hündin, die unsere nicht mag, zieht ins haus

  • hallo, wir wohnen in einem haus mit garten und haben eine schäferhündin, 7 jahre alt, die keine anderen hunde mag. sie hatte verletzungen und operationen und durfte daher nicht zu anderen hunden, da eine erneute verletzungsgefahr zu gross war. dadurch ist es wohl gekommen, dass sie nur noch ganz wenig hunde mag. weibchen mochte sie früher aber auch schon nicht. nun zieht mein sohn mit familie zu uns ins haus und die haben auch eine schäferhündin, 1 jahr alt. vergangenen sonntag haben wir die beiden hunde im garten zudammmen gelassen und es gab sofort eine beisserei, die glücklicherweise gut ausgegangen ist. wie sollen und können wir das in zukunft machen, wenn nun beide hunde hier wohnen. unsere hündin ist sehr dominant und bislang war das hier ja alles ihr revier. ob die andere hündin auch dominant ist, weiss ich nicht. im hundevereien sagte man aber, sie ist sehr verträglich. nur mit unserer geht es anscheinen nicht. brauchen dringend hilfe. danke im voraus und liebe grüsse, halla

  • Entweder ihr findet eine Möglichkeit die Hunde auf Dauer getrennt zu halten, oder aber ihr arbeitet daran.
    Eure Hündin muß lernen sich zurückzunehmen und ggf. auf einen ihr zugewiesenen Platz zu bleiben und die andere Hündin muß ebenfalls lernen sich zurückzunehmen.

    Im Garten den Erstkontakt herzustellen war auch nicht besonders hilfreich. Ein neutraler Fleck wäre geeigneter gewesen

    Ob die beiden dann dicke Freunde werden ??? zumindest können sie lernen sich zu ignorieren und friedlich nebeneinander zu leben

  • Hallo,

    na, da habt ihr ja ein Vorhaben...

    Niemals sollte man zwei Hunde auf einem schon vorhandenem Grundstück zusammenführen, das sollte man immer auf neutralem Boden versuchen und beide so sichern, dass man sie schnell auseinander bekommt (Schleppleine).
    Außerhalb des Grundstücks sollten man erst zusammen, beide Hunde angeleint, spazieren gehen.
    Nicht einfach aufeinander loslassen.
    Während des Spazierganges beide Hund im Auge behalten, droht eine Eskalation, sofort eingreifen.

    Bei einer vorhandenen Hündin, die mit anderen Hündinnen unverträglich ist, müsst ihr es einräumen, dass sie sich nie grün werden und dass Beißereien vorprogrammiert sind.
    Das ist ein sehr großes Risiko, was ihr einkalkulieren müsst.
    Was bedeuten würde, dass beide Hündinnen strengstens voneinander getrennt gehalten werden müssen.

    An eurer Stelle würde ich mir einen guten Hundetrainer hinzuziehen, der bei der Zusammenführung dabei sein sollte.
    Seid darauf vorbereitet, dass es wieder krachen kann und dass ihr sofort (!) die Hündinnen trennen könnt.
    Die alte These:
    "Hunde machen das unter sich aus", ist falsch.

    Im Alleingang würde ich so etwas nie machen.

    Gruß
    Leo

  • Ich habe noch etwas vergessen:

    Beide Hündinnen sollten an einen Maulkorb gewöhnt werden.
    Diese Gewöhnung dauert etwa drei Wochen.
    Langsam, im Sekundentakt, über Futter üben.

    So könnt ihr wenigstens Verletzungen vorbeugen.

  • Oh je, da habt ihr euch aber was vorgenommen.
    2 Hündinnen, die sich nicht mögen, werden sich wahrscheinlich nie mögen.
    Da sind Beissereien vorprogrammiert, und die können verdammt übel ausgehen.
    Wenn die sich mal richtig verbissen haben, trennst du die nicht mehr.
    Da würd ich auch zu nem Trainer raten.
    Ich wünsch euch viel Glück. ;)

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