Hund ignoriert rufen
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Hallo zusammen,
ich habe eine einjährige Golden Retriever. Cora ist total aktiv, nicht müde zu bekommen. Unser Trainer will sie auch bald zur Begleithunde-Prüfung anmelden. Es gibt da allerdings eine Sache an der ich verzweifle und zwar das abrufen.
Auf dem Hundeplatz alles super, Cora lässt sich abrufen, sobald man aber den Platz verlässt und wird abgeleint. rennt sie los. Das wäre ja kein Problem, wenn sie sich abrufen ließen. WEnn man ruft guckt sie nicht mal hoch. Auch wenn ich mich umdrehe guckt Sie nur kurz und rennt als weiter. Auf dem Hundeplatz bekommt man total die Panik, wenn ich mich nur hinter der Wand verstecke.
Habt ihr ne Idee, wie wir das Problem beseitigen können?
Vielen Dank schon mal
Gruß
René -
10. April 2011 um 19:44
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Hund ignoriert rufen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo zusammen,
ich habe eine einjährige Golden Retriever. Cora ist total aktiv, nicht müde zu bekommen. Unser Trainer will sie auch bald zur Begleithunde-Prüfung anmelden. Es gibt da allerdings eine Sache an der ich verzweifle und zwar das abrufen.
Auf dem Hundeplatz alles super, Cora lässt sich abrufen, sobald man aber den Platz verlässt und wird abgeleint. rennt sie los. Das wäre ja kein Problem, wenn sie sich abrufen ließen. WEnn man ruft guckt sie nicht mal hoch. Auch wenn ich mich umdrehe guckt Sie nur kurz und rennt als weiter. Auf dem Hundeplatz bekommt man total die Panik, wenn ich mich nur hinter der Wand verstecke.
Habt ihr ne Idee, wie wir das Problem beseitigen können?
Vielen Dank schon mal
Gruß
RenéHallo Renè,
ich würde dir gern einige Tipps geben und dir auch Erfahrungen aus meinem beruflichen Alltag mit auf dem Weg geben.Vorab würde ich gerne einige Fragen beantwortet haben.
Wie Alt ist deine Hündin?
Wie gehst du mit ihr spazieren (so wie man es meist kennt? Hund läuft-Mensch läuft bis man wieder zu Hause ist)?
Wie beschäftigst du sie?
Betreibst du Hundesport oder etwas anderes mit ihr?
Seit wann ist sie in deinem Besitz?
Hat sie einen Jagdtrieb?Wäre nett diese Fragen von dir beantwortet zu bekommen, dann kann ich mir ein intensiveren Einblick schaffen und dir gezielt Tipps geben.
LG
Lisa -
Hast Du schonmal daran gedacht, mit der Schleppleine zu arbeiten? Benutze mal die Suchfunktion, da dürftest Du fündig werden
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Zitat
Auf dem Hundeplatz alles super,
Ich bezeichne das als Hundeplatzsyndrom....., soll aber kein Vorwurf sein!
Oft ist es aber so, dass der Hund einmal ortsgebunden lernt und zum anderen fühlt sich der HH hinter hohen Zaunlatten sicherer, was die Abrufbarkeit des Hundes betrifft (und auch andere Signale).
Außerdem findet auf den meisten Hundeplätzen "Ausbildung" statt, was im Klartext bedeutet, dass dem Hund die Bedeutung der Signale vermittelt werden...
Erziehung findet im Alltag statt, dazu reichen auch keine "paar" Trainingsstunden auf dem Platz.
Erziehung findet immmer und überall statt, wo sich der Hund in unsere Welt integrieren soll.
Zurück zu deiner eigentlichen Frage.
Übe soviel du kannst in ablenkungsarmer Gegend, steiger allmählich deine Ansprüche, sowie die ablenkungsstärkeren Gegenden und zu guter Letzt suche dir den Thread "Doppelter Rückruf" hier im DF.
Sehr empfehlenswert!
Außerdem solltest du tatsächlich die Fragen von Amy2011 beantworten b.z.w. darüber nachdenken, sie können sehr aufschlussreich sein, um ernsthaft an deinem "Problem" arbeiten zu können.
L.G., Claudia.
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Wenn du doch regelmäßig mit Trainer arbeitest ... was sagt denn der zu deinem "unerzogenen" Hund ? Der sollte doch am Besten Tipps geben können.
Gruß, staffy
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Hallo,
neben all den Antworten zu den Fragen meiner Vorschreiber, würde mich noch folgendes interessieren:
WIE wurde der Rückruf denn trainiert?
Welche Motivation hat dein Hund überhaupt, zu dir zu kommen?
Warum lässt du deinen Hund von der Leine, wenn er sich nicht abrufen lässt?1. ist das nicht ganz ungefährlich
2. lernt sie so erst recht, dass sie nicht gehorchen muss, da sie sich doch ständig selber belohnt und bestätigt.Die Situation auf dem Hundeplatz ist nicht mit der großen, weiten und interessanten Welt vergleichbar.
Gruß
Leo -
Erst einmal, warum sollte es dir besser gehen als den meisten von uns! 1 Jahr alt, das sagt doch alles. Jetzt geht das Training erst richtig los! Und mach' dir bloß keinen Stress bzw. BH...wenn nicht jetzt dann später! Übe mit deiner Vierpfote den Rückruf, stärke eure Bindung und du wirst sehen...dann klappt alles.Geduld! -
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Ich bezeichne das als Hundeplatzsyndrom....., soll aber kein Vorwurf sein!
Oft ist es aber so, dass der Hund einmal ortsgebunden lernt und zum anderen fühlt sich der HH hinter hohen Zaunlatten sicherer, was die Abrufbarkeit des Hundes betrifft (und auch andere Signale).
