der erste Hund in meinem Leben: Diesel (Border-Mix von der Straße) und ich leben seit drei Jahren zusammen, er kam im Welpenalter zu mir, wuchs auf mit drei Schwestern und anderen Hunden, besuchte Welpengruppe und Hundeschule, ging täglich mit ins Büro etc - war aber nie ein großer Kontaktfreund, Menschen wie Tieren gegenüber ist er bis heute vorsichtig (außer Familie) und wir waren immer unter uns.
    Nun ist vor 6 Monaten ein Mensch in mein / unser Leben getreten - und den kann er überhaupt nicht leiden.
    Meine Frage: möglicherweise hat er Recht und der andere Mensch ist nicht so korrekt wie er vorgibt zu sein.
    Aber in wie weit kann es auch Eifersucht sein, Platz verteidigen, mich verteidigen oder beschützen?
    Ich bin etwas ratlos wie ich seine anhaltende Ablehnung deuten soll...
    Danke.

  • Also ich habe vor ein paar Jahren eine ähnliche Erfahrung gemacht. Komischerweise hatte mein damaliger Hund recht und er hat mich vor einem großen Fehler bewahrt. Aber natürlich muss das nicht so sein :lol: Bevor Du Deinen neuen Freund in die Wüste schickst würde ich es mal mit einer gemeinsamen Stunde bei einer guten Hundetherapeutin probieren. Ist die Abneigung bei allen Alltagssituationen der Fall oder nur in bestimmten?
    Wichtig ist auch noch zu beaobachten, wie denn Dein Freund auf den Hund eingeht. Sendet er Signale aus, die den Hund provozieren? Vielleicht unbewusst? Oder bewusst?
    LG
    Peter

  • @ perfectdog: wie verhält sich denn dein hund gegenüber deinem freund?

  • Zitat


    und das äußert sich wie? :???:

    Ob sie das meint?
    Wobei das schon etwas konkreter beschrieben werden sollte.

    Zitat

    Aber in wie weit kann es auch Eifersucht sein, Platz verteidigen, mich verteidigen oder beschützen?

  • also ich finde wie du deinen hund beschreibst völlig normal, es ist ein hüte / wachhund. Die sind generell immer vorsichtiger und ich finde gerade das macht sie so unheimlich sympatisch!!!!

    ansonsten wegen "verteidigen" das würde ich konsequent unterbinden mit auf platz schicken, das geht mal gar nicht!!! Aber beschreib mal die situation...

    wenn er dich verteidigt dann übernimmt er die führung, eigentlich müsstest du ihn "beschützen" und nicht anderstherum. Vielleicht ist er auch einfach nicht genug ausgelastet in seinem "hütetrieb" vielleicht braucht er in dieser richtung irgendetwas


    ist aber schwer zu sagen wenn du nichts zur situation schreibst.....

  • Moin,

    also zur Situation:
    mein Freund hat selber einen Hund, der ist insgesamt "einfacher", sie hat mich nach dem ersten Keks adoptiert.
    Die beiden kommen nicht gut miteinander aus - wie gesagt, Diesel kommt eigentlich mit keinem anderen Hund gut aus (Hundeschule und Therapie hatten wir alles schon...)

    Mein Freund provoziert ihn - schätze mal das war mein Fehler ihm nicht gleich zu beginn zu sagen er soll meinen Hund erst mal ignorieren, der kommt dann von alleine irgendwann, aber wenn man gleich auf ihn zu springt und ihn am Kopf streicheln will dann ist es erst mal aus, Hund hat nach Freund geschnappt, geknurrt - da ist das Kind dann in den Brunnen gefallen....

    Äußert sich jetzt so: wenn Freund kommt macht Hund großes Theater, schimpft, knurrt - und springt gleich aufs Bett (schläft aber sonst im Körbchen....) er geht auch wieder auf seinen Platz, widerwillig aber er geht.

    Ich hab nach meinem Text einen älteren Beitrag gefunden, in dem auch die Tipps ignorieren, Futter geben etc drin stehen. Ich werd es erst mal so probieren. Wenn wir beispielsweise alle draußen unterwegs sind hat Diesel weniger Probleme mit meinem Freund als mit seinem Hund und wenn wir drei alleine sind geht es eigentlich ganz gut, also wenn wir alle draußen sind, das größte Problem hat er in seinen eigenen vier Wänden.

    Vielen Dank!

  • Kenne ich von meinem Border zu gut. Allerdings habe ich von anfang an klar gesagt das er ihn ignorieren soll. Lustigerweise war es dann so: tagsüber war mein Freund total beliebt, aber wehe er stand morgens mal auf wenn ich noch geschlafen habe, da hat er ihn dann im Flur gestellt. Das ging sicher 2 Monate so (wir haben uns aber auch nur am WE gesehen). Das stellen habe ich dann natürlich unterbunden. Und irgendwann hatte er sich an ihn gewöhnt und es war alles kein Problem mehr. Draußen war es von Anfang an ok.

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