"Ich mag nicht alleine sein"....
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Wir üben mit unserem Welpen (14 Wochen) auch gerade das Alleinsein, derzeit mit folgenden Methoden:
- in der Wohnung ignorieren wir ihn längere Zeit, also nicht ansehen, ansprechen, streicheln, erstmal ganz ohne richtig weg zu gehen,
- mehrmals am Tag gehe ich in ein anderes Zimmer und mache die Tür zu, warte einen kurzen Moment, dann - wenn er ruhig ist - Tür wieder auf,
- ich (als Hauptbezugsperson) gehe auch mehrmals am Tag kurz vor die Wohnungstür (auch wenn mein Mann zu Hause ist), schließe ab, warte ein Weilchen, komme - wenn der Kleine ruhig ist, hin und wieder meckert er ein wenig - nach wenigen Augenblicken wieder, beachte ihn dann aber erstmal nicht,
- wenn der Kleine nach dem Spielen auf der Hundewiese richtig müde ist, lasse ich ihn auch immer wieder etwa allein (habe eine Kamera aufgestellt, um zu sehen, was er macht: einmal hat er etwas mehr gemeckert und kurz gejault, vielleicht zwei Minuten lang, dann ging er auf seinen Platz und schlief fast eine halbe Stunde, bis ich wiederkam, ein anderes Mal ist er kurz zur Tür, hat nur etwas gebrummelt und ist dann wieder auf seinen Platz gegangen und schlief weiter),
wir merken, wie es für ihn immer normaler wird, kurz allein zu bleiben (und dehnen die Zeiten gaaaanz langsam aus),
ich kombiniere das Lernen des Alleinbleibens auch mit viel Bindungs- und Vertrauensarbeit: der Kleine lernt, durch Spiel und in verschiedenen Alltagssituationen, dass er sich völlig auf mich verlassen kann, also auch darauf, dass ich auf jeden Fall zurückkomme,
mein Mann hat übrigens auch öfters Nachtschicht
- da die Übungen anfangs nicht zu lange dauern, finde ich aber auch an diesen Tagen immer etwas Zeit zum üben,alles Gute und viel Erfolg mit Lucky!
- Vor einem Moment
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muss nicht von jetzt auf gleich sein. ich bin mir bewusst dass es mit sicherheit ne zeit dauern wird bis ich ihn mal für zumindest 2 stunden alleine lassen kann. die hauptsache ist für mich DAS ich ihn mal alleine lassen kann

