Nach 15 Jahren wieder ein Welpe: Machen wir alles Richtig?
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Hi,
seit ein paar Tagen haben wir ja wieder einen Welpen im Haus. Tapsi ist jetzt fast 10 Wochen alt und eigentlich ist auch alles in Ordnung. Aber wir machen uns trotzdem Gedanken, ob wir alles richtig machen. Das letzte mal, dass wir einen Welpen hatten, ist ja auch schon fast 15 Jahre her und wir wollen die Fehler, die wir bei Cid gemacht haben nicht wiederholen. Wir haben unser Wissen zwar anhand der noch vorhandenen Bücher wieder aufgefrischt, aber die Praxis sieht ja immer anders aus.
Ich weiß, dass diese Themen schon zu Hauf im Forum sind, aber ich würde euch trotzdem gern von unseren Leben mit Tapsi berichten.
Das "Hauptproblem" ist das beißen. Natürlich ist das normal und wir sagen auch Nein und ignorieren sie, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das nachlässt. Leider schnappt sie auch, wenn wir sie streichel. Ich hab schon gelesen, dass man in einen anderen Raum gehen soll, aber das geht bei uns nicht, da wir fast den ganzen Tag mit ihr im Garten sind. Für unsere neunjährige Nachbarin ist das beißen auch nicht schön. Sie geht sehr lieb und vorsichtig mit Tapsi um und lässt sie auch in Ruhe, wenn sie schläft. Deshalb wollen wir ihr den Kontakt auch nicht verbieten. Wir haben ihr auch gesagt, dass sie weggehen soll, wenn die kleine beißt, aber da sie sie auch nicht streicheln kann (beiß dann immer) bekommt sie langsam Angst vor der Kleinen

Wir könnten auch ein paar Tipps zur Stubenreinjeit gebrauchen. Da sie ja wie gesagt den ganzen Tag draußen ist (schläft fast immer auf kuscheligen Decken, wird also nicht durchgehend bespaßt) und wir nicht immer ein Auge auf sie haben könne (Gartenarbeit) löst sie sich, wo sie will. Beim pinkel ist das gar kein Problem. Für den Rest sucht sie sich ruhige Ecken im Garten. Könnten wir also mit leben. Obwohl es natürlich schön wäre, wenn sie immer die gleiche Ecke nimmt. Aber da müssten wir noch mehr dahinter sein.
Vor dem schlafen und Morgens gehen wir mit ihr in den Garten (immer die gleiche Stelle). Nachts schläft sie meist durch, am Morgen geht aber doch mal was daneben. Ist auch nicht so schlimm (haben Laminat), aber wir fragen uns, ob es länger dauern könnte bis sie stubenrein ist, da sie sich im Garten ja mehr oder weniger überall lösen kann oder versteht sie den Unterschied zwischen Garten und Haus?
Seit gestern ist sie ziemlich unruhig. Sie folgt und überall hin. Klar ist das normal, schließlich braucht sie uns ja. Aber dadurch kommt sie eben auch nicht zur Ruhe. Gestern Nacht war sie zum Beispiel ziemlich unruhig.
Ist es eigentlich normal, dass ein Welpe an der Hand oder seiner Pfote nuckelt. Sie wurde mit 9,5 Wochen von ihrern Geschwistern und der Mutter getrennt. War das immernoch zu früh?
Wir wissen, dass wir Geduld brauchen, bis wir aus Tapsi wieder so einen tollen Hund machen, wie Cid es gewesen ist. Obwohl er seine Macken und Fehler (unsere Schuld) hatte, war er ein Traumhund!!!
Wir vermissen ihn sehr
Aber es tut einfach gut mal sein Herz auszuschütten.Danke für eure Tipps und die Geduld beim lesen des laaangen Textes.
Wie kann ich Fotos einfügen. Würd euch die beiden gern zeigen.
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Hi,
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Mit 9,5 Wochen wurde sie von den Elterntieren getrennt und jetzt ist sie 10 Wochen alt? Dann ist sie jakeine 5 Tage bei euch . also ganz entspannt. as pfützen im Haus wird sich auch noch geben, wenn ihr so konsequent für das pullern im Garten lobt. Sowas dauert manchmal etwas länger, bei uns hat es fast 6 Monate gedauert, also einfahc Geduld mitbringen und das Zewa immer bereit halten

9,5 Wochen ist okay, die meisten Welpen werden ab der 8 Wochen abgegeben. Was ist die Kleine denn für eine Rasse?
Ansonsten passt einfach auf sie nicht zu überdrehen, viele Ruhepausen, viel relaxen und einfach den Frühling die Sonne und eure kommende, schöne Zeit genießen :)
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Danke für deine schnelle Antwort.
