Zögern / Absichern
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Hallo zusammen,
vielleicht kennt es jemand von euch. Nachdem ich die ewige Mäkelei meiner Hündin jetzt wieder halbwegs über'n Damm ist, rückt mittlerweile ein anderes Problem in meinen Fokus, nämlich das ewige Zögern was die Grundkommandos angeht. Meine Hündin lässt sich nämlich wahnsinnig gerne bitten (nicht nur beim Essen
). Draußen - in belebteren Parks etc. - verkommt jede Grunderziehung zum echten Geduldsspiel. Die Dame befolgt nämlich Kommandos wie Sitz und Platz draußen grundsätzlich erst nach mehrmaliger - teils energischer Aufforderung - oder wenn sie sich auch wirklich ausgiebig umgeschaut hat. Wenn sie dann noch etwas Interessantes, wie etwa einen anderen Hund, entdeckt, setzt/legt sie sich dann meistens auch so hin, dass sie das Objekt ihrer Begierde auch wirklich im Blick hat (oft mit dem Rücken zu mir).Ich habe für mich lange überlegt, woran das liegen könnte - das klassische Grenzen austesten schließe ich allerdings mittlerweile schon aus. Ich glaube zwar ehrlich gesagt nicht, dass sie wirklich weiß, dass ich Chef bin (Stichwort Leinenaggression), aber sie ist und war nie ein Hund, der das offen austragen würde. Dazu ist sie viel zu sensibel (beschwichtigt gerne 'mal). Ich bin mir nicht sicher, aber ich tendiere in der Hinsicht eher zu Beschützerinstinkt bzw. Angst vor Kontrollverlust. Es kommt mir nämlich nicht nur in der Situation vor, als würde sie versuchen, mich zu verteidigen oder absichern wollen. Leinenaggression ist ja bei ihr auch noch ein Thema. Hinzu kommt, dass ich sie des Öfteren dabei beobachten konnte, wie sie (freilaufend) regelmäßig nach anderen Hunden schnappt, die sich intensiv mit mir beschäftigen.
Wie auch immer... vielleicht hat ja jemand von euch 'nen Tipp oder auch nur 'ne andere Sichtweise der Dinge. Würde mich über entsprechendes Feedback freuen.
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6. April 2011 um 15:50
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Zögern / Absichern - Vor einem Moment
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Kann es sein, das dein Hund unsicher oder ängstlich ist und daraus in Stress gerät?
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Hallöchen
Sind Deine Kommandos zu Hause gefestigt ??
Wie sieht es aus wenn Sie draussen keine Ablenkung hat ??Möglich , das Du das ganze Programm nochmal von vorne durchziehen mußt.
Erst zu Hause ohne Ablenkung, wenn das fest sitzt , draussen ohne Ablenkung,
dann mit wenig Ablenkung etc. etc.Manchmal kommt das Vertrauen dann ganz schnell wieder, ( aber bitte , bitte Geduld)
Bis bald
Karin
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Ja, sie ist sehr ängstlich, da sie praktisch keine Sozialisierung genossen hat (Zwingerhund).
ZitatHallöchen
Sind Deine Kommandos zu Hause gefestigt ??
Ich würde 'mal spontan sagen eher nicht. Es gibt da spontan zwei Szenarien, die mir einfallen, bei denen sie beinahe so schlecht schaltet wie draußen. Zum einen wäre da die Situation: Ich auf der Couch, ihre Lieblingsquietschies in der Hand. Wenn ich dann werfe, ist sie Feuer und Flamme... sie apportiert dann auch recht ordentlich, blendet aber während des Spiels sämtliche Kommandos wie Sitz und Platz aus ("Bleib" ist da die große Ausnahme). Die zweite Situation: wenn ich aus heiterem Himmel, sprich: sie liegt gerade auf ihrer Decke und döst vor sich hin, Kommandos gebe, fühlt sie sich erst 'mal nicht angesprochen. Sobald ich dann aber ihren Namen erwähne, rattert's im Hundehirn (jedes Mal auf's Neue wunderbar anzusehen) und sie befolgt das Kommando in Zeitlupe, mit 'nem Blick der ausdrückt: "Bist du dir auch wirklich sicher?"
Zitat
Wie sieht es aus wenn Sie draussen keine Ablenkung hat ??Ich gehe oft nachts mit ihr noch 'mal zum Lösen raus. Das ist dann der Augenblick, wo sie von einem auf den anderen Moment leinenführig wird und Kommandos wie Fuß und Bleib nahezu perfekt sitzen, während Sitz und Platz weiterhin zurückbleiben, was die Erfolgsaussichten angeht.