Außerdem findet auf den meisten Hundeplätzen "Ausbildung" statt, was im Klartext bedeutet, dass dem Hund die Bedeutung der Signale vermittelt werden...
Erziehung findet im Alltag statt, dazu reichen auch keine "paar" Trainingsstunden auf dem Platz.
Erziehung findet immmer und überall statt, wo sich der Hund in unsere Welt integrieren soll.
Zurück zu deiner eigentlichen Frage.
Übe soviel du kannst in ablenkungsarmer Gegend, steiger allmählich deine Ansprüche, sowie die ablenkungsstärkeren Gegenden und zu guter Letzt suche dir den Thread "Doppelter Rückruf" hier im DF.
Sehr empfehlenswert!
Außerdem solltest du tatsächlich die Fragen von Amy2011 beantworten b.z.w. darüber nachdenken, sie können sehr aufschlussreich sein, um ernsthaft an deinem "Problem" arbeiten zu können.
L.G., Claudia.
Wichtig wäre es schon die Fragen einmal beantwortet zu bekommen.
Claudias Aussage über das Hundeplatz Syndrom finde ich amüsant aber richtig
(liebe Claudia nicht das Wort amüsant jetzt falsch verstehen ist nicht bös gemeint)Du glaubst doch nicht im ernst, dass dein Hund nicht merkt das es zwei unterschiedliche paar Schuhe sind oder? Ein Hund merkt, jede noch so kleine Mimik und Gestik an uns. Er beobachtet dich in Zeiten, wo du nicht mal dran denken würdest, dass er dich grade beobachtet.
Wenn du auf dem Hundeplatz fährst, bist du vollkommen bei der Sache, denn dafür fährst du dort hin. Es gibt kaum Ablenkung (Radfahrer, Wildtiergerüche, andere Hunde, Spaziergänger etc.)
Dieses Verhalten was du da hast kenne ich nur zu gut, viele der Hundehalter die mich anrufen und um Hilfe bitten erzählen mir genau von diesem Problem.Wenn ich die Leute dann aber mal Frage (die Fragen findest du in meinem ersten Posting , werden danach sicherlich noch welche dazu kommen ;-) ) wie sie das abrufen trainieren, wie sie den Spaziergang gestalten etc. stellt sich schnell das Problem heraus.
Dazu kommt noch, das Alter deines Hundes, sie steht mitten in der Pubertät und will die Welt entdecken und grade deswegen ist es wichtig nun an dem Problem zu arbeiten.
Ich persönlich besitze zwar auch eine eingezäunte Wiese wo ich Unterricht gebe, doch ich kann dir nur sagen, ich erkläre und zeige den Leuten den richtigen Umgang etc. am liebsten in freier Wildbahn und mit der Schleppleine.
Schau dir doch mal auf manchen Hundeplätzen ein paar Hunde an. Auf dem Platz laufen sie bei Fuß, sind abrufbar, können sitz, platz und bleib und sobald sie an das Tor kommen und den Hundeplatz verlassen, ziehen sie, hören auf nichts mehr und machen was sie wollen.
Ich persönlich halte deswegen nicht viel davon auf eingezäunten Grundstücken zu trainieren und das dann auch an festen Tagen in der Woche.
Kurz zusammengefasst, bis ich deine Antworten bekomme, besorge dir schon mal eine Schleppleine und eine Menge Geduld und Einfühlungsvermögen ;-) Kopf hoch das wird alles werden. Ruhe, Geduld und Timing zahlt sich aus. Und ich finde es auhc nicht wichtig die BH Prüfung jetzt schon abzulegen, denn was bringt es dir? Gebe dir und deinem Hund noch einfach die Zeit die ihr braucht.
Wieso setzt du dich jetzt damit unter Druck? So ist zumindest mein anschein. Du hast Zeit, genieße die Zeit mit deinem Hund, stärke die Bindung und arbeite mit ihr zusammen.Sobald du die Fragen beantwortet hast, kriegst du gerne noch eine Menge Tipps und Hilfen.
Liebe sonnige Grüße aus NRW von Lisa und den Rest der Truppe :-)
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Zitat
Ich persönlich halte deswegen nicht viel davon auf eingezäunten Grundstücken zu trainieren und das dann auch an festen Tagen in der Woche.Den meisten Hundesportvereinen bleibt da aber keine andere Wahl.
Du hast meist mehrere Sparten die sich irgendwo arrangieren müssen und auch Sparten, die Trainingsgeräte benötigen. Die kannste nicht immer mit Dir rumschleppen ;-)Wichtig ist dann einfach, dass das Training nicht NUR auf dem Platz stattfindet. Soweit gebe ich Dir Recht.
Aber wenn ich mir das zB bei uns anschaue. Der Platz ist Mitten im Industriegebiet. Danach kommt dann schon gleich die Innenstadt. Da bedarf es frühzeitiger Absprachen, um mal "im Feld" zu trainieren und trotzdem muss dann immernoch jemand auf dem Platz bleiben, falls Neulinge dazu kommen.Als privater Hundetrainer ist man in der Hinsicht um einiges flexibler.
Rene Gebt euch noch etwas Zeit, das wird schon. In der Pflegelphase würde jeder gerne mal seinem Hund "den Hals umdrehen"
Fleissig weiter üben. das wird schon 
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Ja das mit dem üben ist immer so eine Sache.
Du schreibst, das dein Hund manchmal zu dir kommt wenn du ihn rufst. Du leinst ihn dann an und der Spaß ist für ihn vorbei. Ich würde dann auch widerwillig kommen.
Wenn ich einen erwachsenen Hund bei mir aufgenommen hab, wurde nicht immer angeleint wenn er kam.
Hund rufen, Hund kommt, loben-Keks rein und Hund weiter frei laufen lassen. - Vor einem Moment
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