Sind wir auf dem richtigem Weg? Stubenreinheit

  • ANZEIGE

    Hallo Leute,
    Ich würde gerne von euch wissen, ob Dundy und ich den richtigen Weg zur stubenreinheit gehen. Er wohnt jetzt seit 1 Monat bei mir und ist 3 Monate alt. Er ist kern gesund und in 14. tägiger Betreuung durch Ta wegen impfen,wurmkur,untersuchungen und meinen Kaninchen(dabei wird auch ein Auge auf den kleinen gelenkt)
    Beim Spazierengehn mit anderen Hundebesitzern, erzählen mir die meißten das ihr Hund nach 3 Tage bis 2 Wochen stubenrein war. Nur eine Person berichtete mir das seine franz.Bulldog erst mit 5/6 Monaten stubenrein war.
    Da macht mann sich schon mal seine Gedanken, wenn in der Wohnung wiedermal eine Pfütze zufinden ist :). Groß verrichtet er seit dem 3. Tag bei mir draußen, aber mit dem Pipi haben wir so unsere Probleme. Meißt pieselt er auf seine Schlafstätte und legt sich da auch wieder rein.(Egal ob Körbchen, Decke oder Handtuch-muss ja immer wechseln, wegen waschen). Im Auto, auf seinem Platz ist er stubenrein.


    Also zum Tagesablauf :
    Wir stehe zu um 5 Uhr auf und mein erster Schritt ist: Jogger an, Jacke drüber und mit dem kleinem Welpen auf dem Arm, ab vor die Tür. Schon dort wo ich ihn hinsetze löst sich mein kleiner. Das belohne ich mit "JA FEIN !!!" , welches er aber nicht so war nimmt (nichtmal eine Leckerlie interessiert ihn). Manchmal schnüffelt er weiter und macht gleich sein Geschäft oder er setzt sich neben mich hin und dann spazieren wir wieder rein. Dann heißt es Schlafstätte säubern, da diese manchmal unter Wasser gesetzt wurde.
    Danach essen wir zusammen Frühstück, Ich am Tisch und Dundy unterm :).
    Dann legt er sich in sein Körbchen und schläft wieder ein. Ich mach mich fetig und spaziere mit ihm bevor ich zu 7 Uhr losfahre nochmal eine Runde raus. Einmal wieder pieseln und natürlich groß, beides wird wie immer belohnt. Wir spielen dann noch ein bischen und dann gehts wieder rein. Jetzt legt mein Schatz sich auf seinen Platz und schläft meißt, bis ich mittags wiederkomme durch.Wärend ich nicht da bin,macht mein kleiner nicht in die Wohnung. Kaum zu hause, gehen wir wieder eine Runde raus, das ist unser großer Spiel-Spaziergang (erst pieseln und groß und dann kommt der Spass), denn jetzt trainieren wir das Welpen ABC oder spielen apport. Zu Hause angekommen geht´s dann ab zum Trinknapf, erstmal wird das Ding zu hälfte gelehrt. Dann sitze ich meißt am Pc und mein kleiner legt sich auf seinen Platz, direkt nebenmir, jedoch bekomme ich nicht mit wenn er pisselt, denn meißt guck ich, alles ok... ein Wort geschrieben, Blick und dann wars zuspät(da hilft nur noch Bounty)wenns unter 5 Sek war bestrafe ich das verhalten mit "Pfui", er dreht sich weg von mir und geht dann weg...Ohren leicht nach hinten gelegt, Schwanz verhält sich normal. Dann bringt selbst rufen nichts, in den nächsten 5 Minuten werde ich einfach von ihm ignoriert.(Und das finde ich komisch) Er guckt mich nicht an und verschwindet irgendwo hin. Wenn wir nachmittags unterwegs sind passiert nichts, das Auto ist auch für ihn tabu. Wenn wir rausgehen macht er immer fein sein Geschäfft und lösen tut er sich auch nur bei anderen, wenn die zu viel mit ihm spielen (Ganz normal, wegen der Aufregung). Aber Abends ist es schlimm... wir gehen in der Zeit zwischen 17- 23 Uhr 4-5mal raus, wobei er sich jedesmal löst, aber dann auch wieder in der Wohnung auf seinen Platz und dann kommt wieder das ignorannte Verhalten von ihm (wenn ich ihn mit "Pfui" bestrafe). Auch nachts löst sich der Kleine auf seinem Platz( ohne laut ) und legt sich darin wieder schlafen. Komisch ist das schon, da mir erzählt wurde, das Welpen ihren Platz sauberhalten. Habe auch schon das Körpchen entfernt und nen neu gekauftes Handtuch hingelegt (wegen dem Geruch), aber auch das war nach 1er Stunde nass.