Zitat
Möglich , das Du das ganze Programm nochmal von vorne durchziehen mußt.
Erst zu Hause ohne Ablenkung, wenn das fest sitzt , draussen ohne Ablenkung,
dann mit wenig Ablenkung etc. etc.An den Kommandos arbeite ich Tag für Tag mit ihr, sowohl draußen als auch drinnen. Allerdings ist das nicht wirklich befriedigend, zumal ich mir nicht wirklich sicher bin, wie ich sie loben soll und wie ich Kommandos (draußen) durchsetzen soll. Ich fühl' mich einfach nicht wohl dabei, ein Kommando zu belohnen, das einerseits so langsam ausgeführt wird, dass man beinahe einschläft und andererseits noch den Blick nach links und rechts beinhaltet. Ich denk' mir dann immer, es ist ja meine Schuld, dass sie dieses Repertoire tagtäglich abspielt - ich hab ihr ja schließlich beigebracht, dass es so auch geht und sie zu ihrem Futter kommt (das sie draußen oft gar nicht annimmt). Und die Sache mit Leinenruck und Co. habe ich seit Anfang auch schon durch - und so 'nen Hund will ich nie wieder. Dementsprechend ist die einzige Form der Sanktion, die mir momentan bleibt, mich zwischen sie und dem Objekt ihrer Begierde zu stellen und ihr so die Sicht zu versperren und sie zeitgleich eben nicht dort hinzulassen.
Mir wurde in dem Zusammenhang auch schon das Halti nahegelegt, allerdings stellt sich der Umgang damit komplizierter heraus, als ich dachte. Leinenführig ist sie damit zwar, aber den Blickkontakt zu anderen Hunden, etc. kann ich damit nicht unterbinden, weil sie sich einfach mit ihrem kompletten Kopf dagegen stemmt und die Schlaufe, die eigentlich unter'm Maul hängen sollte dann jedes Mal an ihrer rechten Backe klebt. Keine Ahnung, was ich da falsch mache - vielleicht liegts an der Passform oder eben an meiner Handhabe.
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Hört sich für mich danach an, als ob Dein Hund mit Deiner Erwartungshaltung nicht umgehen kann. Langsame Bewegungen erlebe ich immer dann, wenn die Stimmung zwischen Hund und Mensch angespannt ist. Dabei gilt, je genervter der Mensch, desto schlechter die Stimmung... und das Ganze setzt sich elendig lang fort.
Heißt kurz und knapp: Du musst entspannter werden und Dein Erwartungshaltung zurückschrauben.
Das Wegdrehen ist vermutlich gar nicht unbedingt wegen der Ablenkung, da Du ja schreibst, dass sie es dann macht, wenn Du was von ihr willst, sondern, weil sie Dir signalisieren möchte: Ich möchte keinen Stress mit Dir und bin mit was ganz anderen beschäftigt. Manche Hunde fangen auch an zu schnüffeln oder sich zu kratzen. Aber vor allem schauen sie überall hin, nur nicht zum Besitzer.
Viele Grüße
Corinna -
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hej,
ich verstehe nicht ganz, was Du mit diesen Übungen erreichen willst.
Wenn man möchte, dass ein Hund alle Kommandos schnell und präzise macht, dann muss man mit seiner Motivation arbeiten.
Jeglicher Druck bewirkt genau diese Art von langsamen Bewegungen.
Kurz bevor das Clickertraining wirklich angewendet wurde, war Ballmotivation der grosse Renner bei der Ausbildung von Hunden.
Es ist schon fast erschreckend, was für Resultate dies brachte.
Hunde, die gut ausgebildet worden sind mit dieser Methode, legten sich nicht ins Platz sondern warfen sich direkt auf den Boden, ohne Rücksicht auf Verluste.
Heute sind wir etwas weiter gekommen und das was man jetzt als schönes Platz bezeichnet bei Wettbewerben, ist eine flüssige, zielgerichtete Bewegung ohne dieses manische Verhalten.Du hast auch eine veraltete Ansicht von der Hierarchie in einem Rudel.
Im Gegensatz zu dem was man früher glaubte, hat man herausgefunden, dass sowohl Wölfe wie auch Hunde sehr situativ reagieren.
Das bedeutet, dass man nie endgültig oder immer der Chef ist, sondern dass sich Hunde immer der aktuellen Situation anpassen.
Im Nachhinein erklärt das aber sehr gut, weshalb wir Blindenführerhunde und echte Schutzhunde haben konnten, ohne deswegen ernsthafte Probleme mit der Hierarchie zu bekommen.
