Ein bisschen zu anhänglich

  • Ich sehe da keine Kontrollverlustangst. Kann dir ja mal beschreiben wie das bei meinem Hund aussah, als er noch der Kontrollfreak war:
    - hecheln
    - stetiges Herumlaufen
    - kratzen an Boden und Türen
    - fiepen, bis hin zu lautem Janken (mit bellen hat er es nicht so)
    - hohe Körperspannung
    - Pinkeln
    - Suchen von zerstörbaren Gegenständen.

    Die Margot findet es zwar blöd das du gehst, aber richtig dollen Stress wie ein kontrollverlustiger Hund hat sie nicht. Sie setzt sich ja auch noch brav hin. :)

    Auch kann man am ersten Tag nicht auf das weitere Leben schließen. Mach dir nicht so eine Panik. Wenn du einfach so weiter machst und dem Hund zeigst, dass es normal ist das du kommst und gehst, wird sie vielleicht demnächst auf dem Platz liegen bleiben.

  • Hey, mal eine ganz andere Frage. Es kann schon sein, dass ein Hund eine spezielle Rasse nicht mag oder? Vielleicht weil mal schlechte Erfahrungen mit genau diese Rasse gemacht worden sind?

    Heute ist Margot auf einen Labrador mit dunklem Fell losgestürmt und hat ihn angepöbelt. Bisher hat sie das noch bei keinem Hund gezeigt, ganz im Gegenteil. Sie war mehr als freundlich zu allen Hunden, die wir bisher begegnet sind und auch ihr Vorbesitzer meinte, dass Sie mehr als verträglich ist.

    Meine Vermutung ist, dass sie entweder mal fiesen Stress mit Hunden mit dunklem Fell und der Statur hatte oder aber was auch sein kann, dass Sie das Gefühl hatte mich zu verteidigen? Wir waren gerade auf dem Weg vom Park zu uns nach Hause, als es passiert ist. Wäre ja verständlich, wenn Sie noch nicht ganz gecheckt hat, dass ich der Mann bin, der die Situationen klärt - ist ja auch n bisschen früh.

    Bisher ging sie auf alle Hunde zu und das ohne gebückte Haltung, Bürste oder einer Körperhaltung die nach drohen aussah. Bin total überrascht, wie sie gerade auf den Hund losgestürmt ist. Zeigt ja nur wie wenig ich sie kenne, was natürlich auch logisch ist nach 3 Tagen :D

  • So, dann möchte ich Dir mal den Schreck nehmen und dann doch irgendwie nicht und leise flüstern: das kann Dir noch ein paar Mal passieren. Erst durch solche und natülich viel schönere Stituationen lernst Du Dein Mädchen kennen. Beobachte ihr Verhalten. Wie schon vorher erwähnt...Du lernst, sie lernt. Sie kann Dir leider nicht in Worten sagen, was sie ätzend findet. Darum lese sie und führe sie bei der nächsten Labbibegegnung mit ihr zusammen langsam ran. Merkst Du, daß das nicht ihr Ding ist, geh mit ihr weiter....
    Ich habe hier ein Labbimädchen, die auch nicht alle toll findet. Ich mußte es auch lernen, die Situation rechtzeitig zu erkennen, um für unsere Begriffe richtig zu handeln. Die Leute schauen mich manchmal echt irretiert an, wenn ich nur kurz Hallo sage und zügig weiterlaufe...
    ...Und nur mal so nebenbei, bezüglich schlechter Erfahrungen mit Schäferhunden....meine zwei flippen aus, wenn uns ein Schäfer entgegenkommt....no way, das Ding ruhig durchzubekommen....liegt aber vielleicht auch an mir....innerlich schicke ich Stoßgebete gegen Himmel, wenn uns diese Rasse entgegenkommt. Es ist bei uns zu viel passiert, um keine Angst zu haben.

  • Melde sehr glücklich: Margot wird immer entspannter und bleibt jetzt auch auf ihrem Platz liegen und schläft da, wenn ich mal weg bin. (die Hundedecke ist warm) und wenn ich dann komme, gibts keine große Begrüßungsaktion und ansonsten komme und gehe ich so wie ich möchte. Mit jedem neuen Tag wird sie ruhiger und lockerer. Man merkt richtig dass die Angst verliert, ich könnte nicht wiederkommen.

    Es ist ein Traum und ich bin mehr als glücklich. Die Kleine stellt sich richtig gut an!

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