wie erkenne ich gute Hundeschule?
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Es ist doch ein Verein, oder?
Warum also keine Kette?
Die Prüfungsordnung und der Richterleitfaden sind schwammig formuliert. Man kann daraus ableiten, dass Kette ein Muss ist, man kann es genau anders auslegen. Dummerweise hat der Richter immer Recht. Im PSK wird sich z.B. kein einziger Richter finden, der ein normales HB akzeptiert. Kleiner Verein, wenige Richter und die sind sich einig.
Das finde ich nun gar kein Problem, denn wenn ich vernünftig trainiere, dann kann Hund auch Stachel oder Schlinge tragen und es passiert genau gar nichts.
Natürlich macht man es sich dann einfach. Training = Kette, und schon steht niemand, der mal in der Welpengruppe angefangen hat und Spass bekommen hat und weitermacht, am Tag der Tage mit der falschen Ausrüstung da.Die Qualität kann man an so vielem festmachen, das HB ist da nur ein kleiner Punkt. Wenn irgendwo am normalen HB geruckt wird, dann ist das schlimmer, als einen einwirkungslose Ausbildung mit Kette am Hals.

LG
das Schnauzermädel - Vor einem Moment
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Hallo,
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Es kommt wohl immer darauf an, was man mit seinem Hund machen möchte.
Wenn man auf eine Prüfung hinarbeitet, im Sport trainiert oder dergleichen, kann ich die Verwendung eines Ketten- oder sonstigen speziellen Halsbands als "Arbeitsoutfit" nachvollziehen.
Wenn es allerdings eher um Training für den Alltag geht, fällt dieser Zweck weg, und ich erachte es für wesentlich sinnvoller, wenn der Hund sein Alltagsoutfit trögt, ob nun Geschirr, Lederhalsung oder rosa Plüschhalsband.Eine gute Hundeschule zeichnet sich für mich unter anderem durch folgende Kriterien aus:
- kompetente Trainer, die über eine fundierte Ausbildung und gewisse Erfahrung verfügen, sich regelmäßig fortbilden und auch über ihren Tellerrand schauen
- die Erziehungsmethoden sollten moderne wissenschaftliche, insbesondere verhaltensbiologische Erkenntnise berücksichtigen, das Wesen des Hundes respektieren, Flexibilität und eine gewisse Tiefe aufweisen - es darf schon ein bisschen mehr sein, als Schema F nach Guru X
- individuelle Anpassung des Trainings auf das jeweilige Hund-Halter-Gespann
- keine Anwendung von unnötiger oder übermäßiger Härte
- Training ggf nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Alltagsumgebung, in Feld, Wald, Stadt...LG, Caro
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Zitat
Es ist doch ein Verein, oder?
Warum also keine Kette?
Die Prüfungsordnung und der Richterleitfaden sind schwammig formuliert. Man kann daraus ableiten, dass Kette ein Muss ist, man kann es genau anders auslegen. Dummerweise hat der Richter immer Recht. Im PSK wird sich z.B. kein einziger Richter finden, der ein normales HB akzeptiert. Kleiner Verein, wenige Richter und die sind sich einig.Also in der VPG-Ordnung vom VDH vom 1.1.2011 steht Folgendes:
"[...]Nicht zwingend ist ein Kettenhalsband. Das Halsband darf allerdingst nicht mit Krallen, Stacheln oder anderen Haken versehen sein. Es muss locker umgelegt sein. Zeckenhalsbänder sind vorher abzunehmen. In der BH/VT- Prüfung ist ein Brustgeschirr zugelassen, an dem jedoch keine weiteren Schnallungen angebracht sein dürfen.
Die Beschaffenheit des Halsbandes, insbesondere hinsichtlich des Gewichtes, sollte von der handelsüblichen Ausführung nicht abweichen. Bei aufkommendem Verdacht der Manipulation kann der Leistungsrichter einen Halsbandwechsel fordern. Dieses hat jedoch vor dem Beginn der jeweiligen Abteilung zu erfolgen.[...]"In der THS-Prüfungsordnung steht, dass alle handelsüblichen Halsbänder (mit Ausnahme von Stachel- & Korallenhalsbändern) erlaubt sind.
