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Hund wird zum Kläffer

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    Guten morgen ihr lieben,


    mein Problem erschließt sich ja schon aus dem Betreff. Seit ich in meiner neuen WG bin bekommen wir ein kleines Problem. Shorty fängt an zu bellen wenn es an der Tür klingelt (das hat er aber auch schon vorher gemacht) und wenn er einmal angefangen hat ist er auch sehr schwer abzulenken mit einem "Hier" und "Sitz". Es klappt also nicht immer. Das nächste Thema ist, er fängt jetzt auch an zu Kläffen wenn Mitbewohner nach hause kommen und gerade heute morgen hat wohl jmd. im Haus gemeint gegen eine Wand schlagen zu müssen und Shorty fing dann an zu Wuffen, also nicht Bellen, sondern diese Vorstufe.


    Ich brauche bitte dringend Tipps und Tricks wie ich dem so schnell wie möglich entgegenwirken kann. Ich möchte nicht das er sich dieses Verhalten angewöhnt. Vor allem macht es mir Sorgen das er auch kurz anschlägt wenn Mitbewohner nach hause kommen und ich nicht da bin. Er ist dann in meinem Zimmer.


    Könnt ihr mir sagen wie ich dieses Verhalten deuten kann? Ist es eher Angst oder Proletenverhalten? Allgemein ist Shorty eher aufmüpfig und fühlt sich als der Größte als das er ängstlich wäre. Warum macht er das und was kann ich tun?


    Liebe Grüße
    ShortysMama ;)

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  • Also ich weis ja nicht wie andere das gelöst haben, aber bei uns hats ganz gut geklappt. War zwar etwas zeitaufwändig aber es klappt super ... und wir hatten genau das selbe Problem (Haustür unten geht auf/zu, Hund bellte ... es läuft jemand etwas lauter im Treppenhaus, Hund bellte ... -.-)


    Wir haben uns einfach einen Freund geholt, der immer bei uns geklingelt hat. Anfangs wars so, dass mein Finni total losgetobt ist und auch erst aufgehört hat als ich die Tür offen hatte und er ins Treppenhaus konnte um zu gucken wer da stört :headbash: .


    Wir haben es dann völlig banal so gemacht (auch wenn jetzt dann sicher wieder Meinungen kommen dass man das so sicherlich nicht machen sollte), dass ich ihn auf seinen Platz verwiesen hab und er sich ablegen musste. Erst DANN hat mein Kumpel geklingelt und ich hab Finn erstmal am Geschirr festgehalten um ihn auf seinem Platz zu "halten". Er hat zwar trotzdem gebellt, aber auf ein etwas strengeres "NEIN" hat er dann kurz unterbrochen zu bellen. Wenn er unterbrochen hatte, hat er ein Superleckerli bekommen (Leberwurst mit Haferflocken, Käse und Quark :gut: ). Anschließend durfte er dann erstmal an die Tür und durfte gucken was los is. Anschließend wieder auf den Platz und das selbe nochmal.


    Mussten es relativ oft machen bis er es wirklich immer gemacht hat (Ausnahmen gibts natürlich immer). Verstanden hat er es meiner Meinung nach bereits beim ersten mal, aber wieso sollte er denn auch Folge leisten. Macht doch viel mehr Spass rumzutoben :headbash:


    Dann durften wir noch ca 2-3 Wochen üben, dass er wenns klingelt auf seinem Platz sitzen bleibt. Mittlerweile kann sogar jemand öfters klingeln und er guckt nur ... im schlimmsten Fall gibts mal ein kleines Wuff, das aber mehr wie ein verschlucktes Husten klingt :lol:


    In der alten Wohnung hat er das übrigens nicht gemacht. :???: Naja, jetzt macht er es auch nicht mehr

