Cauda Equina: OP Erfolg nach 14 Wochen?
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Liebe Hundefreunde,
unser 8 jähriger Berner Sennenhund hatte vor etwa 14 Wochen einen operativen Eingriff (dorsale Laminektomie), der aufgrund des diagnostizierten Cauda Equina Syndroms nötig geworden war.
Nach der gt verlaufenen OP lief er einige Zeit wackelig, teilweise von zwei Seiten durch uns am Handtuch unterstützt (Lähmung des Hinterteils), teilweise aber auch selbstständig.
Im Schnee und Eis der vergangenen Wochen konnten wir ihn meist nur am Handtuch gestützt ausführen, und nach der Schneeschmelze hat er das Laufen leider nun komplett verlernt und "kriecht" nur noch (bzw steht auf und fällt sofort um)!
Unser TA sagt, eine lange Reha-Phase von bis zu 6 Monaten sei normal.
Allerdings geht die gesamte Familie langsam am Stock, da drei Mal täglich der 50 kg schwere Hund von zwei Personen durch Feld und Flur gewuchtet werden muss. Auch psychisch magt die Belastung an uns allen, da uns langsam wirklich die Hoffung auf Besserung ausgeht.Reistrom bekam er durchgehend, Unterwasserlaufband, Anabolika und Akupunktur haben wir zeitweise probiert.
Wichtig ist auch, dass er sehr fröhlich und lebenslustig ist- nur eben wie querschnittsgelähmt.Meine Fragen an Euch wären nun:
Besteht Eurer Ansicht nach noch Hoffnung, dass eine Besserung eintritt?
Hat jemand Erfahrung mit Hunde-Rollstühlen?
Wäre eventuell eine weitere OP (Verblockung) sinnvoll?Vielen Dank im Voraus für Eure Feedback!
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24. Januar 2011 um 13:01
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Hallo Martynchen,
puhhh, kann dich gut verstehen.
Mein Golden Retriever wurde mit 6 Jahren ebenfalls an der Wirbelsäule operiert (Wirbeldach wurde entfernt, um den Druck zu nehmen). Danach musste er 8 Wochen an der Leine laufen. Die erste Woche sind wir nur zum Pipi machen nach draußen und dann sofort wieder rein (das sollten wir auch so tun), ab der zweiten Woche sind wir dann ein paar Meter gelaufen (50-100m) und haben das dann von Woche zu Woche gesteigert. Nach 4 Wochen war bereits ein kurzer Spaziergang möglich und nach 8 Wochen konte er auch weitere Strecken zurück legen. Wir hatten einenn sehr guten Verlauf ohne Komplikationen.
Wie weit waren bei deinem Hund denn schon die Symptome fortgeschritten? soweit ich weiß, sind geschädigte Nerven irreparabel. Meiner verweigerte das Treppen steigen, wollte nicht mehr laufen und hatte sehr starke Schmerzen. Aber er hatte zum Glück noch keine Lähmungen.
Was meint denn euer TA? er hat doch sicher Erfahrungswerte, wie der Verlauf bei anderen Hunden mit ähnlich ausgeprägter Symptomatik war.
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Vor der OP wackelte er gelegentlich und konnte Steigungen nur schmerzvoll bewältigen, was man gut mit Rampen etc umgehen konnte.
Der Tierarzt hatte uns geraten, mit der OP so lange wir möglich zu warten- vielleicht war das der Fehler.
Ich vertraue dem TA ziemlich, aber mir scheint, diese Reha-Phase ist relativ lang.

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Mein TA meinte damals, so schnell wie möglich operieren...
Viele TÄ, viele verschiedene Meinungen. Vielleicht gehst du mal noch zu einem anderen?
Ist dein Hund denn jetzt schmerzfrei? bei weit fortgeschrittendem Verlauf, kann eine OP -meiens Wissens-nur die Schmerzen nehmen, aber die Schädigungen sind wie gesagt irreparabel.
Gute Besserung und ganz viel Kraft für euch!!!!
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Der Gute ist schmerzfrei, quietschfidel und absolut gehbehindert..!
Aber übermorgen schaut noch einmal ein anderer TA, vielleicht hat der eine neue Idee!
Danke fürs Feedback! - Vor einem Moment
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