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Wir üben mit unserem Welpen (14 Wochen) auch gerade das Alleinsein, derzeit mit folgenden Methoden:
- in der Wohnung ignorieren wir ihn längere Zeit, also nicht ansehen, ansprechen, streicheln, erstmal ganz ohne richtig weg zu gehen,
- mehrmals am Tag gehe ich in ein anderes Zimmer und mache die Tür zu, warte einen kurzen Moment, dann - wenn er ruhig ist - Tür wieder auf,
- ich (als Hauptbezugsperson) gehe auch mehrmals am Tag kurz vor die Wohnungstür (auch wenn mein Mann zu Hause ist), schließe ab, warte ein Weilchen, komme - wenn der Kleine ruhig ist, hin und wieder meckert er ein wenig - nach wenigen Augenblicken wieder, beachte ihn dann aber erstmal nicht,
- wenn der Kleine nach dem Spielen auf der Hundewiese richtig müde ist, lasse ich ihn auch immer wieder etwa allein (habe eine Kamera aufgestellt, um zu sehen, was er macht: einmal hat er etwas mehr gemeckert und kurz gejault, vielleicht zwei Minuten lang, dann ging er auf seinen Platz und schlief fast eine halbe Stunde, bis ich wiederkam, ein anderes Mal ist er kurz zur Tür, hat nur etwas gebrummelt und ist dann wieder auf seinen Platz gegangen und schlief weiter),
wir merken, wie es für ihn immer normaler wird, kurz allein zu bleiben (und dehnen die Zeiten gaaaanz langsam aus),
ich kombiniere das Lernen des Alleinbleibens auch mit viel Bindungs- und Vertrauensarbeit: der Kleine lernt, durch Spiel und in verschiedenen Alltagssituationen, dass er sich völlig auf mich verlassen kann, also auch darauf, dass ich auf jeden Fall zurückkomme,
mein Mann hat übrigens auch öfters Nachtschicht
- da die Übungen anfangs nicht zu lange dauern, finde ich aber auch an diesen Tagen immer etwas Zeit zum üben,alles Gute und viel Erfolg mit Lucky!
Mit 14 wochen? boah, dann bin ich doch a bisserl spät dran mit üben oder?
hm... besser spät wie nie
beim spazierengehen würde ich ihn ja auch gerne mitnehmen, aber solange das mit der leinen führigkeit noch nicht 100 prozentig passt , is es mir zu anstrengend mit KiWa u kleinkind + zerrenden hund spazieren zu gehen. eigentlich is das der job von meinem mann ihm das bei zu bringen (nicht das ihr jetzt denkt " was bringt sie dem hund überhaupts bei?") aber er is im moment sehr in seinem job eingespannt u hat im moment keine zeit dafür. tja, letzendlich heisst es wohl für mich dass ich diesen part auch noch übernehme 
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Zitat
muss nicht von jetzt auf gleich sein. ich bin mir bewusst dass es mit sicherheit ne zeit dauern wird bis ich ihn mal für zumindest 2 stunden alleine lassen kann. die hauptsache ist für mich DAS ich ihn mal alleine lassen kann
Also ich übe mit meinem Hund ca. seit Januar, also sind wir jetzt etwas über einen Monat intensiv dabei- das bedeutet, dass ich ihn wirklich jeeeeden Tag alleine lasse- und sei es nur kurz. Unser Maximum waren jetzt vor ein paar Tagen 2 Stunden, die er gut gemeistert hat. Es gibt sicher Leute, die schneller sind, mein Hund ist ja nun auch schon etwas über 6 Monate alt, aber ich halte eher nicht so viel von den Hau-drauf-Methoden und geh's langsamer an. Und ich bin auf 2 Stunden (allerdings mit vorher auspowern, Hund ist also wirklich müde) schon sehr stolz. :)
Das klappt bestimmt bei euch auch, keine Sorge!
Zitatzu anstrengend mit KiWa u kleinkind + zerrenden hund spazieren zu gehen.(...) tja, letzendlich heisst es wohl für mich dass ich diesen part auch noch übernehme
Ach Mensch, das ist aber auch wirklich anstrengend... ich ziehe vor allen Leuten den Hut, die Hund + Kind, bzw Hund + Kinder, bzw Hund + kleine Kinder, zusammen hinbekommen... Wahnsinn. Ich für meinen Teil habe jetzt erstmal entschieden, dass die Kinder noch mindestens 10 Jahre Zeit haben, denn der Hund ist mir momentan definitiv Kind genug

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DAS glaub ich dir
naja. ich denke mir die zeit geht auch vorbei, und ob ich jetzt zwei oder noch ein kind mehr erziehen muss, was solls, geht mit einem wisch dahin. auch wenn es tage gibt , wo ich davon laufen könnte
letzten endes wird man für seine bemühen belohnt (hoffe ich natürlich !) und dann sieht man mit einem lächeln auf die schwierigen zeiten zurück.... hoffe ich kann bald lächeln

