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Chihuahua bellt an der Leine

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    Hallo,


    ich bin am verzweifelt.


    Ich habe ein kleines Chihuahua Mädchen.Sie ist knapp 11 Monate alt.
    Als ich sie mit 5 Monaten bekommen hab, war sie anfangs ängstlich.
    Beim Gassi gehen war sie anfangs vorsichtig gegenüber anderen Hunden, hat dann aber immer ausgelassen mit Ihnen getobt.
    War mit ihr zur Welpenspielstunde, wo alle Hundegrößen vertreten waren.
    Was ihr dort nur nie gefallen hat, war, wenn andere Hunde sie gejagt haben. Dann hat Sie sich immer an den Beinen verteckt. Sonst hat sie immer mit umher getollt.


    Ich wohn in der Stadt und hab sie deswegen beim Gassi gehen immer an der Leine.
    Seit einiger Zeit bellt Sie jedoch andere Hunde an, egal welche Größe. Mittlerweile hört sich das Bellen richtig böse an.
    Wenn ich jedoch mit ihr am Strand bin und sie ableine, spielt sie mit anderen Hunden - ohne zu bellen oder zu knurren.
    Sobald wir wieder in der Stadt an der Leine sind, macht Sie Theater.
    Ich weiß nicht wodurch das verursacht wurde. Früher hat sie es auch nicht getan. Was kann ich tun?
    Zur Zeit reagiere ich ich so, dass ich Sie, wenn die bellt in die Haut hinter ihren Vorderlaufschenkel kneife. Die Hundetrainerin meinte mal, dass man das tun soll. Sie quickt dann kurz auf und bellt weiter.
    Oder ich stelle mich mit ganz bösen Blick vor Sie und schimpfte. Auch das war ein Tip der Trainerin.
    Hilft aber auch nicht. Könnt ihr mir weiter helfen? Es vergeht keine stressfreie Gassitour an der Leine :-(


    LG Ines

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  • Zitat von "inebine"

    Hallo,
    Was ihr dort nur nie gefallen hat, war, wenn andere Hunde sie gejagt haben.


    Wurde nicht eingegriffen?



    Zitat

    Zur Zeit reagiere ich ich so, dass ich Sie, wenn die bellt in die Haut hinter ihren Vorderlaufschenkel kneife. Die Hundetrainerin meinte mal, dass man das tun soll. Sie quickt dann kurz auf und bellt weiter.
    Oder ich stelle mich mit ganz bösen Blick vor Sie und schimpfte. Auch das war ein Tip der Trainerin.
    Hilft aber auch nicht. Könnt ihr mir weiter helfen?


    Ehrlich:
    Suche dir bitte eine andere Trainerin.


    Zum Thema Leinenaggression findest du auch eine ganze Menge Beiträge hier.


    Gruß
    Leo

  • Hallo erst einmal,
    und herzlich Willkommen hier!



    Dein Hund ist noch recht jung.
    Und wenn ich es so lese, klingt es so, als ob sie recht unsicher wäre.
    Unsichere Hunde neigen oft zum Bellen, besonders, wenn sie an der Leine sind.
    Dann fühlen sie sich mit ihrem Halter "im Rücken" sehr stark.
    Ohne Leine geht dann dieser "Halt" verloren, und der Hund geht mit der "Gefahr" anders um ;)



    Hinzu kommt noch,
    daß die Hunde irgendwann ab dem 6. Lebensmonat eine sogenannte "Unsicherheitsphase" durchmachen.
    Da werden ganz plötzlich alltägliche Gegenstände, wie Straßenlaternen, parkende Autos, Mülltonnen, Bäume und so weiter, zu ganz "gefährlichen Feinde".
    Aber auch diese Phase geht wieder vorbei.
    Da sollte man sich als Mensch ganz "normal" verhalten, den Hund nicht "beruhigen", und wenn der Hund trotz seiner Angst ziemlich neugierig ist, diesen dann auch zu diesen "gefährlichen Gegenständen" lassen, damit er daran schnuppern kann.



    So,
    das war erst einmal die allgemeine Erklärung vorweg.