Falls Dich die neueren Erkenntnisse interessieren, kann ich Dir ein Buch empfehlen:
Wölfisch für Hundehalter: Von Alpha, Dominanz und anderen populären Irrtümern von Günther Bloch und Elli H. RadingerWenn Du darauf achtest, dass Dein Hund gerne mit Dir zusammenarbeitet, eben weil Du auf ihn eingehst und ihn so belohnst, dass er es toll findet, dann bekommst Du einen Hund, der auch dann relativ flüssig und zielgerichtet Arbeitet, wenn das ganze nicht gerade so toll ist aus seiner Sicht.
Ganz einfach deshalb, weil er sich diesen Bewegungsablauf angewöhnt hat und die Kommandos grundsätzlich gerne ausführt.Anschliessend werde ich Dir einen Text über die Minutenübung hineinposten, den ich schon früher geschrieben habe.
Wichtig in Deinem Fall erscheint mir, dass Du dies nicht viel an einem Tag machen solltest, dafür aber fast täglich anbieten.Liebe Grüsse aus dem Norden
Das Minutentraining
Bei vielen Hundehalten mit ihren Hunden kann man beobachten, dass zwischen den Beiden fast gar kein Kontakt mehr besteht, beim Gassiegehen.
Dies liegt in erster Linie am HH, denn er verhält sich für den Hund langweilig.
Dagegen kann man gezielt mit dem Minutentraining vorgehenBei einem Spaziergang plant man im Voraus, was man eine Minute lang konzentriert mit den Hunden üben will.
Dabei sollte es sich nicht um Neueinlernen halten, sondern um bekannte Übungen, die man festigen will und eventuell auch mehr Freude in sie bringen will.
Deshalb bieten sich "Stitz", "Platz", "Bleib", "Fuss" "Schau" sehr an aber auch Tricks, die man gut machen kann, wie "Pfötchen geben", "Rolle" etc.Das Programm sollte vorher überlegt werden und bewusst auch variiert werden, also nicht immer Platz nach dem Sitz, sonst läuft man Gefahr, dass die Hunde die Reihenfolge der Übungen auch gleich lernen.
Gearbeitet wird nur nach den Prinzipien der positiven Bestärkung, was bedeutet, die Hunde werden belohnt, wenn sie die Aufgaben richtig lösen, wenn sie die Aufgaben nicht richtig Lösen werden sie einfach nicht belohnt, keine sonstige Strafe ist notwendig oder überhaupt sinnvoll.
Nach dieser Minute wird ausgiebig belohnt, am Meisten mit Freude oder Stolz (siehe die dritte Art zu Belohnen) aber auch zusätzlich mit Spiel und/oder Leckerli.
Das Training wird bewusst so kurz gehalten, damit die Belohnung dafür schnell genug erfolgt und auch weil es für uns Menschen schwierig ist, solche Übungen über einen längeren Zeitraum vollständig nach den Prinzipien der positiven Bestärkung druchzuführen.
Ausserdem darf es nicht passieren, dass man mit den Übungen für den Hund langweilig wird.Diese Minutenübungen haben verschiedene positive Effekte.
-Sie fördern die Bindung zwischen HH und Hund sehr stark.
-Die Hunde befolgen Grundkommandos williger und freudiger, auch ausserhalb des Minutentrainings
-Die geübten Sachen können eingesetzt werden, um einen Hund in einer Stresssituation die Möglichkeit zu geben, sich mit Aktion zu beruhigen
-Sie können einem Hund helfen, einen Schreck zu überwinden, weil sie etwas bekanntes sind, das dadurch sicherheit vermittelt
- und nicht zu letzt, wir sind für die Hunde nicht nur totes Gewicht am anderen Ende der Leine, während eines SpaziergangsViel Vergnügen
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Zitat
Das Wegdrehen ist vermutlich gar nicht unbedingt wegen der Ablenkung, da Du ja schreibst, dass sie es dann macht, wenn Du was von ihr willst, sondern, weil sie Dir signalisieren möchte: Ich möchte keinen Stress mit Dir und bin mit was ganz anderen beschäftigt. Manche Hunde fangen auch an zu schnüffeln oder sich zu kratzen. Aber vor allem schauen sie überall hin, nur nicht zum Besitzer.
Ich glaube ehrlich gesagt, dass ich erkenne, wann mein Hund beschwichtigt und wann er einfach nur abgelenkt ist. Und im Falle "draußen" ist es eindeutig Letzteres. Es ist ja nicht so, dass er mich nicht doch irgendwann anschauen würde, allerdings erst nachdem er wirklich alles andere kontrolliert hat.