  • uiiii dankeschön für deine schnelle antwort. da werd ich wohl am we mal eine freundin hierherordern zum klingeln =)


    aber denkst du das könnte was mit zu wenig auslastung zu tun haben? darüber mache ich mir ständig sorgen, egal was mit ihm ist. ich weiss einfach nicht was "genug" ist... und ich denke mir immer "das arme hundi, liegt die meiste zeit nur rum"... aber ich kann mich natürlich auch nicht nonstop mit ihm beschäftigen...


    lg

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  • Ich denke nicht dass es mit zu wenig Auslastung zu tun hat. mein hund hat auch gebellt wenn wir ihn körperlich und geistig ausgelastet haben. Kann eventuell natürlich doch dran liegen, schließlich bin ich kein Hundeflüsterer :lol:


    Wir achten halt darauf dass er Nachmittags bzw Abends ordentlich beschäftigt wird. Meine Freundin und ich sind beide berufstätig (ich ganztags und sie 3/4 tags). Ich geh mittags immer ne Stunde heim zwecks Gassirunde und Mittagsessen. Freundin kommt um 14.30 heim und wenn ich dann so gegen 17 Uhr Feierabend hab treff ich mich meistens mit nem Kumpel und seiner Hündin zum Gassi + Spielen (sind dann immer so 1 1/2 Stunden unterwegs). Danach is er platt und liegt in seinem Körbchen und schnarcht :lol:


    Wir machen immer ne gesunde Mischung. 2 Tage die Woche mindestens Kopfarbeit oder neue Kommandos usw. Also nicht jeden Tag stupides Gassigehen bis er umfällt.


    Aber wie gesagt, ich hab jetzt keinen Unterschied in seinem Verhalten gemerkt. Egal ob er den ganzen Tag getobt und gespielt hat, oder ob er nen chilligen Tag mit nur rumliegen hatte :rollsmile:

  • mmh... und wie soll ich reagieren wenn er meine mitbewohner anbellt? wir, also shorty und ich, waren gerade in der küche. die türe war zu und dann kam mein mitbewohner rein und shorty hat ihn kurz angebellt, beschnuppert "ah den kenn ich doch" und dann war wieder ruhe. ich neige immer dazu ihn beschwichtigen zu wollen, aber das bringt nicht viel. sollte ich in dem moment einfach mal ruhig sein und es ignorieren, in der hoffnung das er vielleicht einfach nur ein paar tage braucht um zu checken das auch noch andere hier wohnen...


    ich will halt richtig reagieren, weil meine größte sorge ist das er sich ein "fehl"verhalten angewöhnt und dann wird es ja immer schwieriger das wieder abzutrainieren...

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • War bei uns auch so. In der Wohnung über mir wohnt mein Bruder mit seiner Freundin. Wenn die beiden heimkommen, zack, erstmal bellen. Könnten ja böse Einbrecher sein :roll:


    Bin dann immer mit ihm raus gegangen wenn jemand im Flur war und da merkt er dann, dass da nur mein Bruder ist, den er eh vergöttert (wäre ich Hund, würde ich auch mein Herrchen verteufeln, schließlich is das ja streng ... und den Bruder vergöttern, schließlich gibts da immer Leckerlis und man wird bespielt :ugly: ). Dann war Ruhe.


    Geb deinem Hund einfach die Zeit sich an alles zu gewöhnen. Das dauert sicherlich ein bisschen, schließlich ist ja alles neu. Meine Freundin hat sich die Haare von Blond auf Dunkelrot gefärbt und wurde auch erstmal angebellt und angeknurrt :lol: :headbash: .


    Du kannst deinen Mitbewohnern natürlich auch ein paar Leckerlis geben die sie deinem Hund dann geben wenn sie zur Tür reinkommen. So gewöhnt er sich schneller an die neuen "Rudelmitglieder" und verbindet sie auch noch mit was positivem (dank Leckerli). Wir hatten im Treppenhaus auf der Fensterbank eine Schale mit Leckerlis und jeder der in die Wohnung kam durfte Finn eins geben.


    Dadurch hat er relativ schnell gemerkt dass Besucher = gut

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