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Ständig und überall makieren!

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    :hilfe:


    Hallo zusammen,


    mein unkastrierter Goldiemix(6 Jahre), bringt mich zur Zeit echt um den Verstand und ständig in peinliche Situationen.
    Ich weiß das ich immer hölisch aufpassen muß, wenn ich mit ihm wo fremdes unterwegs bin.
    Er nutzt jede Gelegenheit um sein Bein zu heben, er pinkelt alles an ( einmal auch einen anderen Hundebesitzer).
    Das alles habe ich einigermaßen im Griff.
    Mein derzeitiges Problem ist, das ich in einer anderen Hundeschule mit ihm einen Agilitykurs belege und er, mindestens einmal je Stunde einen Tunneleingang markiert.
    Wenn ich ihn schicke und er genau weiß, das ich nicht bei ihm bin, um dieses zu unterbinden, nutzt er die Chance.... wie ihr euch sicher vorstellen könnt, machen wir uns nicht gerade beliebt. :verzweifelt:


    Wenn ich an die bald beginnende Turniersaison denke, spriessen mir heut schon graue Haare.


    Grundsätzlich würde ich sagen, er ist echt ein eitler Gockel, ein Möchtegern, aber mehr Schein als sein.
    Immer total nervös, wenn er irgendwo Neues ist.... Durchfall und die erste halbe Stunde total von der Rolle. Er läßt sich auch sehr schnell ablenken.


    Hat jemand eine Idee, was ich machen kann?
    Habe es schon mit Bachblüten usw probiert, hat alles nichts gebracht.


    Mia

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  • Du hast eigentlich schon die Antwort gegeben.


    Er ist total nervös, die erste halbe Stunde total von der Role, lässt sich schnell ablenken usw.


    Ich denke, er markiert nicht, weil er ein "eitler Gockel" ist, sondern aus purem Stress. Stress wirkt sich auch auf den Wasserhaushalt aus.


    Wie ist denn so euer Tagesablauf, was macht ihr so?
    Wie lange ist er bereits bei dir?
    Wie habt ihr trainiert?
    Was trainiert ihr und wie?
    Usw. usf.


    Diese Fragen sind erst einmal wichtig.


    Jedenfalls macht der Bub lt. deiner Beschreibung einen ziemlich hektischen Eindruck.


    LG
    cazcarra

    Gewalt ist die letzte Zuflucht der Inkompetenten


    (Isaac Asimov)

  • hej,


    ich gebe cazcarra recht und möchte noch Anfügen, dass Hunde aus Stress auch Übersprungshandlungen machen.
    Die Bekannteste ist bei Rüden, das Markieren.


    Was mich nun aber wirklich irritiert ist Deine Aussage, dass er den Tunnel andauernd markiert.
    Wurde Euch nicht beigebracht, wie man unerwünschtes Verhalten auf der Bahn unterbindet?
    Nun, auch wenn ich falsch liege, kann es Sinn machen, dies hier zu schreiben.
    Wenn ein Hund auf der Bahn etwas macht, das unerwünscht ist, bricht man den Kontakt zum Hund sofort ab und geht zum letzten Hindernis, das er ordentlich genommen hat.
    Mit Kontakt abbrechen meine ich ein Verhalten, dass man so sehr gut von Frauen gegenüber ihren Männern kennt.
    Wegschauen, kein Wort und wir Männer hören dann höchstens, "du weisst genau, was du gemacht hast!"
    Natürlich kann es nötig sein, dafür einen Hund an die Leine zu nehmen, sonst können sie sich selbst beschäftigen, ungefähr so, wie Männer in die Kneipe gehen können.
    Das würde natürlich unser Ignorieren sinnlos machen.
    In Amerika hat man Untersuchungen gemacht, über die Wirkung des Ignorierens bei der Hundeerziehung.
    Besonders interessiert hat, wann die höchste Wirkung erreicht ist.
    Das Resultat ist erstaunend aber tatsächlich ist es so, dass nach ca. drei Sekunden, in denen der Hund bemerkt das er ignoriert wird, die höchste Wirkung schon erreicht ist.
    Wenn man zu lange ignoriert, dann können die Männer gut erzählen, was dies bewirkt ;)
    Zuerst ist man irritiert, dann sauer und am Schluss schwächt sich die Bindung.
    Deshalb, nicht übertreiben aber ein Hund verträgt dann doch mehr Sekunden, wie nur die ersten Drei.
    Aus Erfahrung haben die meisten Hunde keine grösseren Probleme mit einer bis eineinhalb Minuten und diese Zeit sollte man auch nutzen, um sich selber zu ignorieren.
    Dabei kann ein Mantra uns helfen, "mit so einem Trottel rede ich nicht".
    So verhalten wir uns genau richtig und wir beruhigen uns erstaunlich schnell, weil wir unserem Rachebedürfnis nachkommen.


    Liebe Grüsse aus dem Norden

    Gut abgerichtet kann der Mensch der beste Freund des Hundes sein. (Corey Ford)

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