Zitathej,
ich verstehe nicht ganz, was Du mit diesen Übungen erreichen willst.
Wenn man möchte, dass ein Hund alle Kommandos schnell und präzise macht, dann muss man mit seiner Motivation arbeiten.
Jeglicher Druck bewirkt genau diese Art von langsamen Bewegungen.Soweit so gut, nur welche Motivation kann ich - auf Dauer - bieten? Es gibt genau drei Dinge, von denen sich mein Hund begeistern lässt...
a) Spiel: sie jagt dabei wahnsinnig gerne, während das Apportieren häufig auf der Strecke bleibt. Manko: sie ist dabei häufig so sehr auf die vermeintliche Beute fixiert, dass sie mich nicht 'mal mehr wahrnimmt (der klassische Junkie eben) und kommt auch nach einem Spiel wahnsinnig schwer wieder runter.
b) Wirklich besondere Leckerlies wie etwa Pansen, etc. Manko: ich kann sie schlecht ausschließlich damit füttern (geht auf Dauer ins Geld) und sobald der Leckerlie-Anteil zu groß wird, rührt sie normales Futter außerdem für 'ne ganze Weile nicht mehr an.
c) Ich. Hört sich vielleicht komisch an, aber das ist häufig mein letzter Trumpf: dass sie mir auf Gedeih und Verderben hinterherläuft. Hab letzt erst wieder die Probe auf's Exempel gemacht: meinem Hund das Kommando "Bleib" gegeben, 500 m weitergelatscht und sie anschließend zu mir gerufen. Und was soll ich sagen: sie kam, obwohl noch ein wildfremder Hund in ihre Laufbahn gerannt ist. Ausnahmen gibt's allerdings auch hier: Bei Wild bin selbst ich für 'ne Weile abgemeldet. Und der große Nachteil hier wäre eben die Tatsache, dass ich nur interessant bin, sobald sie Gefahr läuft, mich zu verlieren.
ZitatDu hast auch eine veraltete Ansicht von der Hierarchie in einem Rudel.
Ich meinte mit Chef nicht, dass ich der Alphawolf bin, sondern lediglich, dass ich den Ton angebe und das kapiert mein Hund nur selten. Andernfalls käme sie nicht auf die Idee, Konflikte an der Leine selbst auszutragen, etc. Wobei ich auch hier dazu tendiere zu sagen: Vertrauen ist das Stichwort. Sie verhält sich ja mir gegenüber in keinster Weise dominant, sie vertraut mir eben bloß nicht genug, um für uns beide zu entscheiden. Mir ebenso wenig wie jemand anderem.
ZitatWenn Du darauf achtest, dass Dein Hund gerne mit Dir zusammenarbeitet, eben weil Du auf ihn eingehst und ihn so belohnst, dass er es toll findet, dann bekommst Du einen Hund, der auch dann relativ flüssig und zielgerichtet Arbeitet, wenn das ganze nicht gerade so toll ist aus seiner Sicht.
Ganz einfach deshalb, weil er sich diesen Bewegungsablauf angewöhnt hat und die Kommandos grundsätzlich gerne ausführt.Wie schon gesagt, ich würde sie wahnsinnig gerne für absolut alles, was sie gut macht, belohnen, allerdings muss sie es auch als Belohnung auffassen. Und das schaffe ich aktuell nur, wenn ich permanent Pansen, Käse und Wurst mit mir herumschleppe. Und ich weiß ja nicht, wie du darüber denkst, aber auf lange Sicht kann das auch keine Lösung sein.
ZitatAnschliessend werde ich Dir einen Text über die Minutenübung hineinposten, den ich schon früher geschrieben habe.
Wichtig in Deinem Fall erscheint mir, dass Du dies nicht viel an einem Tag machen solltest, dafür aber fast täglich anbieten.Wie schon gesagt. Draußen wäre eine ganze Minute zu üben momentan undenkbar. Eine Minute bräuchte ich schon für ein Platz oder ein Sitz aus freien Stücken, es seidenn ich versuch's mit Bestechung. Und da werd' ich eben das Gefühl nicht los - toll, mein Hund macht, was ich sage, aber eben nur wenn's dieses und jenes gibt.
In diesem Sinne...
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Ich denke, das es eine Mischung aus dem von Corinna und dazu eine gewisse Unsicherheit ist.
Im ganzen musst du ruhiger werden und weniger "Druck" aufbauen.