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ich konnte sie i-wann als ich mich dann getraut habe direkt allein lassen. Das war ungefähr mit 3 1/2 monaten. Ich hab sie mit 9 1/2 wochen bekommen. Ich glaube das es auch früher geklappt hätte. Musste sie nur vorher nie allein lassen. Mittlerweile bleibt sie 3 Stunden auf der Arbeit allein in der Kühe und schläft.
Man muss ein bisschen geduld haben und nichts überspringen. Also wenn du denkst es klappt ganz gut mach es noch ein paar mal bis es ichtig sitzt...dann geh ein schritt weiter.
Viel Erfolg
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Meine Hündin ist jetzt 1 Jahr und 3 Monate alt und bleibt ebenfalls keine 20min ohne Bellen alleine. Ich habe nun einen Trainer zu Rate gezogen. Sonderlich weit sind wir noch nicht gekommen, aber zumindest hat die Analyse ergeben, dass bei ihr nicht nur Angst, sondern auch und vor allem Frust eine sehr große Rolle spielt. Erstes Trainingsziel ist daher, dass sie lernt es zu akzeptieren, alleine hinter einem Kindergitter zu bleiben.. und zwar möglichst entspannt
Bevor das nicht zuverlässig klappt, wird kein weiterer Schritt in Angriff genommen. Wir üben jetzt seit geschlagenen 2 Monaten und schaffen inzwischen ca. eine halbe Stunde, bevor sie anfängt zu meckern (Madame ist hartnäckig
).
Im nächsten Schritt wird dann genau analysiert, auf welche Aufbruchsignale sie reagiert (wobei ich die schon seit ihrer 12. Lebenswoche abtrainiere, das dürfte also weniger problematisch werden) und dann geht es daran, sie langsam komplett alleine in der Wohnung zu lassen - in der Hoffnung, dass sie dann ausreichend Fristtoleranz erlent hat, dass sie das Weggehen hinnimmt.Ich muss sagen, nach 10 Monaten Selbstrumdoktorei an dem Problem bin ich froh, nun einen Trainer an meiner Seite zu haben, der den ganzen Lernprozess in Teilziele strukturiert und mir Möglichkeiten aufzeigt, wie ich ihr den Aufenthalt alleine möglichst angenehm gestalten kann. Zwar sind unsere Schritte immer noch winzig, aber ich merke doch schon in verschiedenen Situationen, dass sie etwas gelassener wird und Distanzen besser ertragen kann. Es geht also in die richtige Richtung :)
Ich wünsche dir für euer Training viel Erfolg, kann aber nur empfehlen, im Zweifelsfall lieber früher als später professionelle Hilfe einzuschalten, wenn sich keine Fortschritte zeigen :)
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Dankeschön für eure Hilfe...
Werde dann mal langsam damit anfangen , ihm das nervöse rumwuseln abzutrainieren, wenn wir uns fertig machen ;o) des is im moment das schlimmste was mich stört, weil irgendeiner tritt immer irgendwo drauf auf den hund und des muss nicht sein 
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halloooo...
ich muss kurz mal berichten... also mich stört es doch sehr das unser hund immer um uns rumwuselt wenn wir uns fertig machen zum spazierengehen oder so.
also hab ich heute mal meine schuhe angezogen + jacke und bin mit montur in der wohnung rumgelaufen... dann hab ich es wieder ausgezogen und nach kurzer zeit wieder an... dieses spiel hab ich ein paar mal gemacht u hab den hund nicht beachtet. als steigerung hab ich ihn immer wenn ich schuhe u jacke anziehen wollte ihn auf seinen platz geschickt mit einem "bleib". hat ganz gut geklappt , hab sogar die haustüre auf u zu machen können u er is geblieben. Als test hat meine tochter sich angezogen ( sie wollte sowieso gerade raus bei dem schönen wetter zum spielen *gg*) und ich hab gleich den Lucky auf seinen platz geschickt mit einem "bleib" . erst wo meine tochter fertig angezogen war, wurde lucky "erlöst".
ich weiss, es ist ein kleiner schritt, aber ich bin ends stolz darauf was unser hund in so kurzer zeit umsetzt. wenn ich jetzt jeden tag so mit ihm übe und langsam die zeit steigere, vielleicht bekomm ich es dann hin dass er entspannt mal alleine bleibt?
sorry für den endslangen text aber ich freu mich so

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Herzlichen Glückwunsch schon einmal zu diesem Teilerfolg!!! Ich bin mir sicher, ihr schafft das!

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