Ja wahrscheinlich machen wir uns zu viele Sorgen, aber wir wollen diesmal einfach alles richtig machen. Cid hat zum Beispiel ziemlich gezogen und sich gar nicht mit anderen Hunden vertragen. Hundekontakte hatte sie schon, aber bei deinen war sie anfangs sehr ängstlich. Ist bestimmt auch normal, aber sie ist sogar vor einem knurrenden Chihuhaua weggelaufen. Leider konnte sie auch später keinen wirklichen Kontakt mit dem Hund aufnehmen, da der einfach nur geknurrt hat. Ich vermute mal aus Angst (Rute ist bald zum Kopf wieder rausgekommen).
Sie ist eine Mischung aus Schäferhund (Mama) und Labradir-Dobermann (Papa) und wir d sicher mal ganz schön groß, zumindest, wenn man nach den Pfoten geht.
Im Moment schläft sie sehlig neben mir und lässt sie sie sonne auf den Pelz scheinen

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Hi,
seit ein paar Tagen haben wir ja wieder einen Welpen im Haus. Tapsi ist jetzt fast 10 Wochen alt und eigentlich ist auch alles in Ordnung. Aber wir machen uns trotzdem Gedanken, ob wir alles richtig machen. Das letzte mal, dass wir einen Welpen hatten, ist ja auch schon fast 15 Jahre her und wir wollen die Fehler, die wir bei Cid gemacht haben nicht wiederholen. Wir haben unser Wissen zwar anhand der noch vorhandenen Bücher wieder aufgefrischt, aber die Praxis sieht ja immer anders aus.
Ich weiß, dass diese Themen schon zu Hauf im Forum sind, aber ich würde euch trotzdem gern von unseren Leben mit Tapsi berichten.
Das "Hauptproblem" ist das beißen. Natürlich ist das normal und wir sagen auch Nein und ignorieren sie, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das nachlässt. Leider schnappt sie auch, wenn wir sie streichel. Ich hab schon gelesen, dass man in einen anderen Raum gehen soll, aber das geht bei uns nicht, da wir fast den ganzen Tag mit ihr im Garten sind. Für unsere neunjährige Nachbarin ist das beißen auch nicht schön. Sie geht sehr lieb und vorsichtig mit Tapsi um und lässt sie auch in Ruhe, wenn sie schläft. Deshalb wollen wir ihr den Kontakt auch nicht verbieten. Wir haben ihr auch gesagt, dass sie weggehen soll, wenn die kleine beißt, aber da sie sie auch nicht streicheln kann (beiß dann immer) bekommt sie langsam Angst vor der Kleinen
das zwicken und beissen ist in diesem alter völlig normal. fast jeder welpenbesitzer musste da durch. die meisten welpen haben keine ahnung, dass ein "wetzen" der kleinen zähnchen an menschlichen händen oder körperteilen nicht erwünscht ist - das müssen sie erst lernen. genauso wie ein "nein".
ihr hab schon richtig angefangen: sobald das kleine krokodil anfängt, euch als knabberstange zu missbrauchen: laut aufquietschen (naiiin z.b.) und unterbrechen, was auch immer grade gemacht wurde - sprich: sofort die spassbremse anziehen. selber weg- oder rausgehen - wenn welpi sich beruhigt hat - dann weiter im text. hilft immer. aber ab und an dauerts länger. das bitte auch eurem nachbarskind klarmachen - wenn eure kleine nachbarin das noch nicht kann, dann lieber dabeibleiben bzw. bis welpi nicht mehr zwickt den kontakt eher einschränken.Wir könnten auch ein paar Tipps zur Stubenreinjeit gebrauchen. Da sie ja wie gesagt den ganzen Tag draußen ist (schläft fast immer auf kuscheligen Decken, wird also nicht durchgehend bespaßt) und wir nicht immer ein Auge auf sie haben könne (Gartenarbeit) löst sie sich, wo sie will. Beim pinkel ist das gar kein Problem. Für den Rest sucht sie sich ruhige Ecken im Garten. Könnten wir also mit leben. Obwohl es natürlich schön wäre, wenn sie immer die gleiche Ecke nimmt. Aber da müssten wir noch mehr dahinter sein.
Vor dem schlafen und Morgens gehen wir mit ihr in den Garten (immer die gleiche Stelle). Nachts schläft sie meist durch, am Morgen geht aber doch mal was daneben. Ist auch nicht so schlimm (haben Laminat), aber wir fragen uns, ob es länger dauern könnte bis sie stubenrein ist, da sie sich im Garten ja mehr oder weniger überall lösen kann oder versteht sie den Unterschied zwischen Garten und Haus?
ob welpi eine bestimmte löse-ecke im garten akzeptiert, liegt eigentlich an euch: je nachdem wie konsequent und schnell ihr seid. genau das gleich gilt für garten/haus: auch meine welpen waren viel mit im garten - und haben den unterschied zwischen wohnzimmer und rasen sehr schnell gelernt. zuverlässig allerdings erst, als sie selber blase und darm kontrollieren konnten.