    Jetzt gibt es aber noch eine andere Art von Bellen.
    Und zwar ist es eher etwas wie ein "Frustbellen".
    Frei nach Motto: "Gestern durfte ich doch auch mit dem Hund spielen, jetzt will ich wieder spielen gehen!"
    Kannst Du Dir dann so ähnlich vorstellen, wie diese peinliche Momente für die Eltern, wo deren Kinder sich schreiend mitten im Kaufhaus auf dem Boden legen, nur weil sie etwas unbedingt wollen, was die Eltern nicht erlauben. :D


    Wenn dies zutreffen sollte, muß Du erzieherisch dagegen an gehen.
    Der Hund soll lernen, daß er nun nicht mal alles bekommt, nur weil er es sich so wünscht.
    Er kann, darf erst belohnt werden (also zum anderen Hund hin, und mit ihm spielen), wenn er ruhig ist, und Du es erlaubst.
    Das ist für Euch beiden sowieso viel besser, wenn erst der Mensch die Situation "klärt", indem er sich mit dem anderen Halter abspricht, ob ein Kontakt überhaupt erwünscht ist.
    Könnte ja sein, daß der andere Hund grundsätzlich keine andere Hunde mag. ;)
    Aber das muß so ein junger Hund erst einmal lernen.
    Und zwar in kleineren Schritten aufgeteilt.


    Wegen der Unsicherheit,
    biete Deinem Hund einfach mehr Sicherheit, und zwar einfach nur dadurch, daß Du da bist.
    Bekommst Du mit, daß ein anderer Hund Deinen bedrängt, und Du siehst, daß es Deinem Hund nicht gefällt,
    dann "klärst" Du die Situation, indem Du den anderen Hund verjagst.
    Laß es nicht Deinen Hund alleine machen.
    Du bist dafür zuständig.
    Wenn Dein Hund merkt, daß sie sich auf Dich verlassen kann, wird sie die andere Hunde auch nicht verbellen, weil sie ja weiß,
    daß sie bei Dir sicher ist!



    Ich persönlich würde grundsätzlich an der Leine keinen Kontakt zu anderen Hunden zulassen.
    Nach Absprache mit dem anderen Halter, kann man sich ja irgendwo zurückziehen, wo es für die Hunde ungefährlich ist, und beide gleichzeitig losmachen.



    Und zu dem hier:


    Zitat von "inebine"

    Zur Zeit reagiere ich ich so, dass ich Sie, wenn die bellt in die Haut hinter ihren Vorderlaufschenkel kneife. Die Hundetrainerin meinte mal, dass man das tun soll. Sie quickt dann kurz auf und bellt weiter.
    Oder ich stelle mich mit ganz bösen Blick vor Sie und schimpfte. Auch das war ein Tip der Trainerin.
    Hilft aber auch nicht. Könnt ihr mir weiter helfen? Es vergeht keine stressfreie Gassitour an der Leine :-(


    Was für eine "tolle Trainerin"! :/


    Dein Hund ist unsicher, und bekommt noch Schmerzen, oder zumindest einen Schrecken von Dir hinzugefügt.
    Warum?
    Dein Hund soll Dir doch vertrauen!
    Du sollst ihm doch helfen!


    Wenn Dein Hund unsicher ist,
    dann geh aus der Situation heraus, indem Du Dich einfach umdrehst, und in die andere Richtung weiter läufst.
    Hat sich Dein Hund beruhigt, dann drehst Du Dich wieder herum, und näherst Dich langsam dem "Feind".
    Solange Dein Hund dabei ruhig ist, ruhig bleibt, und Dich anschaut, belohnst Du sie.
    Macht sie wieder Rabatz an der Leine, drehst Du Dich wieder herum.
    Das wird solange geübt, bis Du Dich im gebührenden Abstand dem "Feind" nähern und an ihm vorbei gehen kannst.


    Sonst fang an Bögen zu laufen.
    Geh nicht direkt und frontal auf die "Feinde" zu.
    Das ist in Hundeaugen sogar unhöflich!
    Beobachte mal freilaufende, fremde Hunde!
    Sie laufen immer in Bögen, wenn sie sich nähern, wenden den Blick ab, tun so, als ob sie den anderen Hund nicht sehen.


    Das macht auch mit Deiner kleinen Maus.
    Du hältst sie auf einer (meist ist das die linke) Seite, und gehst nach links vom Weg ab.
    Der "Feind" sollte sich dann rechts von Dir befinden.
    Du schirmst quasi mit Deinem Körper den "Feind" ab.



    Wichtig dabei ist auch, daß Du selbst ruhig bleibst.
    Geh einfach normal weiter, laufe nicht schneller!
    Denn dann vermittelst Du Deinem Hund, daß sie "Recht" hat und der "Feind" tatsächlich "böse" ist.
    Lauf normal weiter, mach den Bogen, lobe Deinen Hund, wenn sie ruhig bleibt und Dich anschaut.



