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BARF für 6Mon. Mali mit Wachstumsproblemen

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    Hallo,


    bei meiner Frage geht es um den Hund einer Freundin. Da ich selber nicht barfe und meine Freundin auch erst vor zwei Monaten damit angefangen hat, wollte ich nochmal die BARF-Profis hier um Rat bitten.


    Kurze Vorgeschichte des Hundes: Es handelt sich um einen 6 Monate alten Malinois-Rüden aus Polen, der leider bereits kastriert wurde und bisher vermutlich grob fehlernährt wurde. Der Hund kam vor drei Wochen nach Deutschland, ist schlecht bemuskelt, etwas zu dick und wurde in Polen vermutlich mit Weißbrot u.ä. ernährt.
    Auf seiner ersten Pflegestelle bekam er wohl irgendein potentes Junghundefutter und kriegte dann einen recht heftigen Wachstumsschub, infolgedessen er teilweise humpelte und bis heute irgendwie krumm durch die Gegend läuft. Ich denke mal, dass das bis zu einem gewissen Grad bei einem so jungen Hund normal ist, aber besonders das Humpeln bereitet meiner Freundin doch Sorgen. Außerdem knickt er bisweilen mit den hinteren Sprunggelenken leicht ein, sieht ein wenig nach HD-Potential aus - ihre große Hoffnung ist, dass das nur eine momentane Erscheinung ist und sich das wieder rauswächst.


    Nun zum eigentlichen Problem: Sie möchte diesen Hund barfen, weil sie ihm kein weiteres Junghunde-Futter geben will (aus Sorge, dass er zu schnell weiter wächst). Was muss sie dabei beachten? Gibt es vielleicht Zusätze, die helfen können? Oder besondere Zutaten, die die Knochen und Gelenke stärken? Ihre anderen beiden Hunde haben extrem abgenommen, seit sie barft und haben ihr Idealgewicht immer noch nicht wieder drauf - das wäre ja für diesen Rüden sicherlich schädlich.


    Ich freu mich über alle Tipps und Ratschläge und werde sie weiterleiten. LG

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  • Hallo Sjerri,


    nach HD klingt das nicht - zumindest nicht, wenn ich mir das richtig vorstelle.


    Sieht das etwa so aus?


    http://img339.imageshack.us/i/img0241m.jpg/


    Dann würde ich an diesen Stellen weiter lesen:
    http://www.dogforum.de/orthese…-hinterbeine-t127318.html
    http://www.dogforum.de/tobys-neue-gehhilfe-t68052.html


    Zitat von "Sjerri"


    Ich freu mich über alle Tipps und Ratschläge und werde sie weiterleiten. LG


    Mein Tipp in diesem Fall: Der Hund sollte schnellstmöglich einem guten Tierarzt vorgestellt werden, am Besten vermutlich einer größeren Tierklinik.


    Ich persönlich würde mir für diesen Hund eine Wachstumskurve erstellen lassen und auf keinen Fall "frei Schnauze" barfen.


    LG
    Shalea


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

  • Hey Shalea, Danke für den Tipp mit der Wachstumskurve, habe davon vorher noch nichts gehört. Ich werde versuchen, meine Freundin davon zu überzeugen, denn ich finde es auch recht riskant, diesen Hund einfach so "normal" weiterzufüttern bzw. zu barfen.


    Zu dem Foto: So sieht das bei dem Hund meiner Freundin gottseidank nicht aus. Er knickt auch gar nicht richtig weg, seine Sprunggelenke scheinen nur teilweise in der Bewegung leicht nachzugeben, sozusagen zu federn (aber eben nicht wie bei einem gesunden Hund, es ist etwas schwer zu beschreiben), als wenn die Beine irgendwie zu schwach wären, und dabei läuft er auch etwas X-beinig hinten. Deswegen sieht das für mich ein bisschen nach möglicher HD aus, ich hab damit aber keine Erfahrung, vielleicht fehlt auch einfach Muskulatur. Meine Hündin hat glücklicherweise einen völlig gesunden Bewegungsapparat.

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  • So ein Hund gehört als erstes zu einem Spezialisten, der schaut, was da los ist.


    Und zum Barf würde ich mich dringend beraten lassen, wenn meine Hunde damit so abnehmen. Dann läuft das etwas gewaltig falsch.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

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