Bei meinem Großen ist es ähnlich, wenn er einen schlechten Tag hat. Dann macht er alles nur nicht aufs erste Wort hören und bei jedem Signal erst mal schauen, ob es einen Grund für das Signal gibt und wenn ja welcher.
An solchen Tagen hilft nur, einen Schritt zurück und etwas langsamer.
Beim Spielen achte ich sehr darauf, das erst ein Signal ausgeführt wird und erst dann geht das Spiel weiter und da muss man manchmal sehr viel Geduld haben und warten und dann sofort das Spiel aufnehmen, wenn das Signal dann ausgeführt wird.Ansonsten am Grundgehorsam arbeiten. Es braucht gar nicht viel, am Tage 2 - 3x so 5 Minuten reichen in der Regel aus.
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Zitat
Im ganzen musst du ruhiger werden und weniger "Druck" aufbauen.
Du hast wahrscheinlich recht, allerdings komm' ich mir, sobald ich nicht auf die Ausführung der Kommandos bestehe, total blöd vor. Schon allein, weil die Dame in dem Augenblick einfach ihre Prioritäten komplett anders setzt. Hätte sie Angst, könnte ich das nachvollziehen, schon allein aus evolutions-biologischer Sicht. Aber 'ne simple Ablenkung geht mir dann schon etwas gegen den Strich. Außerdem befürchte ich immer, ihr mit jedem Kommando, auf das ich nicht bestehe, einen Freibrief für den Ungehorsam auszustellen. Oder wie die Hundetherapeutin damals zu sagen pflegte: "Gib keine Kommandos, die du nicht durchsetzen kannst."
ZitatBei meinem Großen ist es ähnlich, wenn er einen schlechten Tag hat. Dann macht er alles nur nicht aufs erste Wort hören und bei jedem Signal erst mal schauen, ob es einen Grund für das Signal gibt und wenn ja welcher.
An solchen Tagen hilft nur, einen Schritt zurück und etwas langsamer.Eben das ist mir auch schon aufgefallen - es gibt Tage und Situationen da hört mein Hund zu meiner Überraschung wirklich auf's Wort und am nächsten Tag schaut's dann schon wieder komplett anders aus. Und dadurch, dass die Unterschiede so krass ausfallen, weiß ich eben nie, ob ich ihr in dieser und jener Situation auch vertrauen kann.
ZitatBeim Spielen achte ich sehr darauf, das erst ein Signal ausgeführt wird und erst dann geht das Spiel weiter und da muss man manchmal sehr viel Geduld haben und warten und dann sofort das Spiel aufnehmen, wenn das Signal dann ausgeführt wird.
Beim Spielen drinnen mach' ich das mittlerweile auch schon. Klappt auch prima. Nur draußen fängt sie dann eben an sich selbst zu beschäftigen, sobald der Reiz von meiner Seite aus geringer ausfällt.
ZitatAnsonsten am Grundgehorsam arbeiten. Es braucht gar nicht viel, am Tage 2 - 3x so 5 Minuten reichen in der Regel aus.
Wie schon gesagt - es gibt bei mir absolut keine Übung, die sich wirklich über mehrere Kommandos erstrecken könnte, ohne das künstlich nachgeholfen werden müsste. Dadurch schieb' ich eben immer 'mal wieder Kommandos wie Sitz und Platz zwischendurch ein, wobei ich auch schon darauf achte, dass ich meinen Hund dabei schon ansprechbar erwische. Allerdings ist das draußen verdammt schwer einzuschätzen, weil sie mich so gut wie nie wirklich anschaut, sondern nur mit einem Ohr dabei ist (was sich zum Beispiel darin äußert, dass sie darauf achtet, dass sie in der Nähe von Straßenschildern, Bäumen, etc. so nahe bei mir läuft, dass sie sich sich mit der Leine nicht irgendwo herumwickeln könnte). Aus dem Grund arbeite ich zuhause auch schon so, dass ich ein paar Mal täglich einfach nur den Blick in die Augen clickere. Allerdings ist das auch wieder hinderlich, was das "in die Hand arbeiten" angeht. Woran man schon wieder merkt - die Ideallösung fehlt einfach.
Ich hab Ende April noch 'mal 'nen Termin mit einer Hundetrainerin; allein, um einfach 'mal 'nen zweite Meinung zu haben. 'Ne dauerhafte Therapie wird's jedenfalls nicht werden - dazu fehlt mir einfach das Geld. -
Wenn du mit den Übungen im Haus beginnst und sie dann langsam in den Hausflur oder Garten verlegen und dann auf die Straße und so langsam immer weiter in das normale Leben.
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