    Und zur Sicherheit für Deinen Hund, gehst Du in einem Bogen vom "Feind" weg.
    Folgt Dir Dein Hund total locker und entspannt, machst Du es richtig.
    Macht Dein Hund noch "Theater", dann hast Du den Bogen zu spät angesetzt, oder zu klein gelaufen.




    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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  • Ich weiß nicht, warum dein Hund an der Leine bellt, aber er hat ein akutes Problem, sei es nun Frust, Angst oder Wut. Wenn du darauf mit Schimpfen oder gar Schmerzen zufügen reagierst, zeigst du deinem Hund nur, dass du keine Ahnung hast, was mit ihm los ist und du bist für den Hund unberechenbar!


    Such dir bitte einen GUTEN Trainer, der dich und den Hund in der jeweiligen Situation beobachtet und dir nicht rät deinen Hund anzublöken oder ihm gar weh zu tun!

  • Hallo, danke euch erstmal, besonders SheltiePower. Eins hatte ich noch vergessen zu erwähnen.


    Sie bellt auch in der Wohnung und im Büro (ich darf sie mit zur Arbeit nehmen) wenn sie andere Hunde draußen sieht.


    Eigentlich müsste sie sich doch sicher fühlen? Aber sie sitzt dann am Fenster schaut raus und sobal ein andere Hund vorbei läuft fängt sie wild an zu bellen???


    :/

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zitat von "dieschweizer"


    Wurde nicht eingegriffen?



    Nein, es wurde nicht eingegriffen, da sie sich gegenseitig gejagt haben.
    Das war in der Welpenspielstunde. Sie hat den anderen Hund ebenfalls gejagt, hat sich aber ängstlich zurück gezogen wenn sie gejagt wurde.
    Sobal der andere Hund kein Interesse mehr hatte, ist sie wieder hin um ihn zu provozieren - so wirkte es regelrecht.


  • Darf ich mal fragen, wie sie bellt?
    Wie klingt es für Dich?
    Aggro?
    "Hey Frauchen, da ist was!"
    "Will hin, will spielen!"


    Und ich würde gerne wissen wollen, wie Du dabei reagierst.


    Es könnte nämlich möglich sein, daß Du es ihr antrainiert hast, natürlich aus Versehen.
    Also, was machst Du, wenn Dein Hund bellt?
    Beugst Du Dich sofort nieder, sprichst mit dem Hund, oder streichelst Du sie dabei?



    Für den Hund kommt dann an:
    - ich belle
    - ich bekomme sofort Aufmerksamkeit von Frauchen
    - also werde ich jetzt fleißig alles anbellen, was ich sehe


    ;)



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

  • Also es hört sich schon böse an.


    Eine Zeit lang haben wir es mit ignorieren versucht.


    Sie kriegt sich aber sehr langsam wieder ein und bellt noch lange nach.
    Da wir im Mehrfahmilienhaus wohnen, ging das nicht mehr mit dem ignorieren, da sie das ganze Haus zusammen gelbellt hat.


    Also habe ich geschipft und sie vom Fenster weg geholt.
    Und leider auch das gemacht, was falsch war. Sie leicht in die Haut hinter ihrem Vorderbeinchen gezwackt.


    Nun ist es so, dass wenn sie bellt und ich "angestürmt" komme um die Situation zu beenden, sie vor mir flüchtet.

  • Zitat von "inebine"

    Nun ist es so, dass wenn sie bellt und ich "angestürmt" komme um die Situation zu beenden, sie vor mir flüchtet.



    Naja, ist das ein Wunder? Sie rechnet ja auch damit, dass sie von dir wieder Schmerzen zugefügt bekommt (durchs Kneifen), wenn sie bellt. Das hat sie doch so erlebt.

  • Hm,


    dann probier doch mal folgendes aus:
    Bringe eine sogenannte "Hausleine" an ihr an.
    Wenn sie bellt, und auch nach Deinem AUS (falls sie es kennt) nicht reagiert,
    dann nimmst Du einfach die Hausleine kommentarlos hoch und bringst sie zu ihrem Platz.


    Wichtig dabei ist,
    daß sie von ihrem Platz aus keine ungeschränkte Sicht nach draußen hat und weiter "melden" kann.


    Sie soll ja Ruhe geben, und auch halten.



    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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