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Bellen in der Wohnung

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    Hallo,
    vielleicht hat eine Hundeerfahrene oder ein Hundeerfahrener Lust, sich unser Problemchen mal durchzulesen und einen Ansatz zur Lösung oder eine Erklärung zu finden:
    Lucy, 7-8 Jahre alt, seit neun Wochen bei uns, bellt, wenn wir zuhause sind und sie Hausgeräusche hört; z.B. wenn meine Eltern, die im OG wohnen, die Treppe runter in den Keller gehen oder wenn sie nachhause kommen oder eben bei uns anklopfen. Dann beginnt sie mit einem Grummeln und bellt dann so lange, bis sie quasi sieht was da los ist, wenn wir z.B. die Türe öffnen. Oft kommt dann noch ein kurzes Grummeln oder Bellen hinterher und dann ist gut. Bekommt sie nicht die Chance, zu sehen, was vor unserer Wohnungstür los ist, wenn meine Eltern z.B. nach Hause kommen und hochgehen, ohne bei uns reinzuschauen, dann bellt sie und sobald im Hausflur nichts mehr zu hören ist, beruhigt sie sich wieder. Und sie bellt "natürlich" auch, wenn es bei uns klingelt; dann besonders heftig.
    Sie wedelt übrigens mit breiten, ausgedehnten Rutenbewegungen während des Bellens.
    Meine Eltern haben berichtet, dass sie NICHT bellt, wenn wir nicht zuhause sind und sie durch's Treppenhaus gehen, egal, wie laut oder schnell sie sich im Haus bewegen.
    Unsere erste Hundetrainerin hatte uns nämlich empfohlen, das Bellen zu unterbinden, da es ein selbstbelohnendes Verhalten sei. Und zwar mit einem strengen "Still" und sobald sie still ist, sofort loben, evtl. auch Leckerchen geben. Das haben wir einige Zeit versucht, aber ich finde nicht, dass es die Sache verbessert. Notfalls sollten wir mit einem scheppernden Geräusch während des Bellens unsere Hündin erschrecken - das möchte ich auf keinen Fall tun, weil sie ohnehin manchmal eher schreckhaft ist.
    Die andere Trainerin, bei der ich kürzlich war (Tierärztin und ausgebildete Tierverhaltenstherapeutin) sagte, dass es darauf ankommt, warum ein Hund bei Hausgeräuschen bellt, wenn man entscheiden möchte, wie man es korrigiert.
    Nun scheint es mir schonmal keine Angst oder Unsicherheit zu sein, denn dann müsste Lucy doch erst recht in unserer Abwesenheit bellen, oder irre ich?
    Habt ihr einen Ansatz, wie wir ihr das abgewöhnen können?
    Vielen Dank schonmal.
    Liebe Grüße
    Dani

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  • Wenn ihr nicht da seit fehlt auch das Rudel. Da sind viele Hunde eher klein und versuchen nicht aufzufallen.


    Schwieriges Thema.
    Welche Rasse ist euer Hund?


    Manchmal klappt es zu ganz ruhig zu sagen "ist OK", oder "Hier/Komm" und "Platz" . Ist ne alte Hündin die bestimmte Rituale hat, da musst du gucken welche Methode am besten klappt.


    Ansonsten, meine Hündin ist ein Spitz-Mix Bellt auch wenn was aufällig ist. Immer wenn ich Umgezogen bin hat sie alles anfangs gemeldet und hinterher hat es automatisch abgenommen. Sie hat sich die Geräusche gemerkt und wusste irgendwann wer zum Haus gehört.

  • Hallo,
    danke dir.
    Wie lange hat es bei deiner Hündin gedauert, bis das Bellen auf Hausgeräusche nachgelassen hat?
    Meine Friseurin erzählte mir, dass ihr Hund auch recht lange auf das Öffnen des Garagentors gebellt hat.
    Ich sage Lucy (=jagender Terrier-Irgendwas-Mix, blond, 40 cm :-) auch immer "Ich hab's auch gehört, ist okay.". Aber das ändert nichts an ihrer Arie.
    "Schlimm" oder peinlich finde ich es, wenn irgendein Vater eines Schulfreundes meines Sohnes klingelt und dieser dann hier in der Wohnung auch noch kurz angegrummelt wird. Das geht ja gar nicht. Ich weiß ja, dass sie ihm nichts tut, aber sie zeigt mir irgendwie damit, dass er ihr nicht geheuer ist. Wenn dieser dann mal kurz Kontakt mit ihr aufnimmt, sie schnüffeln lässt und auch mal kurz streichelt, dann ist sie sofort relaxt. Aber das geht doch wohl nicht, oder?
    Heute habe ich sie zum ersten Mal in die Küche geschickt, als ein Vater zum Abholen kam. Als ich sie dann rausließ, als sie sich beruhigt hatte, wurde er auch nicht angegrummelt.
    Meinst du, das in die Küche schicken und Tür zu, wenn's klingelt, könnte helfen oder es eher schlimmer machen? Also helfen würde ich mal hoffen; denn damit zeige ich ihr ja: Okay, du hast mir mit deinem Bellen gezeigt, dass da irgendwas ist, jetzt übernehme ich aber das Ruder und du kannst dich in der Küche abregen.
    LG Dani

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  • Also meine Hündin hat sich meist nach 3-6 Monaten alle Hausgeräusche eingeprägt.


    Wenn Lucy niemanden was tut, dann bewerte alles nicht über. Versuch es mal statt Küche mit nem Befehl auf die Decke/Körbchen. In die Küche schicken ist aber auch nicht falsch.


    Kann dir da leider nicht soviel Tips geben. Meine Hündin ist bald 8 Jahre alt und wenn ein Vertreter an der Tür ist, dann lass ich sie Bellen. Wenn jemand Bekanntes an der Tür steht, beißt sie ihn eh nicht.


    Gibt noch die möglichkeit den Hund Festzubinden, wenn man jemanden erwartet.

  • Im hundischen Sinne ist dieses bellen normal.
    Es liegt in den Genen des Hundes seinem "Rudel" anzuzeigen "Eh hört mal da ist etwas...".
    Für uns ist dieses Verhalten störend und wir wollen es unterbinden, aber leider verpassen wir genau den Zeitpunkt wo der Hund anfängt bellen. Das heißt wir schreiten zu spät ein und verstärken dieses Verhalten durch unser schlechtes Timing.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses Verhalten abzutrainieren. Gegenkonditionieren und Desensibilisierung.


    LG
    Jens

    • Neu

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