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Es kommt wohl immer darauf an, was man mit seinem Hund machen möchte.
Wenn man auf eine Prüfung hinarbeitet, im Sport trainiert oder dergleichen, kann ich die Verwendung eines Ketten- oder sonstigen speziellen Halsbands als "Arbeitsoutfit" nachvollziehen.
Wenn es allerdings eher um Training für den Alltag geht, fällt dieser Zweck weg, und ich erachte es für wesentlich sinnvoller, wenn der Hund sein Alltagsoutfit trögt, ob nun Geschirr, Lederhalsung oder rosa Plüschhalsband.Eine gute Hundeschule zeichnet sich für mich unter anderem durch folgende Kriterien aus:
- kompetente Trainer, die über eine fundierte Ausbildung und gewisse Erfahrung verfügen, sich regelmäßig fortbilden und auch über ihren Tellerrand schauen
- die Erziehungsmethoden sollten moderne wissenschaftliche, insbesondere verhaltensbiologische Erkenntnise berücksichtigen, das Wesen des Hundes respektieren, Flexibilität und eine gewisse Tiefe aufweisen - es darf schon ein bisschen mehr sein, als Schema F nach Guru X
- individuelle Anpassung des Trainings auf das jeweilige Hund-Halter-Gespann
- keine Anwendung von unnötiger oder übermäßiger Härte
- Training ggf nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Alltagsumgebung, in Feld, Wald, Stadt...LG, Caro
Perfekt formuliert.
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Zitat
Wenn es allerdings eher um Training für den Alltag geht, fällt dieser Zweck weg, und ich erachte es für wesentlich sinnvoller, wenn der Hund sein Alltagsoutfit trögt, ob nun Geschirr, Lederhalsung oder rosa Plüschhalsband.genau so habe ich es auch vorgestellt gehabt. Erst all das lernen was man beim gassi gehen unbedingt braucht, und da die Hunde recht schnell lernen was Geschirr anhaben bedeutet und was Kettenhalsband bedeutet, ist es nicht so , dass sie alles was in die Schule gelernt haben gleich wieder "verlernen" wenn sie wieder Geschirr anhaben?
Ich weiß ich stelle wahrscheinlich total Dumme Fragen, aber wie gesagt, ich war noch nie in ein Hundeverein oder Hundeschule und es ist mir alles neu. Meine erste Hündin hab ich selbst trainiert, weil sie so Unverträglich war, dass man sie auf kein Fall zu Hunde lassen durfte. Also hab ich ihr alles was nötig war beigebracht. Diesmal will ich aber die Kleine besser ausbilden und beschäftigen, ein paar Hunde Sportarten sehen und ausprobieren. Dazu muss man wohl in Verein sein ( so hab ich es verstanden). Und es sind soooo viele. Und wenn man nicht weiß auf was man achten sollte ehe man Mitglied wird, das kann einem schon richtig verwirren.
Dank Euch hab ich aber langsam eine Vorstellung davon bekommen
Zitatkompetente Trainer, die über eine fundierte Ausbildung und gewisse Erfahrung verfügen, sich regelmäßig fortbilden und auch über ihren Tellerrand schauen
- die Erziehungsmethoden sollten moderne wissenschaftliche, insbesondere verhaltensbiologische Erkenntnise berücksichtigen, das Wesen des Hundes respektieren, Flexibilität und eine gewisse Tiefe aufweisen - es darf schon ein bisschen mehr sein, als Schema F nach Guru X
- individuelle Anpassung des Trainings auf das jeweilige Hund-Halter-Gespann
- keine Anwendung von unnötiger oder übermäßiger Härte
- Training ggf nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Alltagsumgebung, in Feld, Wald, Stadt...
Genau das suche ich nun.
Danke
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