  • ANZEIGE
  • Hallo,


    dein Hund ist erst drei Monate jung, du solltest nicht mit ihm schimpfen, wenn ein Malheur passiert.
    Fünf Sekunden danach sind sowieso zu spät und Schimpfen verunsichert ihn offensichtlich.
    Er ignoriert dich, indem er beschwichtigt, er ist sensibel und kann das Schimpfen nicht mit seinen Taten verbinden.
    Abgesehen davon, macht er das nicht mit Absicht.
    Also: Bitte nicht schimpfen.
    Ruhe bewahren, Pfütze bitte kommentarlos entfernen, fertig.
    Wenn dein Hund mittags so viel säuft, kann das ein Zeichen von Stress sein.
    Wie lange muss er mit seinen 12 Wochen alleine bleiben?
    Und wenn ein Hund so viel trinkt, sollte man ihn danach schnellstmöglich nach draußen bringen!
    Dass Hunde ihr eigenes Nest nicht beschmutzen, steht nahezu in jedem Welpenbuch.
    Leider sieht es in der Praxis anders aus.
    Ein 12 Wochen junger Hund kann seine Schließmuskeln noch nicht ganz unter Kontrolle haben und wenn die Blase voll ist, lässt er es laufen, auch wenn es dann auf seinem Platz ist.
    Wenn du darum weißt, musst du noch einmal nachts mit ihm herausgehen.
    Anscheinend hält der Kleine noch nicht von 23.00 bis 5.00 durch.


    Gruß
    Leo

  • Ich würde dich auch ignorieren, wenn du mich schimpfst, obwohl ich gar nicht verstehe, warum du das tust! ;)


    Denn dein Hund pieselt nicht mit Absicht in die Wohnung, er weiß es einfach nicht besser. Also, wisch es weg, hau dir eins auf den Hinterkopf, weil du nicht vorher mit ihm raus gegangen bist und gut ist es. Er wird schon noch verstehen, dass draußen Pipi gemacht wird.


    Wie lange geht ihr mittags mit ihm raus?


    Achte darauf, dass ihr nicht direkt nach dem Spiel wieder rein geht, denn nach dem Spiel muss der Hund sich meistens noch mal lösen. Dazu muss der Welpe aber entspannt sein, sonst ists ein bissl schwierig. Ich würde vorschlagen, nach dem Spiel noch paar Minuten Ruhe und dann nochmal gucken, ob der Hund sich nochmal lösen mag. Und gerade, wenn er so viel getrunken hat, nochmal raus mit dem Hund.


    Wir hatten Tage, da mussten wir manchmal alle 30 Min mit Bruno raus, das steigerte sich dann langsam auf 2 Stunden und mittlerweile schafft Bruno auch mal 3 Stunden. Aber ich ziehe es nicht hinaus, sondern lasse ihn sich lösen, wenn er sich meldet und er zeigt mir von selbst, wann dies der Fall ist.


    Unser Hund war mit gut 12 1/2 Wochen stubenrein, was einfach heißt, dass er sich immer vor die Tür gestellt hat, wenn er musste. Waren wir zu langsam, landete die Pfütze vor der Tür...war ja nicht seine Schuld. ;)


    Also, Geduld, Geduld, Geduld! Das wird schon!

  • ANZEIGE
  • Ihr seid auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, die Kleinen scheinen da individuell sehr verschieden zu sein - nicht aufgeben und richtig viel positiv bestärken! :gut:


    Unser nun fast 16 Wochen alter Labradormix-Welpe wohnt seit der 8. Woche bei uns und ist nun so gut wie :smile: stubenrein - er meldet sich nun immer, das heißt, er setzt sich vor die Tür und meckert, dann wissen wir, dass er raus möchte (das eine oder andere Malheur passiert noch, das wir dann kommentarlos beseitigen - das Prinzip hat unser Kleiner ja verstanden und draußen wird noch kräftig gelobt und gefeiert).


    Von einem anderen Welpenbesitzer habe ich gehört, dass er mit seiner Kleinen noch in der 16. Woche nachts alle zwei Stunden raus musste, jetzt ist sie 18 Wochen alt und schläft durch, macht aber auch noch öfter in die Wohnung.


    Und ein anderer Hundehalter hat mir stolz erzählt, dass sein Welpe schon nach ein paar Tagen und das mit 10 Wochen stubenrein war, sie hatten hier überhaupt kein Problem, die Glücklichen.


    Anfangs - etwa bis zur 12. Woche - hat unser Welpe auch auf sein Körbchen und auf seinen Sofaplatz gemacht, dann davor und dann immer weiter davon entfernt, habe mich auch gewundert, aber das Verhalten hat sich bald gelegt.


    Wenn er in die Wohnung gemacht habe und ich habe ihn dabei gesehen, habe ich "Nein" gesagt, dann hat er eingehalten und ich habe ihn hochgenommen und rausgetragen, wenn ich die Pfütze erst später entdeckt habe, habe ich gar nichts gesagt, ihn auch nicht zusehen lassen, wie ich die Pfütze beseitige.


    Abends war auch immer eine kritische Phase - wenn jetzt noch mal etwas passiert, dann meistens dann, unser Kleiner hat nachts gut durchgehalten, also von Mitternacht bis 6 Uhr morgens, seit etwa der 14. Woche sind die Morgende viel entspannter, manchmal schaffe ich es sogar, einen ersten Kaffee zu trinken :smile: .


    Vielleicht versteht dein Kleiner die "Pfui"-'Bestrafung' nicht und ist verwirrt und eingeschüchtert (was du mit Ignorieren beschreibst), weil er sich ja nur gelöst hat und seine Blase noch nicht kontrollieren kann?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!