Seit gestern ist sie ziemlich unruhig. Sie folgt und überall hin. Klar ist das normal, schließlich braucht sie uns ja. Aber dadurch kommt sie eben auch nicht zur Ruhe. Gestern Nacht war sie zum Beispiel ziemlich unruhig.
auch ruhe müssen viele welpen oft erst regelrecht erlernen. hier hilft ein sturkturierter tagesablauf und auch die immer wieder erwähnte liebevolle konsequenz und geduld.
Ist es eigentlich normal, dass ein Welpe an der Hand oder seiner Pfote nuckelt. Sie wurde mit 9,5 Wochen von ihrern Geschwistern und der Mutter getrennt. War das immernoch zu früh?
ich bin eher ein freund von länger bei muttern lassen. 9,5 wochen ist aber ok. das nuckeln hat mein sam auch gern gemacht - der macht das heute mit seinen 4 jahren noch immer mal wieder.
Wir wissen, dass wir Geduld brauchen, bis wir aus Tapsi wieder so einen tollen Hund machen, wie Cid es gewesen ist. Obwohl er seine Macken und Fehler (unsere Schuld) hatte, war er ein Traumhund!!!
Wir vermissen ihn sehr
Aber es tut einfach gut mal sein Herz auszuschütten.tapsi wird ein genauso toller hund werden, wie cid. aber auf eine ganz andere art. ist ja auch ein ganz anderer hund mit eigenem charakter. also sollte man da nicht allzusehr vergleichen.
Danke für eure Tipps und die Geduld beim lesen des laaangen Textes.
Wie kann ich Fotos einfügen. Würd euch die beiden gern zeigen.
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Danke für die tolle Antwort
und die vielen Tipps.Klar wird Tapsi ganz anders als Cid und dass soll ja auch so sein. Cid gab es nur einmal!!! Durch sie wird mir aber immer bewuster was für ein toller Hund er war. Man schaut ja oft nur auf die negativen Seiten und überlegt, wie man das ändern kann oder akzeptiert es halt. Die positiven Seiten fallen manchmal unter den Tisch.
Wir werden einfach weiter Nein üben. Da gibt es hier ja auch eine schöne Anleitung. Bin mal gespannt ob es damit klappt.
Das mit der Löse-Ecke wär ja super, dann müssten wir nicht auf die Suche gehen. Meist bin ich aber zu langsam und sie ist schon halb drüber. Soll ich sie dann trotzdem hochnehmen. Ich hab das bis jetzt zweimal gemacht. Das pinkeln hat sie draußen beendet und wurde natürlich gaanz doll gelobt. Bei dem "großen Geschäft"
wusste sie nicht, was ich wollte, als ich sie auf die ausgewählte Stelle gesetzt habe. Von der läuft sie sowieso weg, da wir sie im Garten natürlich nicht an der Leine haben.Dass das mit dem nuckeln normal ist beruhigt mich echt.
Gerade eben waren wir wieder eine kurze Runde spazieren und sind in die Nähe von 3 Boxern (in einem Garten) gekommen. Tapsi wurde ganz unruhig und als die auch noch angefangen haben zu bellen, wollte sie nur noch weg und hat gefiept. Ich bin dann stehengeblieben und hab gewartet, bis sie einigermaßen ruhig war. Nach ein paar Minuten und Leckerlies (als sie dann wieder welche wollte, am Anfang hatte sie zuviel Angst) bin ich zurückgegangen. War das richtig oder hätte ich an dem Garten vorbeigehen sollen? Wir standen ungefähr 20m entfernt.
In unserer Nachbarschaft haben wir auch noch einen "Kampfhund" (ich vermute Stafford Terrier). Ich bin zwar der Überzeugung, dass das ganz liebe Tiere sind, wenn man sie gut erzieht. Aber der zieht und kläfft einfach wie verrückt. Ich hab echt Angst, dass seine Halterin ihn nicht festhalten kann. In meiner Not hab ich Tapsi hochgenommen und bin weggegangen. Ich weiß, dass man das nicht machen soll, aber ich wusste mir in der Sekunde keinen anderen Rat. Habt ihr Vorschläge? Ich will sie ja nicht zu einem Angsthasen oder noch schlimmer Angstbeißer machen.

Am Wochenende gehen wir das erste mal zur Welpenstunde. Ich hoffe dadurch wird sie mutiger.
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